Ratgeber

Frag Oma Tagetes

Also Ihr Lieben, heute habe ich es mit einem Brief zu tun, zu dem es sicher viele verschiedene Meinungen gibt. Also lassen wir erst einmal die Briefschreiberin zu Wort kommen.

 

Liebe Wochenblatt-Oma,

ich bin ja kein Angsthase aber was zu weit geht, das geht zu weit. Überall, wirklich überall schaffen die Hobbits sich große Hunde an. Gefährliche große Hunde. Ich meine es ist ja schon ein starkes Stück, dass der Bauer Maggot, den kennst Du bestimmt auch, so große Hunde hat. Aber nun greift diese Unsitte um sich. Man kann fast nirgendwo mehr hin gehen, ohne dass man so einem Biest begegnet. Und des letzt begegnete ich der Grenzerin Schweinepfote und musste feststellen, auch sie führt so ein Biest durch die Gegend. 

Ich habe halt Angst vor Hunden musst Du wissen und nun kommt das GESETZ mit Hunden, das ist nicht in Ordnung, was kann ich nur tun.

Eine vor Angst zitternde Hobbit

 

Also dann Du Angsthase,

ja ja ich weiß, Du bist keiner, aber unter uns, es gibt auch Tiere vor denen ich Angst habe und Angst haben ist nie falsch. Aber der Angst nachgeben schon.

Also erst einmal, HUNDE sind keine Bestien, jedenfalls die gut erzogenen nicht, und glaub mit eins, die Carli, das ist der Hund von der jungen Tulpeline, die ist so gut erzogen, die frisst nicht einmal eine Wurst, die man ihr vor die Nase hält, ohne dass die junge Tulpeline es erlaubt hat.

So ist der beste alle möglichen Fälle.

Aber so grundsätzlich, mit einer Angst, egal welcher, wird man nur fertig, wenn man sich ihr stellt! Also keiner, wirklich keiner wird Hunde verbieten lassen. Da kannst Du sicher sein. Aber wenn Du lernst keine Angst mehr vor Ihnen zu haben, dann ist doch auch alles gut.

Mein Rat ist also, geh zu der jungen Tulpeline und erkläre ihr Dein Problem. Sie wird Dir dann zeigen, wie man mit Hunden umgeht und was man da machen muss. Und dann kannst Du immer noch Hunde nicht mögen aber Du musst wenigstens keine Angst mehr haben.

Also tu was, Klagen und Zittern ist keine Lösung und wenn Du Dich nicht traust, ich komm gern mit zu der jungen Tulpeline.

Kopf hoch und Brust raus, junge Dame.

 

Haushaltstipp der Woche: Gutes fürs Haar

Heute geht es mal um die Haare also das Haupthaar und das Fußhaar. Stell Dir vor, dass Du bei Deiner Liebsten zum Tee eingeladen bist, oder dass Dich der Bürgermeister in die Stadthöhle eingeladen hat und Deine Haare sind stumpf und farblos von der Arbeit auf dem Feld.

 

Essig sorgt für Glanz

Eine Spülung mit Essig lässt das Haar strahlen. Das Mischungsverhältnis ist 1 zu 5 also 1 Teil Essig und 5 Teile Wasser. Einfach die Haare damit ausspülen nach dem Waschen

Grüner Tee repariert

Nun ja er ist nicht preiswert aber Grüner Tee kann die Haare kräftiger machen. Du brühst den einfach so auf als würdest Du ihn trinken wollen und lässt ihn dann abkühlen und spülst die Haare damit, aber nicht mehr auswaschen.

Lindenblütentee bringt Glanz und Frische

Hier gilt das gleiche wie beim grünen Tee, einfach aufsetzen und dann abkühlen lassen und die Haare damit ausspülen

Zitronensaft bringt Glanz

Aber bitte nicht PUR, nein nein. Ein Spitzer in einen Krug warmes Wasser und dann kann man die Haaren damit ausspülen.

Eigelb gegen stumpfes Haar

Um stumpfes Haar zu behandeln, wird ein Eigelb verrührt und dann auf die gewaschenen Haare gebracht. Diese Kur muss aber spätestens nach der Hälfte einer Stunde ausgewaschen werden.

