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Guruth Gigs: ‚Frische Brise‘ bereiteten ihren Zuhörern ein ‚Wellenbad der Klänge‘!

Am vergangenen Freitag, spielte die Kapelle 'Frische Brise' nach langer Zeit wiedermal - nach zweier Jubiläumsauftritte -, einen regulären 'Guruth Gig' an altbekannter Stelle, in der Festung in den 'Einsamen Landen'. Ab der zehnten Abendstunde, gab das Septett eine bunte Mischung aus Lieder der 80er Jahre des Zweiten Zeitalters zum Besten, welche sie unter die thematische Überschrift 'Wellenbad der Klänge' gestellt hatten.

Gerade in diesem Zeitalter, den Achtzigern des Zweiten Zeitalters, hatte es viele unterschiedliche Stilrichtungen gegeben, die für kurze Perioden populär gewesen waren, sodass der Vergleich von ‚Frische Brise‘ in welchem sie diese Zeiträume mit ‚Wellen‘ verglichen, keineswegs zu Hinken schien. Eine dieser Stilrichtungen war damals ja sogar als ‚Neue Breeländische Welle‘ (‚Neue Deutsche Welle‘) tituliert worden und wurde an diesem Abend von den ‚FriBirs‘, fast gleich zu Beginn, mit mehreren ihrer grössten ‚Ohrwürmer‘ gewürdigt.

Das Septett war heute in der Formation mit den Damen, Vilovine, Melrid, Vidu, sowie den Herren, Viebo, Ivrinuil, Burfinn und Alegrio, erschienen, um bei bestem Auftrittswetter, einen ihrer berühmten ‚Guruth Gigs‘ zu absolvieren. Mit zwei Klassiker, ‚Montag mach ich blau‘ (‚Blue Monday‘) und ‚Entspann dich‘ (‚Relax‘), die nicht zur ‚Neuen Breeländischen Welle‘ gehörten, startete man stimmungdvoll vor zunächst nur wenigen Besucher, was aber bei den Auftritten in der ‚Feste Guruth‘ anfangs meist der Fall ist. Waren mit, Fräulein Nimrendis, den Damen, Gileraeth und Celeritel, sowie den Herren, Delsar, Leofulf, Faroweis und meiner Wenigkeit, Beuno Willowtree, zu Beginn nur ganze sieben Zuhörer zugegen, sollte sich dieses Konzert in seinem Verlauf, später zu einem der bestbesuchten Auftritten in den ‚Einsamen Landen‘ mausern!

Die Lieder, welche die ‚Brislinge‘ aufboten, waren aber auch wirklich noch in aller Munde, beziehungsweise ‚Gehörgänge‘ und viele der Anwesenden und noch kommenden Gäste, waren mit diesen Melodien aufgewachsen und zeigten sich hocherfreut, diese nocheinmal präsentiert zu bekommen. ‚Grenzer Tom‘ (‚Major Tom‘), ‚Sternenhimmel‘, ‚Amadeus‘, ‚Laue Laugen‘ (‚Blaue Augen‘) und ‚Gemüse ess ich mit‘ (‚Düse im Sauseschritt‘), waren damals schon grosse Erfolge der verschiedenen breeländer Kapellen gewesen und bekamen nun, durch die Neuinterpretationen von ‚Frische Brise‘, nocheinmal ganz exquisite, neue Facetten hinzugefügt, sodass schon bald eine grossartige, ausgelassene Stimmung im deutlich angewachsenen Publikum herrschte. Vorallem zahlreiche Musikerkollegen von ‚Frische Brise‘, wie die ‚Wintermonds‘, Tunvil und Thorwien, Zwergenherr Bragomur, viele Mitglieder von ‚Struck by Moonlight‘, Fräulein Reganilda und die Hobbitbarden, Vercingetoric und Darry, waren mittlerweile zu uns gestossen und summten, pfiffen, oder sangen gar, bei den überaus bekannten Melodien mit.

Der ‚Breeland-Welle-Liederblock‘ war damit dann aber durch und ‚Frische Brise‘ schwenkten auf eine mehr internationale Linie um. Die gerade aus  ferneren Ländern ankommenden Gäste wie, die Fräuleins, Lysarosene, Lilasina, Cherinias und Hobbitherr Semagol, wurden gleich von solchen ‚Immergüns‘ wie, ‚Das letzte Klohäuschen‘ (‚The last Commandment‘), ‚Halbling-Dorf-Bursche‘ (‚Small Town Boy‘), ‚Ich beiss in deinen Arm‘ (‚I just died in your arms‘) und ‚Guck wie ein Schaf‘ (‚The Look of Love‘), empfangen und konnten sich den magischen Melodien ebenfalls nicht entziehen. Schon bald waren sie in Gruppentänze mit uns anderen Gästen verstrickt, wobei sich nur die Zwerge, Yozin und Halvtyr, sowie Hobbitherr Faroweis, geflissentlich zurückhielten.

Ein weiterer Spätankömmling war Elbenherr Amonthorn, von den ‚Ilfirin Gwaith‘, der sich sehr interessiert an dem bunten Treiben zeigte und zu Liedern wie, ‚Aufständigengeschrei‘ (‚Rebel Yell‘), ‚Das ist mein Törtchen‘ (‚It’s my Life‘), ‚Wundervolles Törtchen‘ (‚Wonderful Life‘) und ‚Verschmutztes Klo‘ (‚Tainted Love‘), um nur einige zu nennen, ausgelassen mit dem Fuss mitwippte, eine erstaunlich überschwängliche Reaktion für den ansonsten sehr zurückhaltenden Elben. Die Zeit vergeht bekanntlich, wie im Fluge, wenn man sich amüsiert – und die Musik von ‚Frische Brise‘, zauberte an diesem Abend wirklich jedem Zuhörer ein Lächeln ins Gesicht -, sodass man schon im letzten Viertel des Konzerts angelangt war, bevor man sich dessen überhaupt bewusst wurde.

Das bezaubernde ‚Mädel aus Othrikar‘ (‚Maid of Orleans‘) läutete den Schlussabschnitt des ‚Wellenbads der Klänge‘ kongenial ein und brachte die Tanzfläche nocheinmal zum Beben. Leider konnte ich dieses Mal nicht ganz bis zum Ende des Auftritts verweilen, bekam aber immerhin noch die ‚Überkracher‘, ‚Bleicher Wachmann‘ (‚Pale Shelter‘), ‚Meine Liebste schielt‘ (‚Love is a Shield‘) und ‚Nimm mich bei dir auf‘ (‚Take on me‘), in nahezu voller Länge mit, als ich meine Abschiedsrunde durch die Menge drehte.

Die ‚FriBris‘ hatten es mal wieder geschafft, eine wunderbare Spielliste präsentiert und derart famos interpretiert, dass kaum Wünsche offen und bestimmt kein Auge trocken geblieben war! Grosses Lob, für diese grossartige musikalische Leistung, ‚Frische Brise‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Vilovine

    Hat sehr viel Spass gemacht

    Danke Beuno für dein Bericht

    und danke an das Publikum, Klasse 🙂

  2. Alegrio Harfenschlag

    Danke für den schönen Bericht,lieber Beuno! 🙂
    Wir hatten richtig Spaß!

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