Berichte

Frische Brise: Spezieller ‚Guruth-Gig‘ mit Musik der Kapelle ‚A-ha‘ abgehalten!

Vergangenen Freitag, spielten 'Frische Brise', unter dem Motto 'Sommer-Retrospektiven, Vol.1' - einer Konzertreihe, bei der jeder Auftritt ausschliesslich den Liedern einer legendären Kapelle gewidmet ist -, einen ihrer 'Guruth-Gigs', der voll und ganz, der Musik der Erfolgsgruppe des Zweiten Zeitalters 'A-ha' gewidmet war. Ab der zehnten Abendstunde, durften sich die angereisten Zuhörer, über die grössten Ohrwürmer, aber auch unbekanntere Stücke, des dereinst weltbekannten Trios freuen.

Mit diesen Retrospektiven waren die sieben Musikanten von ‚Frische Brise‘ natürlich ein ziemliches Wagnis eingegangen, da sich jedes der Konzerte logischerweise, nur um die Musik jeweils einer beatimmten Kapelle drehte und dies natürlich diejenigen Zuhörer aussen vor liess, welche die Gruppe garnicht mochten. Bei den ’normalen‘ Auftritten der ‚FriBris‘, war immerhin meist alles bunt gemischt, sodass man es durchaus verwinden konnte, wenn mal ein Lied gespielt wurde, das man nur wenig ‚verknusen‘ konnte.

Für diesen Umstand und die Tatsache, dass ‚A-ha‘ zwar durchaus bekannt sind, aber nunmal nicht zu den ‚Super-Mega-Star-Kapellen‘ gehörten, waren verhältnismässig viele interessierte Besucher angereist und hatten sich neugierig auf dem obligatorischen ‚Bühnenareal‘ in der ‚Feste Guruth‘ aufgebaut, welches ‚Frische Brise‘ seit einiger Zeit, für ihre dortigen Darbietungen zu nutzen pflegen. Auch ich – Beuno Willowtree – war nicht minder gespannt, als ich zeitig ankam, alle Anwesenden herzlich begrüsste und die erwartungsvolle Atmosphäre des Publikums, förmlich zu spüren schien. Zugegebenerweise, war ich auch kein grosser Kenner der Werke von ‚A-ha‘ und hatte bisher überhaupt erst drei, oder vier, ihrer Lieder, wissentlich gehört, sodass ich quasi völlig ‚unbeleckt‘ und völlig vorurteilsfrei, dieser Musikveranstaltung entgegenfieberte. Um es vorwegzunehmen, sollte ich dann doch immerhin danze fünf der Lieder wiedererkennen!

In der Aufstellung mit den Fräuleins, Vidu, Melrid und Belcantia – die für die leider kurzfristig verhinderte Hobbitdame Vilovine eingesprungen war -, sowie den Herren, Burfinn, Alegrio, Ivrinuil und Viebo, legte das Septett gleich mit dem ‚Überhammer‘ von ‚A-ha‘ los, einem ‚Immergün‘, den wohl alle im Publikum kannten: ‚Nimm mich auf‘ (‚Take on me‘)! Ein perfekter Start für dieses Konzert, den allerdings erst ganze fünf Zuschauer – mich eingeschlossen – exklusiv miterleben durften. Im Verlauf erschienen dann jedoch immer mehr Gäste, sodass die Stimmung immer besser wurde, zumal die gespielten Melodien – wenn auch grösstenteils unbekannt – überraschenderweise, sehr gut ins Ohr gingen und uneingeschränkt tanzbar waren. Die ‚Brislinge‘ (Vilovine, Ivrinuil und Viebo) hatten alle Lieder mühevoll auf ihre Spielart umarrangiert und auf den neuesten Stand gebracht, da die nordländischen Musiker von ‚A-ha‘, selbige dereinst noch auf primitiveren Instrumenten – wie ‚Walross-Trommeln‘ und ‚Mammut-Hörnern‘ – dargeboten hatten, was heutzutage natürlich kaum noch reproduzierbar ist.

