Berichte

Gauklernacht zu Ewall am 26. Blotmath

Veranstaltungsbericht. Werte Leser, der Verfasserin fehlen die Worte und das kommt selten vor. Selbst großartig, fantastisch, wunderbar genügen nicht, um das zu beschreiben, dass die „Bunten Vögel“ mit vielen, vielen Helfern am Abend des 26. Blotmath in Ewall auf die Beine gestellt haben. Es war ein unvergesslicher Abend, werte Leser, der in die Chroniken Mittelerdes eingehen wird. 

 

Nun aber Schluss mit der überschäumenden Begeisterung, werte Leser, schließlich gilt es, Euch zu informieren.

Welche höhere Macht auch immer für das Wetter zuständig ist, werte Leser, die meinte es gut mit allen an diesem Abend. Es war eine milde und trockene Witterung für so eine späte Zeit im Blotmath. Bereits vor der „offiziellen Eröffnung durch Herrn Ordosig, pünktlich zur sechsten Abendstunde hatten sich viele Gäste auf dem Marktplatz der Siedlung Ewall versammelt und Smialtörtchen, vertreten von Rubinette, Beuno und Faroweis, der aufgrund seiner Verpflichtungen als Grenzer erst später hinzukam, tat alles was nur möglich war, um die Gäste mit kostenlosen Leckereien zu versorgen. Solltet Ihr die mit Pudding gefüllten Krapfen nicht probiert haben, werte Leser, so habt Ihr wirklich etwas verpasst.

Nach einer kurzen Begrüßungsansprache durch Herrn Ordosig eröffnete Notenzauber den musikalischen Reigen dieses Abends. Die hervorragende Kapelle überraschte die Gäste mit extra für diesen Anlass geschriebenen Liedern, die das Publikum zum Lachen und Tanzen brachten. Der Gatte der Verfasserin, Mibi führte diese in einer Verkleidung meisterhaft vor. Beim Bierlied schien die werte Anrida, die die Gäste mit Getränken versorgte, besonders viel Arbeit zu haben und bei dem Lied über das Katzenhaus in Bree sah man manchen Gast vor Lachen auf dem Pflaster des Marktplatzes liegen. Der Auftritt endete mit einem stürmischen Applaus der Gäste.

Die werte Brieanna verteilte während der ganzen Zeit kostenlose Lose für die Verlosung, die am späteren Abend noch kommen sollte.

Sodann fanden sich die Gastgeber, die „Bunten Vögel“ am Stein auf dem Marktplatz ein. Nach einer erneuten dankenswerter Weise kurzen Rede von Herrn Ordosig, der seine Stimme erheben musste, um sich bei der Vielzahl der Gäste Gehör zu verschaffen, läuteten sie den weiteren Abend mit furiosen Fanfarenstößen ein. Herr Ordosig wurde bei der Ansprache unterstützt von unserer lieben Tunvil Wintermond, deren liebliche Stimme durch ganz Ewall hallte. Über die traumhafte Musik der „Bunten Vögel“ muss die Verfasserin kein weiteres Wort verlieren, werte Leser. Die Gäste tanzten entzückt und entrückt.

An diesem Abend folgte ein Höhepunkt auf den nächsten, werte Leser. Unmittelbar nach den „Bunten Vögeln“ begannen die „Ziehenden Musikanten“ unterstützt von unserer Tulpeline und Herrn Bragomur mit dem Theaterstück „Gauklermarkt“. Bragomur begeisterte in der Rolle als „stärkster Zwerg der Welt“ und Fräulein Brigga führte eine furiose Reitnummer vor, wobei sich das Pony Schakeline nicht als so zahm und fügsam erwies, wie die Reiterin wohl erhofft hatte. Ganz besonders erstaunt war die Verfasserin über die beiden Zwerginnen die auf einem zwischen dem Zelt und dem Pavillon gespannten Seil tanzten. „Schwebende Zwerginnen“, was für ein Anblick, werte Leser. Auch Hammersund, Tulpeline, Rusteline und natürlich Pandorradis gaben für die Vorstellung ihr bestes. Es war beeindruckend, werte Leser und die Musik der „Ziehenden Musikanten“ machte das Theaterstück zu einem einmaligen Spektakel, das allen Zuschauern in Erinnerung bleiben wird. Diese Gauklertruppe war ein Augen- und Ohrenschmaus, werte Leser. Die Künstler wurden mit einem tosenden Applaus, Trommeln und Fanfaren vom Publikum verabschiedet.

Die Verfasserin freute sich ganz besonders, endlich die liebe Faramee einmal wieder zu sehen und muss neidlos zugestehen, dass die Kleine mit Sicherheit die am besten gekleidete Hobbit des ganzen Abends war.

