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‘Grosses Winterfest’ von ‘Durins Faust der Gerechten’ nahe ‘Thorins Tor’ ausgerichtet!

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Veranstaltungsbericht. Bei der berühmten ‘Silbertiefen Mine’, nahe ‘Thorins Hallen’ in den Ered Luin, trafen sich am letzten Samstag, die Zwerge der Gemeinschaft ‘Durins Faust der Gerechten’, mit ihren Freunden, Besuchern und Gästen, um dort, in winterlicher Kulisse, ab der achten Abendstunde, ein grosses ‘Vorjulfest’ zu begehen, welches sie – passenderweise – auch gleich als ‘Winterfest’ titulierten!

 

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Ich kam etwas vor der vereinbarten Anfangszeit an der ‘Silbertiefen Mine’ an und staunte nicht schlecht, wieviele Mitglieder von ‘Durins Faust der Gerechten’ bereits anwesend waren! Überhaupt war mir nicht bewusst gewesen, wieviele Zwerge dieser sympathischen Gemeinschaft angehören. Ich wurde freudig von ihrem Anführer, Fürst Kriso, begrüsst und auch alle anderen ‘Fäuste’ – viele von ihnen kannte ich ja schon persönlich -, zeigten sich höchst erfreut, über mein Kommen.

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Auch wenn das Ganze im Freien stattfand, hatten die ‘Fäuste’ natürlich für das leibliche Wohl ihrer Gäste gesorgt und kurzerhand, ihren Vetter, Meister Gimpf, vom Gasthaus ‘Zur Lustigen Schankmaid’, für die Versorgung der Festbesucher engagiert. Mit Hilfe vom Hobbitfräulein Honigsuess, hatte der Gastwirt, etwas Abseits der improvisierten ‘Treppenbühne’, unter Zurhilfenahme einiger Steinblöcke, eine ebenso improvisierte, mobile Küche errichtet, die ihren Zweck durchaus adäquat erfüllen konnte.

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Der frisch gefallene Schnee vor der ‘Silbertiefen Mine’, erzeugte – zusammen mit den prasselnden Feuern, welche die Zwerge und Fräulein Honigsüss, ständig am Brennen hielten – schon eine richtig julfestliche Stimmung, während man noch auf das Eintreffen der verspäteten Besucher wartete. Immerhin waren die Fräuleins, Nieadis und Winniefreth, sowie Herr Amryng, relativ pünktlich erschienen und tanzten sich schonmal, zum Lautenspiel von Herrn Guthret, warm.

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Dann nahmen die Musiker der ‘Fäuste’ – die sogenannten ‘Fäustlinge’ – schliesslich Aufstellung auf der grossen, steinernen Treppe, die bei diesem ‘Winterfest’, als Bühne fungieren sollte. Die Zwerge – mitsamt der ‘Ehrenfäustling-Hobbitdame’, Fräulein Tarwina – gaben ein sehr imposantes Bild ab, wie sie da in ihren Paradeuniformen, von oben herab, stolz auf uns, das Publikum, herabblickten! Herr Gundorin entfachte noch zusätzliche Feuer, damit wir die Kapelle auch gut ausgeleuchtet, betrachten konnten.

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Die ‘Fäustlinge’ legten furios los und konnten mit ihrer Mischung aus traditionellen Melodien und schmissigen ‘Polka-Stücken’, von Beginn an überzeugen! Dies sahen auch die neu angekommenen Gäste, wie Fräulein Tulpeline, Herr Faroweis und Zwergenherr Thorii, so und liessen sich von der fabelhaften Musik mitreissen!

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Speziell für Fräulein Tulpeline – eine sehr gute Bekannte und Freundin der ‘Fäuste’ -, stimmten die Musiker dann sogar ihr Lieblingslied ‘Ach, wär ich ein Grenzer’ (‘Was sollen wir trinken’) an, das, gesungen von Herrn Skodek, der kleinen Grenzerin ‘runterging, wie Butter’ und auch uns andere Zuhörer auf den Tanzboden lockte und uns nahezu ‘ausrasten’ liess!!

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Auch für den just eingetroffenen Geschäftsmann und Grossorganisator, Herrn Craaco Birkenheim, wurde ein lustiges Lied angestimmt, dessen Text von seiner, jetzt schon legendären, Bühnenzerstörung, auf einem früheren Fest der ‘Fäuste’, handelte. Craaco fand das Ganze nur semi-lustig – sah er sich doch unschuldig an dem besagten Vorfall -, machte dann aber gute Miene, zum ‘bösen’ Spiel und tanzte letztendlich sogar fröhlich mit, während Gimpf und Honigsuess – hier im Vordergrund – auf den nächsten Kundenansturm, zwischen den Liedern, warteten.

