Berichte

Grosser Monatsmarkt im schönen Buckelstadt veranstaltet!

Veranstaltungsbericht. Am Mittwoch der letzten Woche, fand nach der langen Winterpause, endlich wiedereinmal ein regulärer Monatsmarkt, der Veranstalter, Fräulein Millaray und Herr Bubikopf, statt. Ab kurz nach der achten Abendstunde, tummelten sich Händler und Kunden gleichermassen, auf dem kleinen Marktplatz des beschaulichen Ortes ‚Buckelstadt‘, im schönen Auenland.

 

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Das Wetter spielte an diesem Markttag, ganz hervorragend mit, als ich in Buckelstadt ankam, wo schon die Damen, Oma Tagetes, Tulpeline Schweinepfote, sowie die Herren Gutmond und Craaco, auf die Veranstalter warteten. Wir alle Frühangereisten, bis auf Herrn Birkenheim, waren als Händler gekommen und rätselten nun, wie die Standaufteilung auf dem gepflasterten Dorfplatz, wohl aussehen würde.

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Der Menschenhändler, Herr Vezo, hatte seinen ‚Kreppel-Verkaufsstand‘ bereits kurzerhand, eigenmächtig aufgebaut, als Herr Bubikopf, einer der – neben dem Fräulein Millaray – Begründer und Organisator der Monatsmärkte, das Areal enterte und rasch die Plätze für die Händler festlegte. Dabei orientierte er sich bequemerweise, einfach an Vezo’s Stand und liess die anderen Verkäufer, rundherum Aufstellung nehmen. Zwergenherr Kirgon, staunte nicht schlecht, als er, bei seiner Ankunft, des geschäftigen Treibens ansichtig wurde!

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Ein Urgestein der Monatsmärkte, ist das Fräulein Tulpeline, die dort stets die Farben vom ‚Handelshaus Lykos‘ feilbietet. Bekanntlicherweise ist sie ja Kompagnon des berühmten, breeschen ‚Farbenelben‘, Herrn Olodriel, der quasi das Monopol des Farbenhandels in Bree innehat. Hobbitfräulein Sagina, die Cousine des bekannten, bockländischen Bootsbauers, Mirodoc, gehörte zu den ersten Kunden dieses Abends und liess sich eingehend von Tulpeline beraten.

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Die ursympathische Oma Tagetes, die den meisten wohl durch ihre Kolumne ‚Frag die Oma‘, hier bei uns im ‚Wochenblatt‘ bekannt sein dürfte, vertrat diesesmal ihre Enkeln Mairad, die an diesem Abend leider verhindert war, und bot ganz besondere ‚Edelmetall-Schmuck-Ketten‘ an, die wahlweise, am Wams, aber auch am Kragen, oder gar bestimmten Hüten, getragen werden konnten. Die erfahrene Händlerin, wurde gleichmal persönlich von Marktleiter Bubikopf begrüsst, der sie formvollendet, mittels eines Handkusses, aufs Herzlichste Willkommen hiess!

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Nachdem ‚Essperte‘, Bango Gerstfeld, sofort nach seinem Eintreffen, ersteinmal einen riesigen ‚NopfKu‘ – einen Nougatpfannkuchen – bei uns am Backfeuer der ‚Bäckerei Smialtörtchen‘, verschlungen hatte, lief er gleich mit Herrn Kirgon zusammen, zum ‚Kreppel-Stand‘ von Herrn Vezo herüber. Die gefüllten Teigtaschen des menschlichen Händlers, konnten mit mannigfaltigen Geschmacksrichtungen – von Erdbeeren bis Pastinaken! – aufwarten und die Gaumen seiner Kunden überzeugen!

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Hobbitherr Gutmond, war, falls ich mich richtig erinnere, zum ersten Mal als Händler zugegen und hatte ein grosses Sortiment der verschiedensten Kopfbedeckungen im Angebot. Hier versucht er gerade, dem eher konservativen Herrn Birkenheim, eine klassische, bockländische ‚Zwipfelkappe‘ anzudrehen. Am Gesichtsausdruck des Grossorganisators kann man jedoch ablesen, dass er diesem Kauf wohl eher skeptisch gegenübersteht! Tja, Zwipfel stehen halt nicht jedermann!

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Was das Händleraufkommen anging, war dieser erste Monatsmarkt des Jahres, wohl der erfolgreichste seit gut sechs Monaten, doch hatte er besuchermässig, durchaus noch Luft nach oben, obwohl erfreulicherweise, einige lang nicht mehr gesehene Kunden, wie zum Beispiel, das Fräulein Faramee, oder das Fräulein Sagina, begrüsst werden durften! Alles in Allem also, ein höchst erfolgreiche Verkaufsveranstaltung!