Sodann erklomm Herr Ordosig flotten Schrittes den Pavillon und verkündete den Beginn der Rätseljagd, werte Leser. Aufgrund der Vielzahlt der Gäste und der famosen Stimmung kam Herr Ordosig nicht drumherum, die Regeln und die Rätsel in die feiernde Menge geradezu hinein zu brüllen:

HORCHT, HORCHT, VOLK VON MITTELERDE! JETZT BEGINNT DIE GROSSE RÄTSELJAGD! WIR HABEN FÜR EUCH 4 RÄTSEL VORBEREITET, DIE ICH EUCH GLEICH ANSCHLIESSEND VORLESEN WERDE. AM ENDE WERDE ICH DANN AUCH NOCH EIN PLAKAT AUFHÄNGEN, AUF WELCHEM IHR NOCHMALS ALLE RÄTSEL NACHLESEN KÖNNT. WAS IST ZU TUN UND WER KANN MITMACHEN? ALSO, ALLE RÄTSEL SIND AUSSCHLIESSLICH HIER IN DER SIEDLUNG ZU LÖSEN. JEDER DER MÖCHTE KANN DARAN TEILNEHMEN UND DEM GEWINNER WINKT EIN TOLLER PREIS! IHR HABT DAFÜR MAXIMAL 30 MINUTEN ZEIT! WER ALS ERSTES WIEDER !!HIER BEI MIR EINTRIFFT UND MIR DIE 4 RICHTIGEN LÖSUNGEN NENNT, IST DER GEWINNER UND DIE RÄTSELJAGD IST BEENDET! ALSO NICHT VON IRGENDWOHER ZUBRÜLLEN! HIER NUN DIE RÄTSEL – UND KEINE SORGE, GLEICH NACH DER VERLESUNG KÖNNT IHR AUF DEM PLAKAT ALLES IN RUHE NOCH EINMAL NACHLESEN!… DOCH GEBT ACHT! UND LEST GENAU! FINDET NUN DAS RABENHAUS, VIEL GÄSTE GEHN DORT EIN UND AUS, GAR VIELE KOHLEBECKEN SIND IM GROSSEN SAAL, ‚NUN SAGT MIR SCHNELL DIE GENAUE ZAHL! 2. RÄTSEL: WER VON EUCH GLAUBT DENN AN HEXEN? DASS SIE KINDER LOCKEN GAR MIT KEKSEN? DASS AUF SCHEITERHAUFEN SIE GERN BRENNEN! KÖNNT IHR DES HAUSES NAMEN NENNEN? 3. RÄTSEL: EIN BRUNNEN MIT FONTÄNEN HOCH HINAUS. EIN WAHRLICH SCHÖNER AUGENSCHMAUS! DOCH WER STEHT STEINERN DA UND BLICKT, AUF DIESES SCHAUSPIEL GANZ ENTZÜCKT? 4. RÄTSEL: MIT EIMER AUF DEM KOPF ALS HELM! EIN SPASS FÜR SIE UNS ZU ERSCHRECKEN. NUN SAGT – WER LIEBT ES UNS ZU NECKEN? NUN VIEL GLÜCK EUCH ALLEN! AUF EINE FRÖHLICHE UND ERFOLGREICHE RÄTSELJAGD!

 

Viele Gäste liefen los, um die Rätsel zu lösen aber viele bleiben auch auf dem Marktplatz, um der Musik zu lauschen und weiter zu feiern, Puddingkrapfen und Met zu verputzen und es sich einfach nur gut gehen zu lassen.

Gewinnerin der Rätseljagd war ein Fräulein Nieadis, das sich über eine große geheimnisvolle Schatzkiste mit dem dazu passenden Schlüssel freue durfte. Sodann begaben sich alle zur Bühne für den nächsten Programmpunkt, dem Konzert von „Little no to Drama“, einer wunderbaren Kapelle, sowie zwei Schaukämpfen der Herren Heidgar und Ewian.

Die Musik der Kapelle, die aus fernen Landen angereist war, verzauberte das Publikum nicht nur mit wundervoller Musik sondern auch mit glockenklarem Gesang.

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Die Spannung stieg, als die Herren Heidgar und Ewian sich gegenseitig beim Posen und Muskelspiel übertreffen wollten und Beuno und Faroweis kamen gar nicht nach, die Wetten anzunehmen. Ja es bildete sich eine riesige Schlange von Wettern vor den beiden und Beuno schien unter dem Gewicht der Börse mit den Wetteinsätzen fast zusammen zu brechen.

