Berichte

Gemeinsamer Maskenball von ‚Durins Faust der Gerechten‘ und ‚Ilfirin Gwaith‘ gefeiert!

Am vorletzten Samstag, fand, im grossen Festpavillon von Celondim, ein gemeinsam ausgerichtetes Fest, der verbündeten Sippschaften ‚Durins Faust der Gerechten‘ und ‚Ilfirin Gwaith‘, statt, zu welchem auch alle Freunde, Bekannte und sonstige Interessierte, herzlich eingeladen waren. Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine einfache Feierlichkeit, sondern um einen handfesten ‚Maskenball‘, zu welchem alle Gäste, ab der achten Abendstunde, tunlichst verkleidet zu erscheinen hatten.

 

Dies hatten auch alle Besucher auch aufs Löblichste getan, wie ich bei meinem Eintreffen im Festpavillon erfreut feststellen konnte! Ein buntes Treiben bot sich meinen Augen dar, dass es nur so eine Freude war!

Die federführenden Organisatoren der beiden gastgebenden Gemeinschaften, Herr Skuldori, für ‚Durins Fäuste‘ und Herr Ahilleth – der sich lustigerweise, genau wie übrigens Herr Faroweis, als ‚Beuno Willowtree‘ verkleidet hatte -, für die ‚Ilfirin Gwaith‘, eröffneten den Maskenball dann hochoffiziell, mit einer kurzen Begrüssungsansprache.

Ich, der ich als ‚flatterhafter Federgnom‘ erschienen war, fühlte mich sehr geehrt, dass gleich zwei meiner Freunde, sich dazu entschieden hatten, als Verkörperung meiner Wenigkeit an dem Fest teilzunehmen, zumal beide Kostümierungen überaus gelungen daherkamen, wie übrigens auch wahrlich sämtliche Verkleidungen der anderen Besucher, die sich ebenfalls viel Mühe gegeben hatten! Bravo!

Zwergenherr und Mitorganisator, Herr Skuldori, der ebenfalls einen beeindruckenden Anblick bot, war ein ‚Hans-Dampf-in-allen-Gassen‘ und sorgte an allen Ecken und Enden dafür, dass sich die Gäste wohlfühlten und gut verpflegt wurden. Ein wahrhaft vorbildlicher Gastgeber, wie auch sein Pendant, Elbenherr Ahilleth!

Manche Besucher erkannte man unter ihren Masken erst garnicht, wie hier ein propperes Schweinchen, das es sich neben dem Fräulein Gina, die als frisch geschlüpftes Küken verkleidet war, gemütlich gemacht hatte.

Überhaupt war an diesem Abend viel ‚Federvieh‘ vertreten, wie hier, Fräulein Belaya und die Mitglieder von ‚Struck by Moonlight‘, die in ihren abgestimmten Kostümen, ein Bild für die Valar abgaben, über das ich sehr ausgiebig Schmunzeln musste!

Auch der grosse und der kleine ‚Beuno‘, die zusammen eine heisse Sohle aufs Parkett legten, waren ein wirklich amüsanter Augenöffner und ernteten viele Lacher der Umstehenden.

Für die Musik waren anfangs übrigens gleich zwei bekannte Kapellen zuständig, die sich immer wieder mit ihren Liedern abwechselten. ‚Die Bragos‘ waren dabei etwas leichter wiederzuerkennen, da ihre prägnanten Formen allen Musikliebhabern natürlich nur allzu gut bekannt sind. Auf jeden Fall, war die musikalische Zwergenfamilie mit ihren eingängigen Musikstücken, genau die Richtigen für dieses Fest und machten von Beginn an, ordentlich Stimmung.

Die ‚Ziehenden Musikanten‘ erkannte ich – bevor sie zu Spielen begannen – auch wirklich nur an Fräulein Tunvil, da sie als einzige der Musikanten, eine gesichtsfreie Eierschalenmaske trug. Ihre Musik sprach dann aber natürlich sofort für sich und wurde mit Ausrufen wie ‚Ooh!‘ und ‚Aah!‘ kommentiert, als auch die übrigen Zuhörer erkannten, um wen es sich bei der Kapelle handelte!

Viele Kostüme kamen ebenso elegant wie mysteriös herüber, sodass ich kaum erraten konnte, wer sich hinter den jeweiligen Masken verbarg! Bei dieser Vierergruppe war, glaube ich, irgendwo der Herr Ivrinuil von ‚Frische Brise‘ mit dabei.

Natürlich durfte auch Fräulein Tulpeline ‚Blauschweinchen‘ auf so einem Fest nicht fehlen! Sie ist eine Konstante in der langen Geschichte von Kostümfesten und Maskenbällen, deren Anblick, immer aufs Neue, heiteres Gekicher hervorruft. Hier tanzt sie den ‚Holzpferdchentanz‘ mit Fräulein Erdina, die – genau wie das Fräulein Yome – als vorwitzige Krähe kostümiert war.

Küssen begrüsst vom ‚feschen Häschen‘, Hobbitfräulein Azaline, schoss Fräulein Sahma mit ihrem ‚Tulpelinekostüm‘, samt falscher Grenzerhündin ‚Carli‘, für mich den ‚Kostümvogel‘ des Abends ab! Allerdings musst man wohl die Vorgeschichte der beiden kennen, um so richtig darüber Ablachen zu können. Elbenfräulein Leijaviel – ebenfalls mit Hasenmaske – im Hintergrund, musste jedenfalls auch breit Grinsen!

