Berichte

Grenzerbericht: Kleine ‚Olfrunde‘ auf dem Grünfeld bei Dachsbauten absolviert!

Am letzten Dienstag, zur allwöchentlichen Grenzerstunde der ‚Grenzer des Auenlandes‘, stand einmal wieder ein ‚Aussentermin‘ an, eine Runde ‚Olfen‘ auf dem Grünfeld! Ab der achten Abendstunde, durften die Grenzer, in ihrer Eigenschaft, als Ausrichter, eine kleine Gruppe Interessierter, zu dieser sportlichen Ausgleichsveranstaltung begrüssen.

 

Die Grenzer hatten die Idee gehabt, noch vor Beginn der ‚Schneefallsaison‘, eine kleine ‚Olfrunde‘ einzulegen, da sie im Sommer und Herbst zu eingespannt gewesen waren, um sich dafür freizunehmen. Da man mit Bango Gerstfeld, als Stammgast der Grenzerstunden, ohnehin den ‚Olfprofi‘ schlechthin in der Gruppe hatte, wurde selbigem kurzerhand die Leitung der ‚Olferei‘ übertragen. So traf man sich dann an der alten Mühle in Dachsbauten, kurz vor dem Grünfeld, welches passenderweise, auch den traditionellen Abschlagpunkt für eine Runde ‚Olf‘ auf dem Naturplatz darstellt.

Neben Bango, waren natürlich auch die Grenzer, Sundo, Kelko und Faroweis, mit von der Partie, wobei Letzterer, durch sein Hobby, das Hobnanigansspielen, auch nicht gänzlich unbeleckt war, was das Schlagen mit dem Schlagholz anging. Ergänzt wurde sie durch, Zwergenherrn Suralin, Herrn Torbol, die Fräuleins Tulpeline und Rivenel, sowie meiner Wenigkeit, Beuno Willowtree. Einige der Anwesenden – Rivenel, Kelko und Suralin – entschieden sich allerdings dafür, dem Geschehen lieber nur zuzusehen, sodass schliesslich nur sechs Teilnehmer antraten, als Bango die Äpfel verteilte, die es in ein Kaninchenloch zu befördern galt. Die Äpfel standen dabei stellvertretend für einen Bilwisskopf, den dereinst der ‚Bullenrassler Tuk‘ ja abgeschlagen hatte, als er unfreiwillig das ‚Olfspielen‘ erfunden hatte.

Da die Grenzerstunde, wie der Name schon preisgibt, jeweils nur eine Stunde andauert, war nur Zeit für eine einzige Bahn, die an die 100 Schritt zählte und eine mittlere Schwierigkeit darstellte. Alle waren bei bestem Frühwinterwetter mit Sonnenschein, mit Freude bei der Sache, wenn auch noch nicht gleich alles wieder klappte. Niemand nahm das Spiel zu ernst, sodass auch viel gelacht wurde und, angefeuert durch die Zuschauer, sogar ab und zu, einige bemerkenswerte Schläge gelangen. Die Bahn hatte eine ‚3-Tuk-Schwierigkeit‘ ausgelegt, was soviel bedeutete, dass das Einlochen mit drei Schlägen gut zu schaffen sein sollte. Natürlich war das nur theoretisch zu verstehen und eher für erfahrene Spieler machbar, sodass am Ende, tatsächlich nur Torbol Prallwams diese Idealmarke erreichte und somit auch als Sieger des Tages hervorging und von uns allen gefeiert wurde.

Fräulein Tulpeline lag lange Zeit auch sehr gut, verspielte ihre Chance dann jedoch am Ende beim Putten, sodass sie das Olfen  ‚obertuckig‘ beendete. Ich selbst war leider noch schlechter und hatte ganze 6 Schläge benötigt, als ich mit der Bahn durch war! Sundo, Faroweis und Bango selbst, spielten recht ordentlich, doch waren letztendlich auch nicht mit ihren Ergebnissen zufrieden. Immerhin gelang Bango der weiteste Schlag des Abends, was ihn dann immerhin ein bißchen versöhnte.

Die Gesamtform der Spieler machte ihm dann doch etwas Sorgen, sodass er den Grenzern vorschlug, demnächst nocheinmal eine ‚Olf-Schulung‘ durchzuführen, was sogleich auf allgemeine Zustimmung stiess, da alle anscheinend ihren Spass am Spiel wiederentdeckt hatten. Kelko versprach, wieder eine Grenzerstunde zur Verfügung zu stellen, falls keine wichtigen Fälle dazwischenkommen würden.

Zwergenherr Suralin und Hobbitfräulein Rivenel, rundeten den Abend dann noch mit einigen schönen Liedern ab, was dieser Grenzerstunde quasi noch das ‚Abschluss-Sahnehäubchen‘ aufsetzte! Die Zeit war nur so verflogen, wie wir bei der anschliessenden, allgemeinen Verabschiedung, erstaunt feststellen mussten. Immerhin traten dann alle mit der Vorfreude auf mehr ‚Olferei‘, in der näheren Zukunft, ihre jeweiligen Heimwege an, nachdem Hauptmann Kelko die offiziellen Schlussworte gesprochen und sich bei Bango und allen Teilnehmern, für die lustige und sehr sportliche Grenzerstunde bedankt hatte.

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Torbol Prallwams

    Das war toll! Und ich sage das nicht nur weil ich gewonnen habe. Es war eh nur Anfängerglück gewesen, hihi

  2. Das war sehr lustig.

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