Pünktlich zum zweiten Lied des Abends, welches ich noch von früher kannte – ‚Die Sonne scheint immer durchs Lokusfenster‘ (‚The Sun always shines on TV‘) – wurde die Publikumshöchstzahl dieses ‚Guruth-Gigs‘ erreicht, als mit den Wintermonds, Tunvil und Thorwien, Fräulein Sulyn, den Zwergenherrn, Kirgon und Halvtyr, Herrn Fillach und ‚Farbenelb‘, Herrn Olodriel, sowie den Mitgliedern von ‚Struck by Moonlight‘, viele neue Gäste angereist gekommen waren und ordentlich Stimmung machten. ‚Frische Brise‘ machten ihre Sache sehr gut und zogen alle mit ihrem perfekten Spiel und den eingängigen Melodien von ‚A-ha‘, in ihren musikalischen Bann, sodass es quasi egal war, von wem die Noten stammten, die sie da so kongenial ihren Instrumenten entlockten. Unerklärlicherweise kam es dann – als etwa drei Viertel des Konzerts vorüber waren und soeben das dritte Lied – ‚Lebendes Tageslicht‘ (‚The Living Daylight‘) -, das mir von ‚A-ha‘ bekannt war, gespielt wurde, zu einem wahren ‚Publikumsschwund‘! Die Zuhörerzahl halbierte sich plötzlich, von einem Moment auf den anderen, was auch das Eintreffen von Herrn Faroweis Birnhaag nicht mehr wettmachen konnte.

Die ‚FriBris‘ tangierte dies jedoch in keinster Weise und sie spielten unvermindert wunderbar weiter, wenn nun auch in kleinerer, gemütlicherer Runde. Sulyn, Fillach, Halvtyr, Olodriel, Faroweis und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, blieben dann aber auch bis zum Schluss und dem genialen Zugabenblock, der mit Ohrwürmern wie, ‚Die wilde Jagd‘ (‚Hunting High and Low‘) und ‚Heule im Gewitter‘ (‚Crying in the Rain‘), nocheinmal vollends überzeugen und begeistern konnte! Mit einem kleinen Spontanfeuerwerk und lautem Jubel, verabschiedeten wir ‚Frische Brise‘ dann auch adäquat und bedankten uns, für ihren famosen Auftritt und die Nahebringung der vergessenen Musik, der legendären Kapelle ‚A-ha‘!

Herr Ivrinuil kündigte zur Verabschiedung, dann gleich noch das zweite ‚Retrospektiven-Konzert‘ an, das im August stattfinden soll und sich exklusiv mit den Liedern der Gruppe ‚Die Heilung‘ (‚The Cure‘) befassen wird. Man darf sich also jetzt schon auf diesen besonderen Abend freuen. Sobald ein Termin dafür feststeht, wird dieser zeitnah im ‚Auenländer Wochenblatt‘ kolportiert werden, liebe Leser und Musikfreunde!

 

P.S.: Für alle Interessierten, hat uns Herr Viebo von ‚Frische Brise‘, dankenswerterweise, die Spiel-Liste dieses bemerkenswerten Konzertabends, zur allgemeinen Begutachtung, zukommen lassen:

1 Take On Me, 2 Scound´rel Day, 3 Celice, 4 Living A Boy Adventure Tale, 5 Swing Of Things, 6 Velvet, 7 Train Of Thought, 8 The Weight Of The Wind, 9 The Sun Always Shine On TV, 10 Here I stand The Face, 11 Maybe Maybe, 12 Analogue, 13 Waiting For Her, 14 Rolling Thunder, 15 Seemingly Nonstop July, 16 October, 17 Locust, 18 The Blue Sky, 19 The Weight Of The Wind To, 20 Foot Of The Mountain, 21 And You Tell Me, 22 Were Looking For The Whales, 23 Summer Moved On, 24 I`ve Been Losing You, 25 Stay On These Roads, 26 The Living Day Lights, 27 Dream My Self Alive, 28 There Is Never A Forever Thing, 29 Love Is Reason, 30 Cosy Prisons, 31 You Are The One, 32 Touchy, 33 Dark Is The Night For All

Zugaben: 1 Hunting High And Low, 2 Life Lines, 3 I Call Your Name, 4 Manhattan Skyline, 5 Crying In The Rain

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Muss wie immer ein tolles Konzert gewesen sein, ich muss es wirklich mal wieder zur Brise schaffen

  2. Mist! Das habe ich verschlafen!

  3. Alegrio Harfenschlag

    Danke, lieber Beuno, für den, wie immer, sehr anschaulichen Bericht! 🙂
    Tja, A-Ha hat halt nicht so viele allgemein bekannte Lieder.
    Bei den beiden folgenden Retrospektiven wird das anders sein!

    • Beuno Willowtree

      Gerne doch, lieber Alegrio, danke, für dein Lob! 😀
      War schön, mal die unbekannten Stücke hören zu bekommen! 😉

  4. VieboTuc

    Vielen, vielen Dank lieber Beuno für dein tollen Bericht, Vilo lässt schön grüßen und sie fand es auch schade das ihr Trollschnupfen wiederkam (Pc-Probleme)……..nächsten Monat werden wir The Cure aufspielen als Event

    der Viebo

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