Auch die Grenzerbrüder, die Hobbitherren, Sundo und Kelko Breitfusz, hatten endlich mal wieder Zeit gefunden an einer Feierlichkeit teilzunehmen und präsentierten ihrem Kollegen, Faroweis Birnhaag – im ‚Beuno‘-Kostüm -, ihre eigenen, ausgefeilten Verkleidungen. Während Kelko als ‚findiger Fallensteller‘ gekommen war, hatte Sundo sich den Erzfeind der Grenzer, den Menschengauner ‚Aardwulf‘, als Vorbild genommen und sich dafür sogar den Kopf geschoren!

Zwischendurch war es dann Zeit für die grosse Schnitzeljagd, die eigentlich ‚Zwerg-Jagd‘ hätte heissen müssen, galt es doch für alle Mitspieler, möglichst rasch, einen versteckten Zwerg, irgendwo in Celpndim aufzuspüren!

Am Ende hatte sich das Hobbitfräulein Erdina als cleverste Sucherin erwiesen, die den Zwergenherrn in Rekordzeit aufgespürt hatte! Herr Ahilleth präsentierte die überraschte Gewinnerin, dem jubelnden Publikum.

Tulpeline gehörte zu den ersten Gratulantinnen, als Skuldori der gerührten Erdina ein wertiges Preispaket überreichte, welches unter anderem, einen wunderbaren Rucksack enthielt, den die kleine Hobbitdame, den Rest des Abends über, stolz auf ihrem Rücken zur Schau stellte!

Das wunderbare Fest ging dann nochmal mit Musik, Tanz und gutem Essen zwischendurch, weiter, wobei allenthalben, beste Stimmung zu herrschen schien! Auch einige Musiker der Kapellen nahmen sich mal eine Auszeit und stürmten ihrerseits die Tanzfläche, um zu den Melodien ihrer Kollegen, hemmungslos abzuschwofen!

Elbenfräulein ‚Brevi‘ hatte sich, kurz bevor Herr Ahilleth zur Stimmabgabe für das beste Kostüm des Abends aufrief, nocheinmal umgezogen und war als ‚Essperte‘, Bango Gerstfeld, wiedergekehrt! Sie traf den nimmersatten Hobbitherrn, trotz ihrer Körpergrösse, sehr genau und hatte sich sogar seine Ausdrucksweise angeeignet! Klasse!

Überraschenderweise, gewann dann jedoch ich, Beuno Willowtree, knapp den Preis für das beste Kostüm, während die Fräuleins, Nayel und Tunvil, sich den zweiten Rang teilten und Zwergenherr Bragomur, sich über die ‚Bronzemedaille‘ freuen durfte! Wir alle erhielten überaus wertige Preise von Skuldori und Ahilleth überreicht, über die wir uns sehr freuten!

Als letzten Höhepunkt und Abschluss des famosen Maskenballs, wurde uns Besuchern dann, mit dem Auftritt der ‚Bunten Vögel‘ – in der Formation, Helbrede, Tirodan, Hardhin, Clopin, Boryon und Ordosig -, noch ein besonderes musikalisches ‚Schmankerl‘ kredenzt! Das Sextett zog, wie nicht anders zu erwarten, alle Register und begeisterte ihre Zuhörer von Anfang bis zum Ende ihres kurzen Sets! Natürlich wurden sie dann nicht ohne eine Zugabe ziehen gelassen, welche, Auftritt und Fest, kongenial abrundeten und alle Gäste dieser tollen Veranstaltung, wunschlos glücklich, auf ihre jeweiligen Heimwege schickte! Bravo!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Skuldori

    Ein grosses Lob an dich, Beuno, über dein Bericht und Bilder. Das Bild mit den beiden Doubels von dir ist super getroffen.

  2. Anonymous

    Also ich bestreite vehement, dass ich dort war. Auf keinen Fall würde ich Grenzer verunglimpfen. Ich hab ja selbst vor Kurzem daran gedacht den Grenzern beizutreten, jawohl! Und diese Eselsmaske war so dicht,. daß man gewiss nichts erkennen konnte!
    Sahma Flinkwiesel, Eure Expertin in Hühnerfragen

    • Beuno Willowtree

      Hm, sollte ich mich so getäuscht haben? Aber woher weisst Du dann, dass die Maske so dicht anlag? 😉

    • vielen dank für den mal wieder wunderprächtigen bericht lieber beuno!

      und zur causa asinus magistratus: die feier hat doch offensichtlich nicht im hoheitlichen zugriffsgebiet unserer ehrbaren grenzer stattgefunden und außerdem gibt es doch bei solchen festivitäten sicherlich einen etwas größeren ermessenspielraum bei der verfolgung von beamtenverhohnepipelung 🙂

      • Beuno Willowtree

        Dankeschön, Jannas! 😀
        Da hast Du wohl recht, aber ich weiss auch garnicht, wie Tulpeline auf das Ganze reagiert hat. *grübel*

  3. Tunvil Wintermond

    Ein toller Bericht für einen wundervollen Abend … Vielen Dank Beuno *schmunzelt immer noch über die tollen Kostüme*

  4. Anonymous

    was für feiner bericht herr beuno .man hat das gefühl man war dabei und erlebt es noch einmal.
    liebe grüsse von herrn kriso

  5. Anonymous

    Herrlich Beuno, wie nicht anders zu erwarten, ein weiterer vortrefflicher Bericht des bunten Abends 🙂 Danke dafür.

  6. Tulpeline

    Das war wirklich eine tolle Feier. Es gab viele schöne und lustige Kostüme.

Schreibe einen Kommentar zu jannas Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.