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Finkhopfener Mathomhaus: Inhaber Bubikopf präsentierte neue Ausstellung zum Thema ‚Licht‘!

Am vergangenen Montag, zur neunten Abendstunde, öffnete das bekannte 'Mathomhaus', unter der Leitung von Herrn Bubikopf, seine Pforten im beschaulichen Weiler 'Finkhopfen', um dem staunenden Publikum, das von Nah und Fern, herangepilgert gekommen war, seine aktuellste Ausstellung zu präsentieren: eine Zusammenstellung von seltenen Objekten, rund um das Thema 'Licht'!

Hier eine Reihe mit Bildern des Abends, zum grossen Teil mit den Originalkommentaren von Mathomhausleiter, Herrn Bubikopf, beziehungsweise, seiner anwesenden Gäste.

Bereits bei meiner Ankunft, musste ich beeindruckt innehalten, als ich des mächtigen Leuchtturms ansichtig wurde, den – unter vielen anderen Dingen – Bubikopf und seine – sage und schreibe – 150 Helfer, in monatelanger Arbeit, auf dem Mathomhausgelände, errichtet und aufgestellt hatten.

Im Garten vor dem Mathomhaus – oder eher ‚Mathomsmial‘ – warteten, neben dem Organisator, Herrn Bubikopf, bereits zahlreiche neugierige Gäste, wie das Fräulein Tunvil, die an diesem Abend, mit ihren ‚Mondbarden‘, für die musikalische Unterhaltung verantwortlich zeichnete. Aber auch das Fräulein Tulpeline und Herr Faroweis, hatten ihren Weg zur Ausstellung gefunden.

Als es zur anberaumten Anfangszeit, immer voller wurde – unter anderem waren auch, Fräulein Mairad Flinkfuss, Elbenherr Thorwien und Hobbitherr Hamroc, zu uns gestossen – machte Bubikopf sich für seine Begrüssungsansprache bereit.

Das Eintreffen von Hobbitfräulein Sahma und den zwei ‚langen‘ Damen, Kearah und Aurhwin, sah Bubikopf dann als Startzeichen an, gab einen kurzen Abriss zum Ablauf des Abends zum Besten und begrüsste dann alle Besucher mit warmen Worten.

Bubikopf: ‚Also, an alle nochmal: Ganz herzlich willkommen! Ich freue mich, dass ihr alle erschienen seid zur Neueröffnung am heutigen Abend. Ich wette, ihr alle hattet eine lange Reise und findet es kühl und düster zu dieser Jahreszeit! Umso besser, dass das diesmalige Thema ‚Licht‘ ist und seine Bedeutung für die Völker. Licht ist wichtig damit wir alle in der Nacht sehen, nicht die Hoffnung verlieren, lesen können, aber auch zum Wärmen und Essen machen, und vieles mehr. Doch zunächst möchte ich den ‚Mondbarden‘ etwas Zeit geben, euch musikalisch einzustimmen und danach gibt es Feuerwerk, nach dem wir dann mit der Führung beginnen, viel Spaß!‘

 

Die ‚Mondbarden‘, die fast schon traditionell zu den Ausstellungen des Mathomhaus auftreten, also quasi, zum ‚Inventar‘ gehören, waren in voller Mannschaftsstärke erschienen und hatten ihre Spielliste, ganz auf das Thema des Abends ‚Licht‘ zugeschnitten und boten ausschliesslich, Lieder mit den Inhalten, Licht, Sonne und Schatten, dar. Auch ihre schwarz-weisse Kleidung, symbolisierte Licht und Schatten und kleidete die acht Musikanten, rund um das patente Fräulein Tunvil, ganz famos!

Doch zuerst, enterte das Fräulein Mairad, zusammen mit den ‚Mondies‘ die steinerne Gartenbühne und gab zum Auftakt, passenderweise, ihr selbstgeschriebenes ‚Mathomhauslied‘ zum Besten, was alle sogleich in die richtige Stimmung versetzte und Herrn Bubikopf, sogar einige Freudentränen in die Augen trieb. Auch das soeben eintreffende Hobbitfräulein Holanor, klatschte erfreut in die Hände, ob der vielen Sinneseindrücke, die sie nahezu überwältigte!

Im Anschluss an den ersten, kurzen Liederblock der Mondbarden, schlug dann Tulpelines und meine grosse Stunde, da wir für das Eröffnungfeuerwerk verantwortlich waren, welches ja auch, eine schöne und farbenreiche Facette des ‚Lichts‘ darstellt. Wir böllerten los, als gäbe es kein Morgen und aalten uns anschliessend, im Applaus und Jubel der Menge!

