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Ein halbes Jahrzehnt Magische Musik: ‚Notenzauber‘ spielten zum fünfjährigen Bestehen auf!

Ja, die guten ‚Notenzauberer‘ gibt es nun bereits seit ganzen fünf Jahren, in denen sie ihre zahllosen Zuhörer, mit ihrer Musik, erfreuten und bestens Unterhalten haben! Zu diesem besonderen Jahrestag, gaben die ‚magischen Musikanten‘, am vergangenen Samstag, ein ‚Jubiläumskonzert‘ auf dem Festplatz zu Bree, welches auf der grossen Bühne dort, ab der neunten Abendstunde, aufgeführt und vom Publikum abgefeiert wurde.

 

Die Musiker standen bereits auf der Bühne, als ich am Festplatz zu Bree ankam und von Weitem grad noch, glücklicherweise, die Begrüssungs-Ansage von Kapellmeister, Elbenherr Deascaith, vernehmen konnte, der darin auch die Anfänge von ‚Notenzauber‘ erwähnte:

Deascaith: ‚Heute feiern wir den 5. Geburtstag meiner Kapelle ‚Notenzauber‘.. wow! Unser allererstes Konzert haben wir im fernen Landroval beim 5.Geburtstag der Sippe ‚Remnant‘ gegeben. Seitdem sind fünf wundervolle Jahre ins Land gegangen. Wir haben in diesen Jahren an vielen Festivals und Veranstaltungen teilgenommen. Egal ob groß oder klein..wir hatten immer unseren Spaß dabei und haben es genossen! Ich könnte jetzt noch mehr sagen ..aber lasst uns erstmal starten. Einige unserer Lieder werden gesungen… einige davon sind in den Fremdsprachen ‚Landovalisch‘ (Englisch) oder ‚Sirannonisch‘ (Französisch). Viel Spass!‘

 

Das erste Lied ‚Willkommen zur Notenzauberei‘, das die elegante Elbendame, Fräulein Gliridiel, intonierte, wurde aber zum Glück, im verständlichen ‚Westron‘ gesungen und begrüsste mit seinem Text, nochmals alle Zuschauer aufs Herzlichste. Einen besseren Einstieg hätte es garnicht geben können, da alle Anwesenden sich sofort persönlich angesprochen fühlten und ihr Fokus fürderhin, vollends auf das musikalische Geschehen und das – an diesem Abend – zehnköpfige Orchester, gerichtet war.

In der Formation, mit den Damen, Gliridiel, Suziannah, Chalonda, Cherrybelle und Snowie, sowie den Herren, Deascaith, Brieco, Garbert, Ellaquendy und Hothro, legten ‚Notenzauber‘, bei kühlem, aber sonnigen Herbstwetter, als Nächstes, mit einer Hommage an den Zwergenmusiker, Herrn Zedrock – einem sehr guten Freund der Kapelle – eine schmissige und überaus tanzbare Nummer aufs ‚Parkett‘. Schmerzlich vermisst wurde dabei allerdings das Kapellenmitglied, Hobbitherr Runglo, der leider krankheitsbedingt, für dieses Konzert hatte absagen müssen und dem später, auch noch ein Lied gewidmet werden sollte.

Nachdem Gliridiel die Zuschauer, darunter besonders die anwesenden Hobbits und ganz besonders den Herrn Bango, auf das neben der Bühne bereitstehende ‚Törtchen-und-Balger-Büffet‘ hingewiesen hatte, liess Deascaith schon die nächste Rede vom Stapel:

Deascaith: ‚Wir haben soviele Freunde hier auf Belegaer, Landroval und Sirannon gefunden, daß es fast unmöglich ist alle zu benennen. Aber einige möchte ich dennoch herzlich hervorheben. Besonders möchte ich unsere regelmässigen Mitspieler aus fernen Landen, Petaline und Halgoreth grüssen… und auch wenn er heute abend nicht da ist, unseren dicken freundlichen Zwerg Zedrock.. diesen verrückten sirannonischen Zwerg. Weiter möchte ich mich herzlich bei, Lassrien, Silcia, Hollyberrye, Floradine und Louellana bedanken, die uns regelmässig bei verschiedenen Events und speziellen Konzerten unterstützt haben hier auf Belegaer. Das folgende Lied haben wir bei unserem ersten Auftritt bei Weatherstock gespielt.‘

 

‚Dreamed of Weatherstock‘, oder ‚Träumend von Weatherstock‘ – gesungen von herrn Brieco -, hatten ‚Notenzauber‘ wohl noch vor ihrem grossen Erfolg beim gleichnamigen Musikfestival in Landroval, wo sie ja den zweiten Platz belegt hatten, geschrieben, oder aber, der Text bezog sich auf eben diesen Triumph, von dem die ‚Noties‘ heute immer noch träumen.

