Berichte

Grusel-Kostüm-Party‘ bei den ‚Ilfirin Gwaith‘ erfolgreich begangen!

Am vergangenen Samstag, hatte die umtriebige Elbensippe ‚Ilfirin Gwaith‘, zu einer gruseligen Kostümparty geladen, die ab der achten Abendstunde beginnen sollte und mit Speisen, Musik, Spiel und einem Wettbewerb, aufwarten konnte. Die zahlreichen Besucher versammelten sich im Anfurtweg Nummer 8, in der Siedlung ‚Nan Agor‘, um mit den Elben gruselig zu feiern.

 

Hier eine kleine Bilderstrecke mit kurzen Kommentaren.

Bei meiner relativ pünktlichen Ankunft, traf ich vor dem Festsaal auf das Fräulein Brevorvien und das Fräulein Tunvil, die sich leider dem unheimlichen ‚Krakenteich‘ zu sehr genähert hatte und erstmal ordentlich durchgeschüttelt wurde! Was für ein Start in die sogenannte ‚Graunacht‘!

Schnell entfloh ich dem gruseligen Gewässer vor der Tür und betrat die Eingangshalle, wo mich das Hobbitfräulein Erdina, die als ‚Grüner Smaragd-Drache‘ kostümiert war, herzlichst mit ihren ‚Feuerspuck-Künsten‘ begrüsste, was mich nicht wenig erschreckte!

Im Festsaal wurde ich dann vom Gastgeber, Elbenherrn Ahilleth und dem Fräulein Azaline, Willkommen geheissen, wobei letztgenannte, als knuffiger ‚Kürbisgeist‘ gewandet war, während der Anführer der ‚Ilfirin‘, eher neutral daherkam und den Abend über, ohnehin mehrmals die Verkleidungen wechselte.

Bevor ich selbst mich in mein Kostüm warf, inspizierte ich ersteinmal das üppige Büffet, welches natürlich wieder von der ausgezeichneten Köchin, Fräulein Moosglöckchen Finkenfeder, zubereitet worden war, die mir auch das komplette Menü zuflüsterte. Es gab: Kürbiscremesuppe, Weißbrot, Zwiebelbrot, Balgfurter Würstchen mit Tomatensoße und Mandelblättern, als blutige Finger gestaltet, Spanferkel, Töftenmampf mit brauner Soße und schwarze Marzipantorten mit Honignusskrokantsahnefüllung. Lecker!

Die Hausherren, Fräulein Nayel und Herr Ahilleth, eröffneten dann die Feierlichkeit – anstelle einer ausladenden Begrüssungsrede -, mit einem eigens für diesen Anlass, getexteten, fröhlichen Gruselliedchen, mit dem passenden Titel ‚Graunacht‘.

Ahilleth: ‚Folge mir in die Nacht, wo das Grauen erwacht, komme vorbei, riskiere einen Blick!

Kommst du Heil wieder raus, überlebtest du den Graus, doch andere, verschlang die Nacht.

Willkommen zur Graunacht, wo jedes Monster mitmacht und auf Beutezug los zieht!

Ja, heute feiern wir im wilden Monster Kreis, den Beginn der Graunacht!

Grausige Nächte, der Graf ist erwacht, er steigt aus dem Sarg, riecht übel nach Warg.

Gebt alle gut Acht! Grausige Nächte, tolle Kostüme und mehr!

Ein Rennen soll’s geben und sehr viel Musik: habt Spaß zur Graunacht!‘

Neben Erdina und Azaline, die ich ja schon gesehen hatte, waren auch Faroweis und Moosglöckchen, in wunderbaren Kostümen erschienen. Der Grenzerausbilder mimte den berühmten Piraten ‚Scheck Sperrholz‘ und die Ehrenelbin ‚Moosi‘, hatte sich als ‚Heisse Flamme‘ ausstaffiert! Ein toller Anblick!

Gleich nach dem Eröffnunglied der ‚Ilfirin‘, hatten die Musiker von ‚Durins Faust der Gerechten‘ die Edelholzbühne geentert. Die an diesem Abend, als die ‚Bärtigen Bangos‘ verkleideten Bartträger – Fürst Kriso, Bointhor, Skodek, Rumbalin, Skaldmur und später auch noch, Herr Gollorin – hatten ihre grössten ‚Party-Kracher‘ zusammengesucht, die sie nun zum Besten gaben.

