Berichte

Frische Brise: Letztes Guruth-Konzert in diesem Jahr gespielt!

Ganz eigenwillige Töne konnten am vergangenen Freitag, die Einwohner der ‚Feste Guruth‘ und der, gelegentlich vorbeischlendernde Halbork, zu zehnten Abendstunde, vernehmen, als die beliebte Kapelle ‚Frische Brise‘ wiedermal zu einem ihrer Konzerte, in dem altehrwürdigen Gemäuer ansetzte, hatten sich die Musiker doch dafür entschlossen, ihren letzten ‚Guruth-Gig‘ in diesem Jahr, unter dem Motto ‚Zum Jahresschluss mit viel Genuss‘ zu absolvieren.

 

Die Musiker von ‚Frische Brise‘ haben ja, bekanntlicherweise, eine enorme Bandbreite von musikalischen Stilrichtungen, in ihrem Programm, die sie allesamt, einwandfrei beherrschen und fehlerfrei darzubieten in der Lage sind, sodass es kein Wunder war, dass die Spiel-Liste dieses Abends, Lieder aus nahezu sämtlichen Bereichen beinhaltete. Die ‚Brislinge‘, die an diesem Abend in der ganz neuen Grossformation, Ivrinuil, Viebo, Vidu, Melrid, Bufinn, Alegrio, Brassin, Eodfrid, Gannelrien und Hobbitfräulein Piazinta, auftraten, legten nahezu pünktlich zur zehnten Abendstunde los und überraschte alle Zweifler an diesem Konzept, von der ersten Note an, wobei zu Beginn, leider erst drei Zuhörer anwesend waren. Da viele Zuschauer aber meist sowieso erst später auftauchen, legten ‚Frische Brise‘ unbekümmert los.

Die ganz persönliche Favoritenliste mit Liedern der Kapelle, startete mit dem Klassiker ‚Verdammt lang her‘, was einen perfekten Start in das Konzert darstellte. ‚FriBri‘ legten dann nahtlos weitere ‚Ohrwürmer‘, wie ‚Iiih, Klo‘ (‚Hey, Joe‘), ‚Blindschleiche‘ (‚Blind‘) und ‚Dreh an dem Ohr, ohja‘ (‚Andrea Doria‘), nach und hielten damit mühelos die Stimmung, die sie schon mit ihrem Auftaktlied etabliert hatten. Nach und nach, stiessen schliesslich auch immer mehr Gäste hinzu, sodass, die Fräuleins, Buschwindroeschen und Vilovine, sowie Zwergenherr Halvtyr, Herr Ignas und meine Wenigkeit, Beuno Willowtree, nicht mehr alleine das gesamte Publikum darstellten. Die von den Musikern ausgesuchten Lieder, deckten eine Bandbreite ab, die von ‚totaler Ohrwurm‘ bis zu ’nahezu unbekannt‘ reichte, zusammengenommen aber eine wunderbare Mischung ergaben, die sehr gut beim, teilweise höchst musikkundigen Publikum, ankam. Kollegen der ‚FriBris‘ wie, Tunvil, Thorwien, oder die Zwergenherren, Kirgon und Bragomur – um nur einige zu nennen – waren unter den Besuchern und erfreuten sich an Stücken wie, ‚Liebesmaschine‘ (‚Lovemachine‘), ‚Zwielicht Garten‘ (‚Twilight Garden‘), ‚Mörderkönigin‘ (‚Killer Queen‘), ‚Mondsee‘ (‚Lunar Sea‘) und ‚Nimm mich auf‘ (‚Take on me‘), welche sie selbst nicht besser hätten interpretieren können.

Zwischendurch kamen allerdings auch einige – mir eher unbekannte Stücke (‚Entre des Tierras‘, ‚Luda za Tobom‘) – zum Zuge, die dennoch sehr schön anzuhören waren. Manche Stücke sprengten dabei allerdings die gewohnte Länge und Eingängigkeit, eines ’normalen‘ Liedes und kratzten damit arg an den Konditionsreserven der Tänzer, die sich natürlich keine Schwäche geben und von vorne bis hinten, durchtanzen wollten. Letztendlich waren Weisen, wie ‚Meister und Lehrling‘ (‚Master and Servant‘), ‚Unmöglicher Hund‘ (‚Bello e Impossibile‘) und ‚Vorschlaghammer‘ (‚Sledgehammer‘), jedoch in sich selbst Motivation genug, sodass niemand wirklich die ‚Fahne streichen‘ musste. Die Musiker zeigten sich ebenfalls wieder in Höchstform und bewiesen erneut, dass man sie immernoch getrost unter die besten Musikgruppen der Region zählen darf!  Die ‚FriBris‘ hatten aber auch sichtlich Freude an ihrem Spiel, was auch beim Publikum nicht unbemerkt blieb und der Funke so ungehemmt überspringen konnte, sodass auch das letzte Drittel des Konzerts zu einem wahren Triumphzug für die zehn ‚Brislinge‘ mutierte! Besagtes ‚Drittel‘ war genauso bunt gemischt, wie die zwei anderen zuvor, konnte aber mit Liedern, wie ‚Schöne Marliese‘, ‚Angeranzt‘ (‚Amaranth‘), ‚Wundermännchen‘ (‚Miracle Man‘) und ‚Fröhlich zusammen‘ (‚Happy Together‘), auch wieder wahre ‚Immergrüns‘ präsentieren, welche die – leider immer weniger werdenden Zuhörer -, auch zu später Stunde, noch mühelos bei der Stange halten konnte.