Jedenfalls war das ein ganz hervorragendes Stück, zu dem auch so gestandenen Musikerkollegen, wie das Fräulein Ellisandre und Zwergenherr Bragomur, die sich im Publikum befanden, hemmungslos abtanzten. Auch die Folgenden ‚Ohrwümer‘, wie ‚Ramalamadingdong‘, ‚Die Bogümilch ist leer‘ (‚No Milk today‘), ‚Armenviertel in Bree‘ (‚Downtown‘) und ‚Tom Bombadil’s Lied‘, liessen die gute Stimmung mitnichten abreissen, sondern heizten selbige – im Gegenteil – sogar noch zusätzlich an, sodass sogar Elbenherr Olodriel, der ja nicht grad für seine Ausgelassenheit bekannt ist, sich zu einigen Tanzschritten hinreissen liess.

Zwischendurch erinnerte ‚Sprachrohr‘ Deascaith, an einige Weggefährten, die den ‚Notenzauberern‘ in den letzten fünf Jahren, begegnet waren und von denen sie Unterstützung erfahren hatten:

Deascaith: ‚Wir möchten uns auch herzlich bei den vielen Bands bedanken für jahrelange Unterstützung und Zusammenarbeit. Auch hier werde ich nur ein paar wenige nennen, um den Abend nicht zu lang werden zu lassen. Herzlichen Dank an, die Lonely Mountain Band auf Landroval, der Band Under the Sunlit Sky für 5 Jahre tolle Freundschaft, der Band Skarn um Halgoreth, den Mondbarden für das Keilerfest… der Band Polnolunie für ihre Freundschaft.., den Bunten Vögel für ihre tolle Musik und ihre Darbietungen… und und und!‘

 

Die kurzen Spielpausen zwischen den folgenden Liedern, der famos ausgewählten Spielliste, die aus solchen ‚Immergrüns‘ wie, ‚Weltraum Irrfahrt‘ (‚Space Odyssey‘), ‚Tief im Wald‘ (‚Pokerface‘), ‚Garbert hat ’nen Floh‘ und ‚Bäckereiallee‘ (‚Baker Street‘), bestand, nutzte der Kapellmeister dann dazu, die einzelnen Gruppenmitglieder der ‚Notenzauberer‘ etwas genauer vorzustellen:

Deascaith: ‚Ich möchte euch noch die Mitglieder dieser Band vorstellen.. Als erstes Suziannah… Sie brachte uns vor 5 Jahren (2013) zusammen. Sie heisst bei uns nur ‚SuziQuadro’… da sie bei Proben sogar ihre drei Schwestern mitbringt…Ohne Sie hätten wir viele Lieder nicht sauber proben und so letzte Fehler ausmerzen können!  Dann ist da noch Brieco… Co-Mitgründer der Band. Er ist ausserdem ein Schreiber und Sänger von einigen Liedern heute Abend… Ein persönlicher guter Freund seit nun mehr über 11 Jahren!  Auf meiner rechten Seite seht ihr Herrn Garbert… ‚Grummeliger Garbert‘ auch genannt… Er ist der Meinung, meine Lieder bräuchten nach den Proben immer wieder eine Generalüberholung… und schickt mich immer wieder in die kleine Kammer zum Überarbeiten..aber ohne sein tolles musikalisches Gehör wären viele Stücke nicht so gut anhörbar heute Abend!  Neben Herrn Garbert könnt ihr unsere charmante Sängerin, Fräulein Gliridiel sehen… sie hat einige der famosen Liedtexte geschrieben die ihr heute Abend hören könnt!  Auf meiner linken Seite seht ihr Hothro… Bandmitglied seit nun 4 Jahren… Manchmal hab ich das Gefühl, daß er sich absichtlich Watte bei den Proben in die Ohren stopft um die ersten… ähm… Versuche überstehen zu können! Links aussen, aus meiner Sicht, steht unser neueres Mitglied Ellaquendy. Er ist der Ersteller von einigen sehr ‚metallischen‘ Zwergenliedern, die ihr in der Zukunft von uns hören werdet!  In der vorderen Reihe findet ihr die kleine Cherrybelle. Sie kam vor 3 Jahren zu uns… und fand ein neues Zuhause und eine neue Liebe! Und als letztes Mitglied möchte ich euch noch Runglo vorstellen. Er erstellte ein paar sehr tolle Stücke in den letzten Jahren und ist heute Abend leider nicht dabei, aber er schickt euch seine besten Grüsse!‘

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Hernach folgte ein Lied, zudem Deascaith uns aufforderte, Trommeln hervorzuholen und kräftig mit zu ‚pauken‘, da dies hervorragend passen würde. Das athmosphärische ‚Paprika‘ (‚Afrika‘), wurde dadurch tatsächlich noch zusätzlich aufgewertet und verstärkte das symbolische Band, zwischen Kapelle und Zuhörern, immens!