Auch die Verfasserin konnte ich der Faszination nicht entziehen und ließ sich hinreißen in der ersten Runde, Kampf mit Waffen, auf Herrn Heidgar zu setzen, der auch obsiegte, ebenfalls in der zweiten Runde, Faustkampf. Es war ein nervenzerfetzendes Spektakel, werte Leser.

Sodann machten sich alle, angeführt von Herrn Ordosig und der lieben Tunvil auf zum Rabensaal, werte Leser, da das Programm des Abends dort fortgesetzt wurde.

Und die „Bunten Vögel“ hatten wieder einmal keine Kosten und Mühen gescheut, um das ohnehin beeindruckende Anwesen für diesen besonderen Anlass noch ein wenig beeindruckender zu gestalten. Ein riesiges Leuchtfeuer wies den Gästen den Weg und die Treppe desselben diente als Bühne.

Die „Frische Brise“ stellte sich auf der Treppe auf und wieder durfte getanzt werden bis die Fußsohlen qualmten, werte Leser. Die bekannte und beliebte Kapelle verzauberte des Publikum mit wundervollen Liedern und schöner Musik.

Während der wunderbaren Aufführung der bekannten und beliebten Kapelle begann Thorwien Wintermond die Teilnehmer für das Hobbit-Wettrennen zu sammeln, werte Leser. Und nun, die Verfasserin konnte es nicht lassen, ebenfalls ihr Glück zu versuchen genau wie mein Gatte Mibi. Also zog sich die Verfasserin schnell im Rabensaal um und harrte der Dinge die da kommen sollten. Herr Tomlyn und Thorwien wiesen die Teilnehmer ein und dann ging es los.

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Von Beginn an gelang es der Verfasserin nicht mit Beuno, Alegrio oder gar meinem Gatten Mibi mitzuhalten. Das Wasser des Siedlungsflusses war der Jahreszeit angemessen kalt, werte Leser und nach einem anstrengenden Tag in der Goldschmiede verließen die Verfasserin etwa nach der Hälfte der Schwimmstrecke die Kräfte. Es ist der weisen Voraussicht der „Bunten Vögel“ und der „Mondbarden“ zu verdanken, dass nichts passierte, werte Leser, da Herr Bragomur, unser Brago als Aufsicht über die Schwimmstrecke wachte und die Verfasserin beherzt, wie nur ein Zwerg dies kann, aus dem kalten Wasser zog, zum Rabensaal zurück trug und erst mal mit einem heißen Met versorgte.

Die Siegerehrung durch Herrn Tomlyn hat die Verfasserin daher nicht mitbekommen aber es wurde mir von einigen Herrschaften berichtet, wie das Rennen endete. Den dritten Platz errang unser lieber Huugo Haarfuß und gewann einen schicken Hut. Knapp vor Huugo und damit auf dem zweiten Platz kam Herr Alegrio von der „Frischen Brise“ ins Ziel und erhielt als Gewinn ein reich bestücktes Bündel mit allerhand nützlichen Sachen darin. Das Rennen gewann der Gatte der Verfasserin Mibi Wildbeere und durfte sich als Preis über ein neues Haustier freuen, einen wunderschönen zahmen Luchs.

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Herr Fifill Wildmohn erklomm dann die Treppe des Leuchtfeuers, um, wie von vielen Gästen bereits erhofft und erwartet, die Gewinner der Verlosung zu verkünden. Fifill bedankte sich in einer kleinen Ansprache bei den Gästen und den Mitwirkenden des Gauklerfestes.

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Der erste Preis war eine besondere Trommel aus den Tiefen Khazad Dums, werte Leser, ein wahrlich seltenes Artefakt. Der Gewinn ging an Ryorn. Die Liebe Piazinta gewann eine praktische Laterne, um ihrem Viebo heimzuleuchten – werte Leser, Ihr kennt die Verfasserin, ein kleiner Scherz ab und an muss gestattet sein.

Den nächsten Preis gewann die Verfasserin selbst, werte Leser, etwas ganz seltsames, einen kleinen gezähmten Eisgrimmigen. Danke „Bunte Vögel“ ich denke dieses seltsame Wesen wird mir gute Dienste dabei leisten, meine Lebensmittel frisch zu halten.

Einen nun sagen wir einmal ganz besonderen Preis, nämlich einen Hobbit, der unbedingt eine neue Familie sucht und sich nichts sehnlicher wünscht als einen Cousin, errang Herr Benedrict, der leider nicht mehr zugegen war, um seinen Gewinn entgegen zu nehmen. Herr Jonax winkte ebenfalls das Losglück und er gewann ein Haustier, eine braune Fledermaus. Ein weiteren besonderen Preis, ein Packpferd, beladen mit den verschiedensten Gütern, errang Entrut und freute sich sichtlich darüber. Ein geheimnisvoller Schlüssel, für welches Schloss ist nicht bekannt, ging an Gisbrandt.

