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Geniesserstübchen: Schanktag mit den ‚Gallic Frogs‘ begangen!

Am vorletzten Samstag, hatte Inhaberin, Mairad Flinkfuss, wieder zu einem Schanktag in ihrem ‚Geniesserstübchen‘ eingeladen. Ab der achten Abendstunde, präsentierte sie im alten ‚Brammel-Anwesen‘ in Lindental, nicht nur ein reichhaltiges Speisen- und Getränkemenü, nein, auch stand wieder Musik auf dem Programm. Die ‚Gallic Frogs‘ aus dem weit entfernten ‚Sirannon‘ gaben sich ein munteres ‚Stelldichein‘!

 

Das Wetter war erfreulich mild und sonnig, als ich auf dem Gelände des ‚Geniesserstübchen‘ eintraf und war dennoch etwas überrascht, dass die Veranstaltung auf der Gartenbühne vonstatten gehen sollte. All meine Zweifel waren dann aber sofort wie weggewischt, als Mairad mit ihrem ‚Stübchenlied‘ den Abend eröffnete und die schon anwesenden Gäste – darunter, die Fräuleins, Nimrendis, Belaya, Stila, sowie die Herren, Bragomur, Bango und Vercingetoric von den ‚Gallic Frogs‘ – wild zu Tanzen begannen.

Die patente Wirtin, die an diesem Abend ganz alleine den Schanktag zu bewältigen hatte, spielte noch einige weitere ihrer tollen Lieder auf, da die ‚Gallic Frogs Band‘ – bis auf Herrn Vercingetoric – sich leicht verspätete und noch nicht eingetroffen war. Den just eingetroffenen Hobbitdamen, Fredirika und Tulpeline und Zwergenherrn, Kirgon, gefielen aber auch die Melodien von Mairad ganz famos, wie man an ihrem Gebahren, deutlich ablesen konnte.

Es war wahrhaft ein ‚Vorzeigewintertag‘, beziehungsweise ‚früher Abend‘, was auch den recht frühlingshaft anmutenden Ausstattungen der Hobbitdamen, Belaya und Stila, sehr schön abgelesen werden konnte, während Menschendame, Nimrendis, sicherheitshalber, lieber noch auf einer wärmende Pelzstola vertraute.

Zwergenherr Kirgon zeigte sich indessen so ausgelassen, dass er es tatsächlich wagte, Grenzerin, Tulpeline Schweinepfote, zu einem gemeinsamen Tänzchen aufzufordern! Tulpeline sagte kichernd zu, bestand aber darauf, dass ihre Hündin, Carli, mittanzen durfte, sodass sich bald eine äusserst skurrile Szene für alle Umstehenden entspann. Fräulein Fredirika konnte sich vor Lachen jedenfalls kaum noch halten!

Das Hobbitfräulein Fredirika griff anschliessend dann noch selbst zur Laute und half so mit, die Wartezeit auf die ‚Hauptkapelle‘ zu verkürzen. Viele staunten, wie virtuos und professionell, die kurzhaarige Hobbitdame ihr Instrument beherrschte, hatte man sie bisher doch nur sehr selten Musizieren gehört.

Zwergenherr Bragomur, der ja selbst ein versierter Musiker ist, wandte sich kurz von der Bühne ab, um – auf seine ureigene, spezielle Art – das eintreffende Hobbitpärchen, Cattaline und Floredic, zu begrüssen. Fräulein Mairad quittierte das Ganze nur mit einem gutmeinenden Schmunzeln.

Fräulein Fredirika begeisterte das Publikum noch mit einem weiteren Lied und einer ‚Fagott-Einlage‘, bevor sie dann Herrn Bragomur auf die Bühne winkte.

Der berüchtigte ‚Nacktzwerg‘ und Kapellmeister der Zwergenkombo ‚Die Bragos‘, bewiess einmal mehr, seine sagenumwobene ‚Bühnenpräsenz‘ und begeisterte mit einigen stimmungsvollen Weisen aus seinem reichhaltigen Repertoire. Damit zog er auch sofort die Neuankömmlinge, Yome, Ranterelda, Technas und Ajano, vor die Bühne und brachte sie – ad hoc – zum Tanzen!

