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Durins Faust der Gerechten: Gasthaus ‚Zum Eisernen Krug‘ stimmungsvoll eröffnet!

Am vergangenen Samstag, begingen die Zwerge von ‚Durins Faust der Gerechten‘ die Eröffnung ihres neuen Gasthauses, welches auf den Namen ‚Zum Eisernen Krug‘ getauft worden war, in der Siedlung ‚Metortha‘, nahe der Feste ‚Thorins Tor‘. Ab der achten Abendstunde, wurde dort in der Hochturmstrasse Nummer 2, zusammen mit Freunden, Sipplingen und Verwandten, bei der Musik zweier bekannter Kapellen, feuchtfröhlich gefeiert.

 

Pünktlich betraten die Gastgeber von ‚Durins Faust der Gerechten‘ die weitläufige Bühne, des geschmackvoll eingerichteten Schanksaals des ‚Eisernen Krugs‘, während ‚Frische Brise‘ schon in den Startlöchern standen und ungeduldig mit den ‚Hufen‘ scharrten.

Zwergenfürst Kriso, höchstpersönlich, liess es sich dann nicht nehmen, einige Worte der Begrüssung und der Erklärung, an die zahlreich erschienenen Prämierengäste zu richten.

Kriso: ‚Liebe Gäste, kommt doch etwas näher, dann muss ich nicht so schreien. Werte Gäste , liebe Freunde, wir Fäuste heißen euch willkommen, zum ersten Gasthaustag, hier im Eisernen Krug. Zum Ablauf und zur Speisekarte wird euch der Herr Yozin gleich noch etwas sagen, was es so alles geben wird. Musik, ja die ist wichtig an solchen Festen hier in Mittelerde, drum werden euch heute gleich 2 Gruppen unterhalten. Den Anfang machen Frische Brise, gefolgt von den Bunten Vögeln!‘

Kriso: ‚Beide sehr bekannte Gruppen, die Euch zum Tanzen zwingen werden! *haha*. Doch nun genug geredet. Ich übergebe nun an Yozin und wünsche Euch allen, einen wundervollen Abend!‘

Yozin: ‚Von mir an dieser Stelle einen guten Abend! Der Ablauf ist wie folgt: Es wird Getrunken und Gegessen, nebenbei läuft etwas Musik. Wir haben hier oben zwei Tische aufgebaut mit einem Büffet. Es gibt Schweinebraten, Räucherfleisch, Kartoffeln und Grünkohl. Als Nachtisch gibt es Himbeergrütze mit Sahne! Zudem haben wir allerlei Getränke, wie Wein, Bier, Schnaps und Tee. Den musikalischen Anfang macht nun die Frische Brise und damit wünsche ich Euch, einen angenehmen Abend und viel Spaß!‘

Augenscheinlich leicht verunsichert, aber dennoch voller angestauter Spielfreude, stürmten die ‚Brislinge‘ dann sofort nach vorne, als der Beifall für Herrn Yozin noch garnicht verklungen war und zückten ihre Instrumente.

‚Frische Brise‘ sind bekanntlich musikalische ‚Tausendsassa‘ und finden sich auf allen Bühnen sehr schnell zurecht. Auch im ‚Eisernen Krug‘ hatten sie sich rasch aklimatisiert und legten in der Formation mit, Viebo, Vidu, Melrid, Burfinn, Alegrio, Ivrinuil und Vilovine, fulminant los. Sie hatten ihre Spiel-Liste der Veranstaltung angepasst und verzichteten auf zu komplizierte Lieder, oder zu sperrige Klassikstücke. Tanzbar, gefühlvoll und traditionell, schien ihr Motto für diesen Abend zu heissen, was auch ganz wunderbar bei allen Gästen ankam!

Am Ausschank für die Getränke, den die ‚Fäuste‘, Herr Yozin und Herr Dormurin, unter ihre Fittiche genommen hatten, herrschte von Anfang an, ein reges Treiben, welches natürlich auch durch die fröhlichen Lieder der ‚FriBris‘ und die dazu absolvierten, schweisstreibenden Tänze, angefeuert wurde. Heute wurde natürlich alles kostenfrei kredenzt, dennoch betrachtete Fürst Kriso den Konsum mit einem zufriedenen Lächeln, als er versonnen an seinem eigenen Milchbier nippte.