Den endgültigen Eröffnungsakt, zelebrierte Bubikopf dann aber höchstselbst, indem er einen Feuerpfeil, mittels einer Zwergenballiste, in das hoch aufgeschichtete Holz, eines Leuchtfeuers schoss, welches daraufhin, sofort in Flammen aufging und den gesamten Gartenbereich, taghell illuminierte! Ein wahrer Augenöffner!

Bubikopf: ‚Wie wir hier draußen sehen, werden Feuer in vielerlei Form genutzt. In Gondor und Rohan von Menschen als Signal, wie das große hinter uns, als Fackeln auf Stein in Festungen, oder als Beleuchtung für ruhige Stunden im Garten. Auch die Blumen spenden Freude und Licht im Herzen, oder der helle Stein. Bei den Waldelben gibt es sogar Bäume die natürlich leuchten, in Gold und Silber! Und anderswo verbrennt man Holz, um den Toten zu gedenken, wie unser großes Feuer dort.‘

Bubikopf: ‚Einige kennen sicher auch das Geschick der Zwerge, Licht in die hintersten Winkel ihrer Hallen zu lenken, mit Spiegeln und Kristall! 

Mairad: ‚Na, sowas, das ist eine tolle Schmiedearbeit!‘

Tunvil: ‚Ja, die Zwerge können das!‘

Bubikopf: ‚Lasst uns nun aber hineinschauen!‘

 

Bubikopf: ‚Ich hoffe, man kann alle Lichter und Bilder gut erkennen. Hier im Eingangsraum erkennt man schon diverse Formen von Licht und Erleuchtung. Durch Bilder, Bücher, Kamine, oder, wie bei vielen von uns auch beliebt, durch Bier!‘

Mairad: ‚Tolle Laterne!‘

Aurhwin: ‚Sehr rustikal.‘

 

Bubikopf: ‚Wie ich schon sagte, gibt es auch viele Syymbole für Licht und Hoffnung. Beliebt sind der Mond und die Sterne, neben der Sonne.‘

Aurhwin: ‚Oh, schöne Wandbehänge!‘

Beuno: ‚War heut Waschtag, Bubi?‘

 

Bubikopf: ‚Hier vorne sehen wir Leuchter, die viele von uns schon nutzen. Nach Elbenart, oder Menschenart, wie sie beim König des Nordens gebräuchlich waren. Aber auch seltenere Elbenleuchter aus Kristall!‘

Mairad: ‚Eine Blumenlampe!‘

Aurhwin: ‚Nur etwas unpraktisch, die Deckenlampe reicht ja bis zum Boden!‘

 

Bubikopf: ‚Hier drüben wirds etwas dunkler. Aber das liegt eher daran, dass die Materialien und Vorlieben in der Herkunftsgegend eher dunkel sind. Manches Material leuchtet von selbst! Hier sieht man wieder das Symbol des Mondes.‘

Tunvil: ‚Bissel gruselig die Ecke!‘

Mairad: ‚Das ist unheimlich, Bubi!‘

Bubikopf: ‚Asche die blau brennt und gefärbtes Glas!‘

 

Mairad: ‚Ist in Gondor alles so goldig?‘

Tunvil: ‚Ja, in den großen Häusern meistens.‘

Bubikopf: ‚Ja, die Gondorer lieben die Farbe Gold, wie ich auch. Es ist eine helle, fröhliche Farbe.‘

 

Bubikopf: ‚Für Hobbits wohlmöglich das beliebteste Licht: Das eines Kochfeuers!‘

Mairad: ‚Na, das ist doch mal ein Feuer!‘

Bubikopf: ‚Bedient euch! Aber vorsicht: heiss!‘

 

Bubikopf: ‚Hier sehen wir verschiedene Banner und Reliefs, deren Farbwahl und Motive ihre Völker inspirieren, sei es der Edelstein bei den Zwergen des Erebor, das Gold von Gondamon, oder Earendils Stern, für die Menschen von Gondor.‘

 

Bubikopf: ‚Manche von euch wissen vielleicht, dass Gondor nicht nur den Stern im Wappen hat, sondern auch einen weissen Baum. Auch der spendet Hoffnung und ‚Licht‘ für das Volk.‘

Mairad: ‚Die Idda sagt, der Baum stammt von den Bäumen der Elben ab, oder so.

 

Bubikopf: ‚Dieser Raum an sich, spendet jedem Reisenden in seiner einfachen Heimeligkeit und Gastlichkeit, Freude und Licht fürs Herz. Sei es wegen der Bilder, wegen des Essens, oder den Leuchtern und dem Kamin, alles zusammen!‘

Tunvil: ‚Sehr gemütlich.‘

 

Auf dem Weg in die Räume im Untergeschoss, verfing ich mich leider in der tiefhängenden Blumenlampe.