Spülung mit Bier

Was innen gut ist, ist außen manchmal auch eine Wohltat und Bier lässt die Haare glänzen.

Für hellere Haare

Haare werden ein wenig heller, wenn man sie regelmäßig mit Kamillentee spült

Für dunklere Haare

Das geht mit Kaffee oder schwarzem Tee.

Eine Kurpackung

Ein Esslöffel Olivenöl, ein Teelöffel Zitronensaft, ein Eigelb und ein Schnapsglas voll Bier werden miteinander vermischt und ins feuchte, gewaschene Haar einmassiert und nach einer viertel Stunde mit reichlich lauwarmem Wasser ausgewaschen. Ihr werdet Staunen, wie gut Eure Haare dann wieder aussehen.

Tagetes Flinkfuss mein Name, 97 Jahre alt und wohnhaft in Michelbinge. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen außer, dass ich Hausfrau, Mutter, Oma bin und hoffentlich, wenn Mairad endlich mal einen Mann findet, auch irgendwann einmal Uroma. Warum schreibe ich hier im Wochenblatt? Warum nicht! Ich hab etwas zu sagen, ich habe Lebenserfahrung und die will ich mit Euch teilen, ob Ihr wollt oder nicht!

  1. Beuno Willowtree

    Sehr gute Ratschläge, was den Umgang mit Hunden angeht, liebe Oma! 🙂 So ähnlich soll man ja auch bei Angst vor Spinnen vorgehen, glaube ich! Aber Tulpi kann da sicher noch einige Tipps zu geben. Die Haarpflege-Tipps sind auch klasse! Da meine Zwipfel ja aus Eigenhaar bestehen, kann ich die alle ja mal ausprobieren. 😉

    • Tagetes Flinkfuss

      Danke Beuno, ob die Zwipfel dabei die Form behalten, das kann ich aber nicht versprechen.

  2. Wir Flauschis sind ja mit sehr schönen Haaren gesegnet, auch auf unseren Köpfchen. Darum kommen wir auch ohne Haarkuren aus.

    Hunde sind häufig nicht gut erzogen. Viele Hundehalter legen sich solch ein Tier zu, weil sie das eigene Bedürfnis im Sinn haben. Leider bedenken sie nicht, daß das Tier ganz eigene Bedürfnisse hat und der Umgang mit ihnen auch Verantwortung beinhaltet. Weil viele dieser Verantwortung nicht gerecht werden, muß man sich vor vielen Hunder mit gutem Grund fürchten. Der dümmste Spruch von Hundebesitzern, „der will bloß spielen“, den man zu höheren gekommt wärend man angesprunge wird, sollte unter Strafe stehen. Ich will nicht das Spielzeug eines unerzogenen Hundes sein. Und ich will auch nicht Hundesabber an mir haben und auch nicht den Dreck seiner Pfoten auf meinem Kleidchen haben. Ich habe darum durchaus Verständnis für die zitternde Hobbit.

    Vor Tulpis gut erzogenem Hundchen muß man sich nur fürchten, wenn man ein Bösewicht ist. Aber auch hier soltte man darauf achten, nicht ohne einwilligung des Besitzers dem Tier zu nahe zu kommen, weil man es vielleicht strecheln möchte. Das gehört sich auch nicht.

  3. Tulpeline

    Hallo zusammen

    Erstmal muss ich dringend Abraten Angst vor Hunde zu haben. Denn Hunde fühlen das wenn jemand Angst haben und reagieren auch entsprechend Agressiv. Aber Respektvoll und Vorsichtig bei Hunde zu sein ist allerdings die bessere Lösung. Denn man weiss nie wie ein Hund von jemandem Erzogen ist. Und auch wie wir Hobbits ist jeder Hund anders. Es gibt solche die lieben es wenn man sie Streichelt und andere hassen es und beissen wenn man ihn Streichelt. Am besten ihr Fragt immer vorher das Herrchen bevor ihr euch einem Fremden Hund nähert.

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