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Es war einmal… – Traditionsschneider “Grüner Faden” schließt

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Bericht. Fast klammheimlich ereignete sich dieser Tage im Weiler Lindental ein Ereignis, das schon nach kurzer Zeit das halbe Auenland ereilte. Der Traditionsschneiderladen “Grüner Faden” des bekannten Filbu Buchsbaum hat seinen Verkaufsbetrieb eingestellt. Über Gründe kann nur gemutmaßt werden.

 

Es erschien fast wie ein schlechter Witz, schon die Gerüchte und Munkeleien, die das Auenländer Wochenblatt diese Woche erreichten, ließen uns die Stirn runzeln. Es hieß, der “Grüne Faden” würde schließen – aber konnte das sein? Der “Grüne Faden” gehörte seit jeher zu Filbu Buchsbaum, wie der Streifen Speck zum zweiten Frühstück. Nur wenige Zeit später stellte sich heraus, es konnte sein, aus dem Gerücht war eine Tatsache geworden. Vor dem Ladenlokal des “Grünen Fadens” prangt ein schräg in den Boden geschlagenes “Zu verkaufen”-Schild. Das Traditionsgeschäft des Herrn Buchsbaum war einmal.

Filbu Buchsbaum

Filbu Buchsbaum (Archivbild)

Während sich Beuno Willowtree bereits fragte, wo er bloß seine Zwipfelmützen und Nasentücher in Zukunft schneidern lassen sollte, runzelten andere Mitwirkende in der Redaktion weiter die Stirn und fragten sich, wie es zu diesem Schritt, diesem Einschnitt für den Weiler Lindental, kommen sollte. War der Name “Buchsbaum” zu hören, verband man ihn sogleich mit der Farbe Grün, nicht ohne Grund, ist das doch bekanntlich die liebste Farbe des Herrn Filbu. So fand die Farbe auch den Weg in den Namen des Geschäftes.

Doch es hat sich ausgenäht. Der Schneiderladen war stets gut besucht, konnte sich sicherlich stets guter und vor allem treuer Kundschaft erfreuen, schlecht zu gehen schien es Herrn Buchsbaum damit jedenfalls nicht. Und dennoch hat er seine Verkaufstätigkeit eingestellt. Über die Gründe können wir weiterhin nur vermuten. Doch eines ist sicher: Filbu Buchsbaum wird seine Gründe gehabt haben.

 

Vielleicht war es einfach einmal an der Zeit für einen Neustart, eine Art “Tapetenwechsel”. Etwas Neues auszuprobieren, Kräfte zu sammeln und sich neu zu erfinden. Wir sind uns fast sicher, Filbu Buchsbaum wird uns auch in Zukunft erhalten bleiben. Der Speck ist es schließlich auch geblieben.

Danke Herr Buchsbaum für viele Jahre hervorragende Schneidersqualität, Waren von exzellenter Qualität, für Freundlichkeit und Eure ganz eigene, grüne, Art und Weise!

M.H. für A.W.
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Mein Name ist Margerite Himbeerstrauch und ich bin die Chefredakteurin und Herausgeberin des Auenländer Wochenblattes. Ich bin mittlerweile rund 40 Jahre jung und lebe alleine in einem kleinen Häuschen nahe dem Redaktionsbüro im Ortsteil Wasserau bei Hobbingen. Schon als kleines Hobbitmädchen habe ich mich für das Schreiben interessiert, verbrachte die Zeit meistens in der Stube, natürlich mit Büchern und Zeitungen. Beim Auenländer Wochenblatt bin ich inzwischen seit vier Jahren tätig. Ich begann zu der Zeit, als ich der Zeitung neues Leben einhauchte. Zusammen mit einer großartigen Redaktion ist es mir gelungen, das Wochenblatt wieder an die Spitze der Zeitungen im Auen- und Umland zu katapultieren.

3 Kommentare

  1. Beuno Willowtree sagt

    Ja, sehr bedauerlich, dass so ein Traditionsunternehmen nun seine Pforten geschlossen hat! :(

  2. Mairad Wildbeere sagt

    Schade schade…. ich war von der Qualität immer sehr angetan…. hoffentlich findet sich ein Nachfolger

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