Als letztes Lied boten ‚Frische Brise‘ dann noch ihr Lieblingslied vom bekannten Künstler ‚Falkenheinz‘ (‚Falco‘) dar, das auf den Titel ‚Männer des Westens‘ hörte. Zwar kannte dieses Stück die meisten Zuhörer nicht, doch war es trotzdem einer schöner Abschluss für dieses letzte ‚Guruth-Konzert‘ in diesem Jahr. Am kommenden Donnerstag, werden ‚Frische Brise‘ in Bree, nocheinmal ein Konzert mit julfestlichen Melodien spielen, wie ‚Kapellen-Sprachrohr‘, Herr Viebo noch bei der Verabschiedung kundtat. Wer also die ‚Brislinge‘ diese Jahr doch nochmals bewundern möchte, sollte sich dort einfinden und den festlichen Klängen und Neuinterpretationen, dieser ‚Ausnahmegruppe‘ lauschen. Das ‚Guruth-Konzert‘ an diesem Abend, war jedenfalls die allerbeste Werbung für ihren nächsten Auftritt!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Vielen Dank lieber Beuno, für diesen wie immer großartigen Bericht.
    Vielen Dank dem AW für die tolle Zusammenarbeit, all die Plakate und Berichte, mit denen ihr uns toll unterstützt habt.
    Leider wird es keine Konzerte der Frischen Brise mehr geben, denn die Kapelle wurde heute aufgelöst.
    Auch das Konzert am Donnerstag entfällt somit.
    Wir danken auch unserem Publikum für eure Unterstützung, euren Applaus und die gute Laune, die ihr zu unseren Konzerten mitbrachtet.

    • Beuno Willowtree

      Danke, für das Lob und die netten Worte, Ivri. Die Auflösung ist aber wirklich traurig! 🙁 Sehr schade für alle! *seufz*

      • Ja, ist schade für alle.
        Aber bald kommt ein neues Jahr und vielleicht auch eine neue Kapelle, wer weiss das schon.

  2. Hach hmmmmnee Schade aber auch!:(
    Hoffe doch das es was neues gibt Ivrinuil.
    Werde dann mal zusehen das ich am Do schnell von der Schicht nach Hause komme.
    Das Letzte Konzert will ich auf keinen Fall verpassen(na die erste Std werd ich nicht mitbekommen)!
    Aber es stimmt mich schon Traurig,hatte doch immer sehr viel spass mit der Frischen Briese und es war die erste Musikgruppe die ich dann durch Zufall hörte als ich durch die Gegend Schweifte;) DANKE träne wegdrück…. Euch allen alles gute…

    • Beuno Willowtree

      Ich glaube, das Konzert am Donnerstag fällt leider auch aus, Halv! 🙁
      Beim Schreiben des Artikels wusste ich das noch nicht.

  3. MISTVERDAMMTETATAUCH!!
    ohhhähhmm….. darf Zwerg fluchen inner Zeitung??

  4. Buschwindröschen

    Lieber Beuno, wie immer allerliebst geschrieben! Vielen Dank! Den FriBris hätte ich wirklich mehr Publikum gegönnt an diesem Abend. Wie schade, dass sie sich auflösen (schluchzt leise in ihr Taschentuch)! Ich werde Euch sehr vermissen, FriBris! Und die tollen Guruth-Konzerte! *verliert vollends die Fassung*. Und das Auenländer Wochenblatt hört auch auf! Dann können wir das Auenland ja gleich blutrünstigen Reiterhorden überlassen…Ein Leben ohne Musik, ohne Literatur? Hat das überhaupt noch einen Sinn? *schnüff*

    • Beuno Willowtree

      Dankeschön, für dein Lob, liebes Röschen! 😀 *freu*
      Es ist wohl eine Nachfolgezeitung in Planung…wie ich munkeln hörte.
      Und wer weiss, ob es nicht auch andere Kapellen mit den Brise-Mitgliedern geben wird?

      • Buschwindröschen

        Hach, Beuno. Danke! Das baut mich etwas auf. Und natürlich gibt es auch andere tolle Bands und Musiker. Trotzdem sehr schade!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.