Berichte

Frische Brise‘ brachten die ‚Feste Guruth‘ in Partylaune!

Am vergangenen Freitag, stand wiedermal eines der berühmt-berüchtigten ‚Guruth-Konzerte‘ der beliebten Kapelle ‚Frische Brise‘ an. Ab der zehnten Abendstunde, boten die Musikanten unter dem Motto ‚Partynacht – Tanzend durch den Winter‘, ein Potpourri von Liedern der ‚feierlichen‘ Gangart dar, die sich wahrlich, als überaus tanzbar erwiesen.

Bilwisse, Spinnen und Wölfe, machten am letzten Freitag, einen grossen Bogen um die altehrwürdige Festungsruine ‚Guruth‘, da diesen Kreaturen, Töne und Noten, die uns gar lieblich in den Ohren widerhallen, wie Säure in den Gehörgängen brennen! Grund dafür war das Septett ‚Frische Brise‘, die an diesen Abend, erneut eines ihrer ‚Guruth-Konzerte‘ an diesem denkmalgeschützten Ort abhielten. Die sieben Musiker, die dieses Mal in der Formation mit den Fräuleins, Melrid, Vidu und Vilovine und den Herren, Ivrinuil, Viebo, Alegrio und Tomtho Tornado, auftraten, hatten ausschliesslich ‚Partylieder‘ am Start, mit denen sie ihren zahlreich erschienen Zuhörern, bei kühlen Temperaturen, ordentlich einheizen wollten.

Ganz ohne Zwergenverstärkung, dafür aber mit zwei neuen Gesichtern – Fräulein Vilovine, die Fräulein Belcantia ersetzte und Herrn Tomtho, der anscheinend Herrn Bufinn vertrat – legten die ‚Brislinge‘ pünktlich zur achten Abendstunde, vor lediglich vier anwesenden Zuhörern, mit ihrem stimmungsvollen Programm los und schon bald wurde klar, dass die titelgebende ‚Party‘, eher zu den gesittet, gemütlichen Feierlichkeiten gehörte, als zu einer wilden, alkoholgeschwängerten ‚Sause‘. Dies war den Fräuleins, Maltira und Teodora, sowie Herrn Sangi und auch meiner Wenigkeit, Beuno Willowtree, aber auch durchaus recht, da wir lieber geniessen und uns nicht unnötig verausgaben wollten, als wir zu Liedern, wie ‚Verrückt (Tanz den Winter weg)‘, ‚Phantasie‘, ‚Wär’s nicht nett‘ (‚Wouldn’t it be nice‘) und ‚Gib mir eine Chance‘ (‚Take a Chance on me‘), gemütlich Dahinschwoften.

War der Himmel über dem alten Fort in den ‚Einsamen Landen‘ anfangs noch düster verhangen – anscheinend war kurz vor Konzertbeginn noch ein Sandsturm über die ‚Feste Guruth‘ hinweggezogen – klarte die Atmosphäre mit Fortschreiten des Abends zunehmend auf, sodass die neu hinzustossenden Besucher, wie Hobbitherr Hammlon, Fräulein Tunvil und ihr Partner Thorwien, Zwergenherr Bragomur und die Mitglieder von ‚Struck by Moonlight‘, Fräulein Belaya und Herr Ajano, neben der Musik der ‚FriBris‘, auch von einem nahezu sternklaren Firmament begrüsst wurden. Die stets innovative Kapelle, bewiess wieder ein gutes Händchen in der Zusammenstellung ihrer Spielliste und riefen – auch wenn nicht sämtliche Stücke gleich allen auf Anhieb bekannt waren – mehr als nur einmal – überraschte Gesichter bei ihrem Publikum hervor.