Sofort herrschte beste Feierstimmung, sodass auch Moosglöckchen nicht anders konnte, als ausgelassen Abzutanzen. Elbenherr Thorwien, als grimmiger Ringgeist, sah sich das Ganze eher noch skeptisch an, bevor auch er dann allmählich ‚auftaute‘ und zusammen mit seiner Tunvil, eine kesse Sohle aufs Parkett legte.

Ein ganz wundervolles Kostüm hatte sich auch das Hobbitfräulein Sebylla angelegt, die ich zuerst garnicht erkannt hatte. Erst als sie, zu ihrem Hühnchenkostüm passende, ‚Gackerlaute‘ von sich gab, erkannte ich die Stimme der Anführerin der berühmten ‚Silberdisteln‘! 

Als Azaline und meine Wenigkeit – ich war mittlerweile auch in meine Verkleidung als ‚Seltener Lavendel-Hirschkäfer‘ geschlüpft -, uns noch einen Nachschlag ‚Blutiger Finger‘ genehmigten, kamen wir mampfend, darin überein, dass sich das Fest schon jetzt, sehr erfolgreich entwickelte und uns sehr viel Spass bereitete!

Die ‚Fäustlinge‘ gaben wiedermal alles, was musikalisch in ihnen steckte und streuten natürlich auch einige epische Nummern mit ein, für welche sie ja auch mehr als  bekannt sind!

Auch das Fräulein Nayel wechselte, genau wie ihr Ahilleth, mehrmals ihr Kostüm, wobei ihr ‚Gollum-Kostüm‘, bei weitem das Lustigste war, besonders, als sie darin wild herumtanzte!

Dem Fräulein Agilvith schien das gruselige Treiben, eher etwas zuviel zu sein und besah sich das unheimliche ‚Tohuwabohu‘, lieber aus der Entfernung aus an.

Auch Zwergenherr Halvtyr war mit von der Partie, obgleich nur wenige ihn unter seiner ‚Blaurabenmaske‘ identifizieren konnten. Sein amüsiertes Kichern, ob dieser Unwissenheit, verriet ihn dann am Ende aber doch noch!

Zu einem speziellen Lieblingslied der Halblinge, baten die ‚Fäuste‘ dann passenderweise, alle Hobbits zu sich auf die Bühne. Dies liessen wir uns nicht zweimal sagen und schwoften ab, als gäbe es kein Morgen mehr!

Nach dem Schlusslied ihres ersten Liederblocks – der ‚Fäuste-Hymne‘ -, bat Herr Ahilleth uns alle dann nach draussen, zum grossen ‚Gruselrennen‘. Hierbei galt es, natürlich möglichst schnell, einen abgesteckten Kurs, über viele unheimliche Wegpunkte, zu absolvieren, der es wahrlich in sich hatte. Auch das Fräulein Sahma, die noch verspätet zu uns gestossen war, wollte sich diesem anspruchsvollen Lauf stellen!

Am Ende des wilden Rennens – bei dem Herr Faroweis lange Zeit geführt, dann jedoch die Orientierung verloren hatte -, konnte sich das Fräulein Tunvil, knapp vor Starkaxt, Herrn Bointhor, mit einem formidablen Endspurt, den Sieg sichern! Fräulein Sahma erreichte den ehrenvollen dritten Platz! Bravo!

Zurück im Saal, kamen erfreulicherweise, auch noch das Elbenfräulein, Ellisandre und das Hobbitfräulein, Elanorya, im Festsaal an. Obwohl sie etwas ‚unverkleidet‘ daherkamen, wurden sie natürlich von allen herzlichst begrüsst und von ‚Moosi‘ sogleich, mit allerhand Köstlichkeiten versorgt!

Dann war es Zeit für Kultur! Das Fräulein Nayel trug – musikalisch begleitet von Ahilleth – ein Versepos in zwei Akten vor, welches das Publikum sofort in ihren Bann schlug! Der erste Teil war gruselig schön und wartete sogar mit einem lebenden Raben auf! Klasse, liebe Nayel!