Da die Kunden nunmal ‚Könige‘ sind und deshalb Vorrang hatten, litten alsbald einige der Zwerge unter ‚Bierentzug‘, wie hier der Herr Bazaghal, der doch tatsächlich mit trockener Kehle kollabierte und mit starken Zwergenbier wieder aufgepäppelt werden musste!

Glücklicherweise kam Herr Bazaghal schnell wieder zu Kräften, sodass er mir einige Fragen zu diesem neu gegründeten Gasthaus beantworten konnte, während die ‚FriBris‘ munter weiterspielten und dabei auch einige zwergenaffine Stücke, wie ‚Zwergisches Bier‘, ‚Arkenstein geklaut‘ und ‚Eine Insel mit zwei Zwergen‘, zum Besten gaben.

Beuno: ‚Warum das neue Gasthaus? Was ist mit dem ‚Bärtigen Krug‘ in den Stollen von Thorins Tor, dem ehemaligen ‚Fäuste-Gasthaus‘?‘

Bazaghal: ‚Dieses existiert leider nicht mehr, da die bisherigen Veranstalter nicht mehr so oft anwesend sein konnten. Deswegen wird das neue Gasthaus nur einmal im Monat stattfinden, bei Bedarf natürlich auch öfter.‘

Beuno: ‚Das neue Gasthaus ist quasi der Ersatz für den ‚Bärtigen Krug‘. Und einmal im Monat Schanktag? Das beantwortet schon meine zweite Frage. Und die Leitung hast du inne?‘

Bazaghal: ‚Die Leitung machen derzeit Yozin und Korax. Da der Gute aber öfter auf Reisen ist, macht das erstmal Yozin hauptsächlich.‘

Beuno: ‚Verstehe… aber das Gebäude gehört den ‚Fäusten‘?‘

Bazaghal: ‚Ja, das ist ja das Sippenhaus der Fäuste hier, um genau zu sein! Zu Anfang der Straße, die hierher führt, liegt auch das Gästehaus der Faust.‘

Wir wechselten dann zur weiteren Befragung, an einen der Büffet-Tische, wo sich schon andere Gäste, wie Fräulein Tulpeline und Herr Kirgon, zum Beispiel, am Grünkohl gütlich taten.

Beuno: ‚Wo wir hier grad beim Essen stehen…für die Speisen bist du zuständig?‘

Bazaghal: ‚Für die Speisen sind derzeitig Yozin und Dormurin zuständig.‘

Beuno: ‚Verstehe… und jeden Monat gibt es auch spezielle Kapellen? Oder nur heute zur Eröffnung?‘

Bazaghal: ‚Ist sporadisch, kommt immer ganz darauf an, wie wir Lust haben, oder die Kapellen.‘

Beuno: ‚Wäre das Gasthaus auch zu mieten, für Interessierte…oder Feierlichkeiten?‘

Bazaghal: ‚Ohja, das kann man! Einfach bei uns nachfragen.‘

Beuno: ‚Sehr schön… möchtest du noch was besonderes anmerken?‘

Bazaghal: ‚Das Beste Bier, ist zwergisch Bier und das gibt es selbstverständlich hier! Nur heute gratis, ansonsten kostet das Bier 5 Kupferlinge und das Essen 3 ! Darunter auch ein gutes zwergisches Export und Essen & Bier vom Einsamen Berg, oder anderen Zwergenfürstentümern! Elben dürfen selbstverständlich auch kommen, sie sollen ja auch einmal richtig gelebt und gefeiert haben! *haha*‘

Beuno: ‚Dann, Dankeschön, für dieses Gespräch, lieber Baza!‘

Dann sagten, Diargi und Tulpeline, überraschenderweise gemeinsam, die nächste Kapelle des Abends an. Nach dem herausragenden Auftritt von ‚Frische Brise‘, wäre es für jede Kapelle eine Herausforderung gewesen, nach ihnen auf die Bühne zu müssen. Zum Glück, haben ‚Die Bunten Vögel‘ aber ihren ureigenen Stil am Start, sodass von Vorneherein, erst garkein Konkurrenzdruck aufkommen konnte.