Mit, ‚Hallöchen und Tschüss‘, ‚Süsse Träume‘ (‚Sweet Dreams‘), ‚Halt, im Namen der Liebe‘ (‚Stop in the Name of Love‘) und ‚Alltags-Leutchen‘ (‚Everyday People‘), konnten sie auch wirklich nicht viel falsch machen und es entspann sich, trotz der immer wieder durch die Festung ziehenden Windböen, wirklich eine fröhliche Partystimmung. Die verspätet eintreffenden, restlichen Mitglieder von ‚Struck by Moonlight‘, Stila, Technas, Ajden und Veryty, sowie das Fräulein Gina und Herr Halgoreth, konnten sich anschliessend noch an Liedern aus so unterschiedlichen Stilrichtungen, wie ‚Blaues‘ (‚Blues‘) und ‚Blaugras‘ (‚Bluegrass‘), erfreuen, wobei auch Schlüpfriges, wie ‚Heilung durch Beischlaf‘ (‚Sexual Healing‘), oder allseits Bekanntes, wie ‚Sattel-Lied‘ (‚Satellite‘), zum Zuge kam. Die passend zum Thema bunt gekleideten ‚Brislinge‘, zeigten keinerlei Verschleisserscheinungen und hielten das Publikum mit aufmunternden Zurufen und witzigen Titelansagen, stets bei der Stange, welches seinerseits, mit Applaus, Jubel und Freudenböllern, antwortete.

Im letzten Konzertdrittel hielten ‚Immergrüns‘, wie ‚Freiheit‘ (‚Freedom‘), ‚Nimm mich bei Dir auf‘ (‚Take on me‘), ‚Lilly mag Bier‘ (‚Lilly was here‘), ‚Schon da‘ (‚Conga‘) und ‚Ich krieg nie genug (Törtchen)‘ (‚I just can’t get Enough‘), die Stimmung mühelos auf dem Siedepunkt, sodass erfreulicherweise auch Konzerterstbesucher, wie das Hobbitfräulein Erdina und Elbenherr Mellagon, sofort Zugang zum Geschehen fanden und von Anfang an, ihren Spass an der Vorstellung hatten. Natürlich wurden ‚Frische Brise‘ auch dieses Mal nicht ohne Zugabe von der ‚Spielfläche‘ gelassen, liessen sich nicht lumpen und brachten, statt des einen geforderten Liedes, gleich noch drei Extrastücke zu Gehör!

Eigentlich hätte ich schon nach dem regulären Programm gehen müssen, wurde aber von den ‚Ohrwürmern‘, ‚Ich werd überleben‘ (‚I will survive‘), ‚Rüben iss vorm Fenster‘ (‚Rhythm is a Dancer‘) und ‚Kot im Ei Oho!‘ (‚Cotton Eye Joe‘), derart in den Bann geschlagen, dass ich quasi zum Verbleib gezwungen wurde! Das abschliessende Freudenfeuerwerk hatten sich ‚Frische Brise‘ dann auch redlich verdient, als sie sich gemeinsam und synchron, vor ihren jubelnden Zuhörern verbeugten und Kapellmeister Ivrinuil, schon den nächsten Höhepunkt in ihrer Auftrittshistorie ankündigte.

 

Ivrinuil: ‚Bevor ich es vergesse, möchte ich noch etwas ankündigen.Im März feiern wir das 3 jährige Jubiläum der Guruth-Gigs‘! Aus diesem Anlass werden wir naheliegender Weise, drei Konzerte geben. Das erste findet am 23. Februar um 20:30 Uhr bei Arthurs Lager statt. Es heisst: „Wie alles anfing – Der Ursprung der Guruth-Gigs“. Bei diesem Konzert werden wir prominente Unterstützung bekommen und wieder einmal mit 10 Musikanten spielen! Plakate fürs Jubiläum gibt’s die nächsten Tage im Wochenblatt und in der iBeth!‘

 

Man darf sich in näherer Zukunft, also noch auf viel mehr Musik von ‚Frische Brise‘ freuen! Ein Besuch dieser Jubiläumskonzerte kann jedem Musikliebhaber nur wärmstens empfohlen und ans Herz gelegt werden!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Alegrio Harfenschlag

    Danke für den, wie immer, tollen Bericht Beuno! 🙂
    Vilovine ist seit Jahresbeginn fest bei uns und Tom hat Burfinn ersetzt.

  2. Tunvil Wintermond

    Uiii … jaaa, das war ein tolles Konzert!! Bravo Fribris !!

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