Die „Bunten Vögel“ hatten sich wirklich ganz außergewöhnliche Preise einfallen lassen. Ein Stapel von 10 Empfehlungsbriefen, die dem Gewinner Tür und Tor bei anderen Völkern Mittelerdes öffnen (10 Schriften der Rufbeschleunigung) ging an Retlo.

Ein mysteriöses Schatzkästchen, dass in fernen Anorien gefunden wurde und niemals zuvor geöffnet worden ist, fiel Jeffry in die glücklichen Hände.

Der Hauptpreis, ein Einkaufsgutschein (1000 TP) ging an unsere liebe Azaline und die Verfasserin hätte sich keine würdigere Gewinnerin vorstellen können, werte Leser.

 

Sodann kam der letzte „offizielle“ Programmpunkt des Abends, eine Band, aus fernen Landen angereist und der Gewinner des „Jurypreises“ des Weatherstock-Musik-Festivals im fernen Landroval, „The Alefort Band“. Und die vier Musikerinnen starteten ein musikalisches Feuerwerk und betörten die Gäste mit ihrem wundervollen Gesang. Trotz der späten Stunde tanzten alle Gäste und jubelten den vier Hobbitdamen zu, die das Beste aus den Instrumenten herausholten und furios aufspielten.

Damit endete der offizielle Teil des Abends, werte Leser aber die Feierlichkeiten noch lange nicht. Die „Bunten Vögel“ und die „Mondbarden“ spielten weiter und weiter und noch in den frühen Morgenstunden soll am Leuchtfeuer getanzt, gelacht, gejubelt und gesungen worden sein, werte Leser.

Die Verfasserin ist beeindruckt von dieser Feierlichkeit und bedankt sich bei den „Bunten Vögeln“ und den „Mondbarden“ für die Ausrichtung dieses Festes und bei alles Mitwirkenden für die wunderbare Gestaltung.

Und wir alle freuen uns bereits jetzt auf das nächste Gauklerfest in der Siedlung Ewall.

M.W. für A.W.
  1. Werte Mairad,
    im Namen aller Bunten Vögel möchte ich mich für diesen fantastischen Bericht bedanken. Das gestrige Spektakel mit so vielen Bildern und Worten wiederzugeben ist wahrlich keine Kleinigkeit und hat bestimmt viel Zeit in Anspruch genommen. Ich danke für Deine Arbeit!

  2. Beuno Willowtree

    Ein wahrhaft grossartiger Bericht, zu dieser wunderbaren Veranstaltung, liebe Mai! Ich bin baff, wie gut Du alles wieder in Worte gefasst hast, was kaum schriftlich wiederzugeben ist, so toll war es! 😀
    Grossen Dank, an alle Beteiligten der ‚Gauklernacht‘, es war Unterhaltung der besten Sorte! 🙂

  3. Mairad Wildbeere

    Danke für das Lob lieber Fifill und lieber Beuno. Bei so einem großartigen Fest dabei sein zu dürfen ist ein wunderbarer Lohn

  4. Hab ihr dis alle gelesen?! Ich hab dis schööönste Kleidchen. Dis steht sogar inne Zeitung. *kleines Hobbit wirbelt vergnügt mit ausgebreiteten Ärmchen im Kreis herum*

  5. Vielen Dank für den wunderbaren Bericht. Es war wirklich ein herausragender Abend. Als ich dann gegen zwei Uhr morgens doch ermüdet war, spielte meine Leynael immer noch zusammen mit den Mondbarden und Bunten Vögeln auf.

    So bleibt mir nur die Freude auf die nächste Gauklernacht und die Vorfreude auf das Winterfest bei den Wintermonds mit dem neuesten Theaterstück der „Ziehenden Musikanten“.

  6. Huugo Haarfuss

    Huiuiui ich steh doch glatt wieder inner Zeitung juhuuuu. Tolles Fest war es auf jeden fall

  7. Tunvil Wintermond

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht, liebe Mairad *knuddelt die Lütte herzlich*
    Und vielen Dank an Bragomur, dass er dich so tapfer aus den kalten Fluten gerettet hat!
    Sonst gäbe es diesen Bericht ja nicht …
    Auch von den Mondbarden ein herzliches Dankeschön an die Bunten Vögel – die alles so fantastisch organisiert haben, ebenso an alle Beteiligten, Mitwirkenden und Zuschauer *schiebt sich noch verstohlen das allerletzte Smialtörtchen in den Mund*, die alle so toll mitgemacht haben. Es war ein wundervoller Abend!

  8. Die Gauklernacht war mega toll. Ich hatte soviel spass. Danke an die Organisatoren.

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