Ordosig, Clopin, Lufni, Anrida, Dunfread, Hardhin und Tirodan, spielten dieses Mal, bedingt durch die Örtlichkeit, ein bodenständigeres Konzert, als noch bei den ‚Auenländer Pferderennen‘, das aber nicht minder unterhaltend daherkam!

Die Kapellen-Symbiose aus ‚Schall und Rauch‘ und den ‚Bunten Vögeln‘, ist ja quasi in Tavernen gross geworden, sodass sie sich auch dieses Mal, gleich wie Zuhause fühlten und diese ‚Wohlfühlemotionen‘ auch, Eins zu Eins, in ihre Musik einfliessen liessen und ihren Zuhörern zugänglich machten. So war es wenig verwunderlich, als schon kurz nach Beginn ihres Auftritts, beste Stimmung herrschte und das Publikum ausgelassen zu Tanzen und Mitzusingen begann.

Clopin: ‚Da es sich nie ergeben hat, dass ein Zwerg sich unserer Kapelle angeschlossen hat und wir somit keinerlei ‚echte‘ Zwergenlieder haben, haben wir auf Lieder einer Zwergenkapelle zurückgegriffen, die vielleicht einige der älteren Zwerge eventuell noch kennen. Gemeint ist die legendäre ‚Durins Spielmannsgarde‘. Diese bestand damals zwar ’nur‘ aus Sabori Zweikling und Andavari Zwergenzorn, aber diese zwei machten Musik wie sieben! Und vor allen waren sie mit die ersten, die bereits vor elf, zwölf Jahren selbst geschriebene Texte sangen. Zuletzt hörte ich die beiden bei einem Konzert vor nun elf einhalb Jahren in Duillont. Wir werden heute den beiden zu ehren und weil es passt zwei ihrer bekanntesten Lieder singen. Die Noten wurden entsprechend für sieben Musiker erweitert. Der Text ist das Original von damals, so wie die zwei ihn erdacht und gesungen haben. Daher gebührt der Applaus für den Text allein diesen beiden wohl leider mittlerweile verstorbenen Zwergen!‘

Diese Ansage liess vielen der Anwesenden einen Gänsehaut über den Rücken laufen und besonders die Zwerge waren gerührt, dass sich die ‚Rauchenden Vögel‘ extra soviel Mühe für sie gegeben und die alten Noten hervorgekramt hatten! Im Übrigen war Herr Clopin, mit seinen Ansagen und Gesang, eine echte Bereicherung für die Kapelle!

Logischerweise ernteten die ‚Bunten Raucher‘ am Ende ihres Auftritts, frenetischen Jubel, Gebrüll und Beifalls-Stürme, sodass sich Fürst Kriso nur mühevoll Gehör verschaffen konnte, als er alle Anwesenden zum Abschlussfeuerwerk, nach draussen vor die Halle zu beten versuchte. Letztendlich drang er aber doch noch zu allen durch und die Besucher strömten in die kühle Nacht hinaus.

Das Feuerwerk fiel dann etwas ‚mau‘ aus, da sich bei dem unter Tage vorherrschenden, feuchten Nebel, viele Böller und Raketen, als ‚Rohrkrepierer‘ erwiesen. Aber der gute Wille zählt ja bekanntlich am meisten und letztendlich war das Feuerwerk dann ja doch noch ganz hübsch anzusehen!

Natürlich darf kein Zwergenfest – und auch keine Zwergengasthauseröffnung – ohne die Zwergenhymne der ‚Fäuste‘ enden und so bestiegen die Fäustemusiker auch dieses Mal wieder die Aussenbühne, um ihre Gäste mit dieser epischen Melodie zu verabschieden! Ein wahrlich würdiger Abschluss, für diese famose Eröffnung des ‚Eisernen Krugs‘! Viel Erfolg für die kommenden Schanktage, möge das zwergische Bier nie versiegen!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Ach das war bestimmt ein wunderbares Fest und ein nicht minder toller Bericht. Leider hab ich es nicht geschafft

  2. Anonymous

    danke herr beuno toller bericht,
    und danke an alle gäste,
    danke an alle musiker.
    ein wunderschöner abend,
    das war es .

    kriso,
    verbeugt sich

  3. Tulpeline

    Das war eine tolle Eröffnungsfeier. Ich hatte sehr viel Spass.

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