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Besonders wir Hobbits, stürmten in den kurzen Spielpausen, nämlich den ‘Imbiss-Stand’ von Gimpf und Honigsuess, sodass es immer wieder, zu einem Gerangel darum kam, wer denn als Erster die köstlichen Speisen, wie Pökelfleisch, knusprige Hühnerschenkel, oder das leckere, heisse Winterbeerenbier und den köstlichen Brombeerkuchen, als Nachtisch, abgreifen durfte! Honigsuess konnte über den verwirrten Gesichtsausdruck von Meister Gimpf, nur schmunzeln, als Craaco, Faroweis und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, zeitgleich, auf ihn zugerannt kamen!

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Hatte es zu Anfang noch ziemlich ‘mau’ ausgesehen, füllte sich das Areal später imme rmehr mit Besuchern, die den ‘Fäustlingen’, für ihre famose Darbietung, lauten Beifall und frenetischen Jubel zuteil werden liessen! Selbst seltene Gäste, wie der höchstelegant gekleidete – und selten gesehene – Hobbitherr Fizzle, hatten sich, mit der Aussicht einiger ‘Fäuste-Lieder’ anhörig werden zu können, auf den langen Weg zu den Minen begeben!

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In der Spielpause der ‘Fäustlinge’, war es dann Zeit, für etwas ‘Publikumspartizipation’, bei welcher, alle Gäste, die mochten, ein Gedicht vortragen durften! Tulpeline zeigte sich am mutigsten und trug ihr lustig-freches Gedicht über den ‘Julvater’ vor, welches schon im Vorjahr, für einigen Aufruhr gesorgt hatte! Wir alle konnten jedoch herzlich darüber lachen und spendeten der kleinen Grenzerin, einen mächtigen Applaus, als sie die Treppe wieder verliess!

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Faroweis und ich, von der ‘Bäckerei Smialtörtchen’, Tulpeline vom ‘Verbund für Hobbitisches Brauchtum’ und, ungefragt, auch Herr Craaco Birkenheim, nutzten dann nochmal die Chance, um auf den am nächsten Tag stattfindenden, ‘Tag der offenen Backstube’ hinzuweisen, der ja in Zusammenarbeit mit dem ‘Verbund’ ausgerichtet werden sollte. Craaco setzte, dazu passend, ein übles Gerücht in die Welt, was Bäckereibesitzer, Faroweis Birnhaag, nicht gerade erfreute und hier deshalb, auch nicht wiederholt werden soll!

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Nach einem weiteren, kurzen Publikumsbeitrag meinerseits, legten die ‘Fäustlinge’ dann nochmals frisch gestärkt los und übertrafen sich – so denn überhaupt möglich – nocheinmal selbst, wobei die noch hinzugekommenen Gäste, wie Fräulein Tunvil, Herr Thorwien, Hobbitfräulein Wicapi und die Hobbitherren, Wilbo und Filbu, regelrecht ‘steilgingen’, oder sich gar in die Luft erhoben, wie hier das begeisterte Fräulein Wintermond!

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Manche, wie Zwergenherr Boffolo, lauschten auch nur still dasitzend, der schönen Musik der ‘Fäuste-Kapelle’, die nun zum Endspurt ansetzte und mit der ‘Auenlandhymne’ (‘Concerning Hobbits’) und ihrem eigenen ‘Fäuste-Marsch’, der ja traditionell, immer zum Ende eines ihrer Konzerte angestimmt wird, ihren famosen Auftritt, offiziell beendeten.

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Natürlich liessen wir die wackeren ‘Fäustlinge’ nicht ohne eine weitere Zugabe von der Bühne, welche alle Anwesende nocheinmal auf die Tanzfläche zog und das wunderbare ‘Winterfest’ auf eine würdige Art und Weise, beendete! Unter lautem Jubel und Applaus, verbeugten sich die Musiker mehrmals und Fürst Kriso bedankte sich – nicht ohne eine Träne der Rührung dabei zu verdrücken -, für den herzlichen Beifall und das zahlreiche Erscheinen der Besucher! Danke, für dieses feine Fest, liebe ‘Fäuste’!

b.wi. für A.W.

5 Kommentare

  1. Mairad Flinkfuß sagt

    Ein toller Bericht Beuno. Ein schöner Trost dafür dass ich den Abend nicht miterleben konnte. Toll gemacht Fäuste

  2. Kriso sagt

    Ein sehr schöner Bericht Herr Beuno . Danke dafür . Es war uns eine Freude für euch ein Winterfest zu veranstalten.

  3. Tulpeline sagt

    Ich habe den Musikabend so sehr genossen. Und für viel Wärme durch Feuer und gutes Essen war auch gesorgt. Perfekter Abend.

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