Auch Zwergenherr Kirgon durfte nocheinmal sein Talent beweisen, während langsam – nach und nach – die zahlreichen Musikanten der ‚Gallic Frogs‘ eintrafen und sich formierten. Deshalb hatte der patente Bartträger auch darauf verzichtet, für seinen Kurzauftritt die Bühne zu benutzen. Trotzdem zündeten seine Melodien ganz famos und besonders eine epische Hymne, auf dem Dudelsack gespielt, liess viele der Zuhörer berührt ihre Klingen gen Himmel recken!

Viele nutzten dann noch rasch, bevor es mit den ‚Fröschen‘ losging, die Möglichkeit sich am reichhaltigen Büffet zu bedienen. Stübcheninhaberin Mairad, hatte es sich natürlich nicht nehmen lassen, erneut alle Register ihrer Kochkunst zu ziehen und bot Leckereien, wie, Pastinaken- und Speck-Zwiebel-Kuchen, deftiges Gulasch, frische, gefüllte Windbeutel und sogar ein ganzes Spanferkel (!), auf, die allen – insbesondere natürlich ‚Essperten‘, Bango Gerstfeld – ganz hervorragend mundeten!

Dann war es endlich soweit und mit knapp einstündiger Verspätung – pünktlich mit dem Eintreffen von Hobbitherrn Viebo – legten das ‚Grossorchester‘ aus dem fernen Sirannon, mit ihrem fulminanten Auftritt los! Die schon vom ‚Musifantenfest‘ her bekannten, Joenna, Teophano, Leogivild, Dagoberts, Vercingetoric, Charlemagne, Charlees, Clodwig, Saintslouis und Babarrosa, haben ihren ureigenen ’sirannonischen‘ Stil, der sie unverwechselbar macht und auch an diesem Abend wieder voll zum Zuge kam.

Selbst so altbekannten ‚Immergüns‘, wie ‚Branntwein im Krug‘ (‚Whisky in the Jar‘) und ‚Südländische Absteige‘ (‚Hotel California‘), wurden durch das ‚Frosch-Dezett‘ ein ganz eigener Anstrich verliehen, der die Lieder, wie gänzlich neue Werke erscheinen liess und sie allen Zuhörern ohne Umweg, von den Ohren direkt in die Tanzbeine fahren liess.

Das Publikum tobte ausgelassen auf der Tanzfläche herum und wurde zweifellos aufs Beste unterhalten, sodass sich das Konzert der ‚Gallic Frogs‘, wie schon vor kurzem im ‚Efeubusch‘, zu einem wahren Triumphzug entwickelte. Auch die späten Gäste, die Fräuleins, Vilovine, Azaline und Sahma, wie auch Herr Halgoreth, zeigten sich von Anfang an begeistert von der Darbietung der ‚Frösche‘ und liessen sich nur allzu gerne, von der herrschenden Wohlstimmung, vereinnahmen.

Man konnte Fräulein Mairad wirklich nur dazu beglückwünschen und ihr Respekt zollen, dass es ihr gelungen war, diese sehr berühmte Musikgruppe für einen Auftritt im ‚Geniesserstübchen‘ gewinnen zu können! Bei einem Krug besten Zwergenbiers und immer wieder aufbrandetem ‚Jubelfeuerwerk‘, war das Konzert der ‚Gallic Frogs Band‘ ein wunderbares Erlebnis, das nicht nur dem Gehörsinn schmeichelte!

Natürlich wurde die Gäste aus dem fernen Sirannon am Ende, dann auch nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gelassen, was besonders die sehr spät eingetroffenen, Sebylla und Faroweis, freute, die so wenigstens noch in den Genuss eines weiteren Liedes kamen. So endete ein weiterer, legendärer ‚Geniesserstübchenabend‘, dem es erneut gelungen war, bei seinen Besuchern, eine freudige Stimmung zu generieren. Vielen Dank, an Fräulein Mairad, die famosen ‚Gallic Frogs‘ und alle Beteiligten und Gäste, dieses wunderbaren Abends!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Das war schön mal wieder beim Geniesserstübchen zu sein. Schön das mal wieder Geöffnet war.

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