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Auch brandneue Verkäufer konnten an diesem Abend ausgemacht werden. Neben den bereits erwähnten, Oma Tagetes und Herrn Gutmond, hatte sich sogar das dunländische Fräulein Gwylan dazu entschlossen, am Verkaufsgeschehen teilzunehmen! Die hobbitfreundliche und häufig das Auenland besuchende ‚lange‘ Dame, veräusserte hochwertige Felle und gebratenes Kaninchen im Brot, was sehr gut bei den Halblingen, aber auch bei den Zwergen – wie hier Herrn Kirgon -, ankam und allen vorzüglich mundete!

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Bäckerei-Chef, Faroweis Birnhaag, und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, mussten diesesmal ohne unseren Kollegen, Torbol Prallwams, auskommen, machten aber dennoch einen ganz ansehnlichen Umsatz, mit Pfannkuchen und Eierlikörkrapfen. Faroweis konnte auch einige Bestellungen für seine ‚Figürlichen-Spezialtorten‘ entgegennehmen, was einen nicht unwesentlichen Teil unseres Gewinnes an diesem Markttag ausmachte. Unsere besten Kunden waren jedoch, Herr Bango und das Fräulein Faramee!

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Marktleiterin Millaray Maywine, traf erst mit einiger Verspätung auf dem Marktplatz ein, als sich das Verkaufsgeschehen schon etwas entspannt hatte und Fräulein Gwylan, die Atmosphäre mit etwas Trommelmusik auflockerte. Erfreut sah die Kollegin von Herrn Bubikopf, dass alles in bester Ordnung war und wand sich der Begrüssung der Besucher und Händler zu, wie hier dem grossgewachsenen Herrn Vezo, der ihr gleicheinmal einen ‚Erdbeerkreppel‘ in die Hand drückte.

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Nach und nach, schlossen dann immer mehr Händler ihre Buden und man kam nocheinmal am Marktbrunnen zusammen, um den Abend bei einer gemütlichen Plauderei ausklingen zu lassen. Alle zeigten sich sichtlich zufrieden mit dem Verlauf des Marktes in Buckelstadt und lobten die hervorragende Organisation! Herr Mirodoc war sogar derart angetan, dass er ernsthaft überlegte, beim nächsten Monatsmarkt, vielleicht mit einem ‚Boots-Stand‘ teilzunehmen! Fräulein Sagina konnte darob jedoch nur resignierend ihr Köpfchen schütteln.

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Mir hatte der Markt ausserordentlich gut gefallen, zumal mir das Fräulein Gwylan, eine schicke dunländische Tunika, samt passender Stiefel, geschenkt hatte, die ich natürlich gleich anprobiert hatte! So blickte ich beim Gehen – gewandet, wie ein kleiner Dunländer – nocheinmal zufrieden zurück und bedankte mich innerlich, bei allen Beteiligten, für diesen wunderbaren Abend! Bis zum nächsten Monatsmarkt, Freunde!

b.wi. für A.W.

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Das muss ein toller Markt gewesen sein . Danke für den Bericht lieber Beuno und Oma hat sich gut geschlagen und 2 Aufträge für die Goldschmiede mitgebracht

    • Beuno Willowtree

      Gerne doch, liebe Mai! 😉 Und einer der Aufträge ist von ‚Smialtörtchen‘, glaube ich! 😀

  2. Kirgon Stahlhammer

    Ja, das war ein toller Markt und ich habe meine Vorratskammer auffüllen können. Leider gab es kein Hühnerfutter im Angebot, aber das konnte ich auf dem Heimweg bei einem freundlichen Landwirt erwerben.

  3. Der Menschenhändler, Herr Vezo? Ist Menschenhandel nicht genau so strafar, wie der Handel mit Hobbits? Zum Glück hatte ich mich diesem Menschenhändler nicht zu sehr genähert. Vielleicht handelt er ja uach mit Zwergen, Elben oder gar mit Hobbits.

  4. Intressanter lobender bericht auch wenn du es mit mir bisher nicht bekannter info ausgebaut hast. Die hab ich grad für neue munkelei genutzt habe *kicher*

  5. Tulpeline

    Der Markt war wirklich sehr gut Besucht. War manchmal sogar so laut das man kaum was verstanden hat.

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