Unterbrochen wurde der Vortrag dann durch etwas Musik der ‚Fäuste‘ und der Prämierung der besten Kostüme des Abends. Hierfür hatte jeder Besucher eine Stimme abgeben können, sodass nach der Auswertung, überraschenderweise, mein Käferkostüm auf Platz eins gewählt wurde! Fräulein Azaline kam auf Platz zwei, vor Fräulein Moosglöckchen und Fräulein Tunvil, die eigentlich auch, allesamt, den Gewinn verdient gehabt hätten! Ich fühlte mich jedenfalls sehr geehrt! Dankeschön, nochmals!

Nach dieser Aufregung, kam der zweite Akt von Nayels Dichtwerk – das wohl auf den uralten Text eines gewissen ‚Eddie Po-Po‘ zurückging -, allen Zuhörern mehr als recht und sie hingen förmlich an den Lippen der hübschen Elbin, welche die Verse höchst kunstvoll und mit viel Gefühl vortrug, sodass ‚Gänsehaut pur‘ angesagt war! Ein wahrer Genuss!

Zum Abschluss dieser gruseligen – aber ebenso wunderbaren – ‚Graunacht‘, griffen die beiden Gastgeber nocheinmal zu ihren Instrumenten, um das Fest adäquat ausklingen zu lassen. Dabei kamen auch mehrere Sangesnummern zum Zuge, die viel Applaus und Jubel unter den Gästen – darunter mittlerweile auch die noch spät angereisten, Herr Fupro und Herr Bubikopf – generierten!

Nach und nach, lichteten sich dann die Reihen der ‚Monster‘ und ‚Gruselgestalten‘ und das grossartige Gruselfest – die Graunacht – trudelte langsam dem Ende entgegen. Es war eine wahrhaft fantastischer Abend! Danke, an die ‚Ilfirin Gwaith‘ und alle Gäste, für dieses einmalige Grusel-Erlebnis!

Das Schlusswort, das alles dann auf einen Punkt brachte, blieb dann dem Fräulein Sahma, als ‚Verrottenden Schlossgeist‘, vorbehalten.

Sahma: ‚SCHUHUHUHUUUU !!!‘

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Das muss ja ein gruselig tolles Fest gewesen sein. Ich wäre auch so gern hingekommen. Danke für den Bericht lieber Beuno

  2. Gutzndaifi

    Missetat begangen.

  3. gruselig war es in der Tat, vor allem bin ich ne weile rumgeirrt und fand die anderen erst gar nicht, nur viele Fratzen, blubberndes Zeugs und so seltsame Mathome.. Aber die letzten zwei Lieder die ich hörte waren gut.
    Essen hab ich leider nur in der Küche gefunden.
    Aber die Gesellschaft war schön!

  4. Tunvil Wintermond

    Das war ein schaurig-schönes Fest, und dein Bericht, lieber Beuno, kommt dem sehr gerecht! Vielen Dank Ahilleth und Nayel!

  5. Wieder einmal hast du dich mit deinen Berichten übertroffen, Beuno. Und die 6 Bärtigen Bangos war der Hit beim Gruselfest. Es hat richtig Spass gemacht deinen Bericht zu lesen, als währe man selbst darbei gewesen.

  6. Das war ein wahrhaft gruselig-schönes Fest. Vielen Dank Nayel und Ahilleth; ihr habt die Messlatte für das Halloweenkonzert damit ganz schön hoch gelegt 🙂

  7. Ganz ganz lieben Dank für den großartigen Bericht Beuno!! Und auch ganz ganz lieben dank an alle die uns besucht haben, der Abend (und auch die Vorbereitung) hat großen Spaß gemacht!

  8. was für ein fest.
    es hat riesen spass gemacht,
    danke dir auch beuno für den wundervollen bericht,
    und danke an alle die das möglich gemacht haben.
    *verbeugt sich*
    kriso

    • Beuno Willowtree

      Dankeschön, für dein Lob, lieber Kriso und allen Fäusten, für die tolle Musik! 😀

  9. Torbol Prallwams

    Das waren ja alles dolle Kostüme – sogar das von Sahma – Hut ab vor so viel Fantasie!

  10. Schade das ich nicht dabei sein konnte.
    Aber beim Lesen des Artikels wars so als wäre ich auch dabei gewesen. Sehr schön.

  11. Hmm schade das nur sowenige da waren…na aber ich hatte meinen spass.
    Besonders als Nayel das Gedicht vor getragen hat und mit der Schaurigen Geigenmusik von Ahilleth.
    Schön, nächste Jahr auf jeden fall wiederholen.

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