Überhaupt war das Programm an diesem Abend sehr kurzweilig gestaltet und konnte mit so unterschiedlichen Stücken, wie dem träumerischen ‚Skatspiel’n ist fair‘ (‚Scarborough Fair‘), dem rockigen ‚Traumlande‘, oder dem – mit einem fantastischen Text von Fräulein Gliridiel ausgestatteten – ‚Günter (Der Wächter im Wasser)‘, auftrumpfen! Auf ‚Fanfare for the free Man‘, welches das Startlied von ‚Notenzauber‘ beim ‚Weatherstock Festival‘ gewesen war, folgten zwei Lieder, von denen eines auf ’sirannonisch‘ (französisch) gesungen wurde und extra für die vielen Anwesenden aus Sirannon – wie das Fräulein Picte und Herrn Vercingetoric z.B. – ins Programm genommen worden waren. Herr Ellaquendy sagte dazu auch noch etwas in ihrer Heimatsprache:

Ellaquendy: ‚Pour nos amis français! Merci pour ta venue. Puissiez-vous apprécier les deux prochaines chansons. Nous t’aimons!‘

 

Dies verstand ich zwar ebensowenig, wie den anschliessenden, von Fräulein Gliridiel ganz wunderbar gesungenen Text, doch schien es sich eher um ein traurigeres Lied gehandelt zu haben, konnte man vom Klang und den Reaktionen des ’sirannonischsprechenden‘ Publikumanteils ausgehen. Schön war es auf jeden Fall!

Das spät eintreffende Hobbitfräulein, Azaline, kam dann grad noch rechtzeitig, für die beiden letzten offiziellen Stücke des Abends, wobei das zweite, das allseits bekannte ‚Dankeslied‘ war, welches ‚Notenzauber‘ stets zum Ende ihrer Konzerte darbietet. Aber natürlich liess das begeisterte Publikum ihre Helden nicht ohne Zugabe ziehen und als ich sogar noch Bragomurs ‚Bauchtrommel‘ zu schlagen begann, liessen sich die ‚Noties‘ schliesslich erweichen und gaben noch ganze fünf Zugabestücke zum Besten!

Darunter waren so tolle Nummern, wie ‚Das Bocklandlied‘ – über das ich mich persönlich sehr freute! -, ‚Unterm violetten Mond‘, das ‚Hüpflied‘ – zudem alle tatsächlich, wie von ‚Kankra‘ gestochen, wild herumsprangen! – und zum endgültigen Abschluss ‚Ess nie zu spät‘ (‚Ace of Spades‘), das dem ganzen noch das, vielzitierte, ‚Sahnehäubchen‘ aufsetzte und wie die ‚faust aufs Auge‘ passte! Unter frenetischen Jubel und Freudenfeuerwerk, verabschiedeten sich die zehn ‚Notenzauberer‘ dann aber endgültig.

Man darf gespannt sein, was die nächsten 5 Jahre für diese feine Musikgruppe bringen werden. Auf jeden Fall haben sie mit diesem Jubiläumskonzert, ein gewaltiges ‚Ausrufezeichen‘ setzen können, das nur das Beste für ihre Zukunft hoffen lässt! Herzlichen Glückwunsch, Notenzauber!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Gliridiel von Notenzauber

    Danke dass Ihr unser Jubiläumskonzert in so wundervolle Worte gefasst habt Herr Beuno. Allen Notenzauberern ist es immer eine Freude Euch auf den Konzerten begrüßen zu dürfen.

    • Beuno Willowtree

      Freut mich, dass er dir gefallen hat, liebe Gliri und danke, für die netten Worte! 😀

  2. Deascaith von Notenzauber

    werter Beuno,
    vielen Dank für diesen wirklich famosen Bericht. Wir möchten uns herzlich dafür bedanken und freut uns, daß dir das kleine Bonuslied gefallen hat.

  3. Hagward Finkenhain

    Ein schöner Bericht.Danke 😀

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