Beuno: ‚HILFEE!! Ich steck fest!‘

Mairad: ‚In der Blume? Oh, man, Beuno! Moment, ich zieh dich wieder raus.‘

Beuno: ‚Aah… wieder frei! Dankeschön, Mai!‘

 

Bubikopf: ‚Wie schon gesagt, leuchten manche Materialien von selbst, wie diese Natursteine eines wilden Volkes weit im Osten. Manchmal erhellen Blumen unser Herz, ob in Lampenform,oder ’naturgetreu‘!‘

Mairad: ‚Bubi, deine Austellung ist wundervoll, aber da ist Unkraut an der Wand.‘

Bubikopf: ‚Unkraut das leuchtet, ohne dass was verbrennt!‘

 

Bubikopf: ‚Ja, manche Dinge sind seltsam und entziehen sich unserem Verständnis. Selbst Pflanzen die im Dunkeln gedeihen, kommen nicht ganz ohne Licht aus, wie unsere geliebten Pilze!‘

Leider begab sich Faroweis in den Dunstkreis eines dieser Pilze und erbrach, prompt, sein Abendessen des Vortags, auf die frisch gebohnerten Fliesen!

 

Ganz unten im Mathomsmial, bestaunten wir alle, die wunderbaren Wandteppiche, die Helden und ihre Schlachten gegen das Böse darstellten.

Bubikopf: ‚In Geschichten ist das Licht immer schon wichtig gewesen, um die Dunkelheit zu besiegen!‘

 

Bubikopf: ‚So, auch hier dürft ihr euch noch mal stärken, denn damit sind wir durch und wir können dann tanzen gehen. Wer mag, kann gern nochmal auf eigene Faust erkunden gehen. Ich verteile auch schonmal die Freikarten für einen späteren Besuch, als Geburtstagsgeschenk von mir.‘

 

Bubikopf: ‚Hören wir uns noch die Mondbarden ein bißchen an, ja? Wollt ihr draussen weiterspielen, oder ist euch drinnen lieber, Tunvil?‘

Tunvil: ‚Für uns ‚Lange‘ ist es draussen besser, da stösst man sich nicht den Kopf an! Wir gehen mal raus.‘

Gesagt, getan! So wurde im Garten, zum Ausklang der famosen Führung, nocheinmal fröhlich von den ‚Mondies‘ aufgespielt, wozu wir Gäste wieder, hemmungslos das Tanzbein schwingen konnten.

 

Einige der Besucher, tanzten, zusammen mit ihrem Gastgeber Bubikopf, noch weiter, als ich leider schon aufbrechen musste. Die Ausstellung war ein wahrer Augenschmaus, der auf jeden Fall, noch mehr als einen Besuch wert ist, derart umpfangreich ist das Konvolut der Objekte, die der umtriebige ‚Glüxschmied‘ dort liebevoll zusammengetragen hat! Grossen Dank, für die tolle Führung, Herr Bubikopf!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Ein toller Bericht lieber Beuno und der Bubi hat sich selbst übertroffen oh ja. Jeder sollte sich die tolle Ausstellung ansehen

  2. Tunvil Wintermond

    Das ist wirklich eine tolle und sehenswerte Ausstellung … Was Herr Bubikopf da aber auch alles zusammengetragen hat !!!
    Vielen Dank für die Einladung.
    Vielen Dank auch dir, lieber Beuno. Dein Bericht ist eine schöne Erinnerung an einen lichterfüllten Abend !

    • Beuno Willowtree

      Gerne doch, liebe Tuni! 😀 Ich hatte soagar noch mehr Bilder, aber damit wär der Bericht zu lang geworden. 😉

  3. Ich bedanke mich für die erneut sehr fähige Berichterstattung und vor allem die tollen Bilder und Wiedergaben des Geschehens! Manches sieht sogar noch besser aus als ich es in Erinnerung habe!
    Sollten sich genügend Intressen für eine Führungsgruppe finden gibt es natürlich weitere Führungen, einfach per Post bescheidgeben und wir finden einen passenden Termin. Gerne auch in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern

  4. Ich liebe die Ausstellungen von Bubikopf. Immer sehr spannend zu sehen was es da alles so gibt.

  5. Gutzndaifi

    Was es nich alles gibt. Das meiste hier kenn ich noch gar nich. Die Riesenblumenlampe z.B. is ja irre…

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