Berichte

Durins Faust der Gerechten: Gasthaus ‚Zum Eisernen Krug‘ lud zum zweiten Schanktag ein!

Am vergangenen Sonntag, begingen die Zwerge von ‚Durins Faust der Gerechten‘ den zweiten Schanktag ihres neuen Gasthauses ‚Zum Eisernen Krug‘. In der Siedlung ‚Metortha‘, nahe der Feste ‚Thorins Tor‘, gab es ab der achten Abendstunde, Musik, Bier und deftiges Zwergenessen. Zudem stand mit der Vorstellung der ‚Seneschalle‘, ein ganz besonderer Programmpunkt im Mittelpunkt des Abends.

 

Bei meiner Ankunft in der Hochturmstrasse, empfing mich bereits die Musik der ‚Bragos‘, die an diesem Abend für die musikalische Unterhaltung verantwortlich zeichneten und auch schon einige Gäste, wie Musenmatriarchin, Stepfusia, die Fräuleins, Brevorvien und Ellisandre, sowie Herr Faroweis und Elbenherr Belinron, waren bereits vor Ort und wurden von den zahlreich anwesenden Mitgliedern der ‚Fäuste‘, herzlichst begrüsst.

Die Familienkapelle, rund um Zwergenherrn Bragomur, hatten nochmal ihr Repertoire von der ‚Gondamon-Rock-´Night‘ am Start, welches dort sehr gut angekommen war und auch an diesem Gasthausabend, durchweg begeistern konnte! Sie rockten den Saal und konnten auch mich vollends überzeugen!

Fürst Kriso, quasi der Gastgeber und ja bekanntlich auch der Anführer von ‚Durins Faust der Gerechten‘, nutzte eine kurze Spielpause, um alle Anwesenden kurz offiziell zu begrüssen und auf die ‚Seneschall-Vorstellung‘ hinzuweisen, zu der auch ein ganz besonderer Gast erwartet wurde: Hochfürst Dwalin, Anführer aller Zwerge! Fräulein Brevorvien und der neu angekommene, Bango Gerstfeld, glaubten, ob dieser Ankündigung, ihren Ohren nicht trauen zu können!

Zunächst ging es dann aber mit Musik weiter, während auf das Kommen des Hochfürsten gewartet wurde und auch noch weitere Gasthausbesucher, wie zum Beispiel, die Fräuleins Vahalla, Tulpeline und Tunvil, sowie Herr Thorwien,  eintrafen und sich sogleich mit ins Vergnügen stürzten.

Natürlich war auch wieder für reichlich Verpflegung und Pfeifenkraut gesorgt worden. Zwergenherr Skorkell stand dieses Mal am ‚Ausschank‘ und hatte als Spezialität des Abends, saftige Brathähnchen am Start. Selbstredend liess auch ich mir diese Köstlichkeit nicht entgehen und bestellte gleich zwei! ‚Essperte‘ Bango, wich die ganze Veranstaltung über, natürlich kaum noch von Herrn Skorkells Seite!

Unter grossem Staunen und Jubel, erschien dann tatsächlich, plötzlich der Hochfürst auf der Bühne und begrüsste alle Gäste auf seine huldvolle Art und Weise, die allen aus Ehrfurcht, eine Gänsehaut über den Rücken laufen liess! Dann übergab er aber das Wort an seinen treuen Fürsten, Kriso Sturmschild, der die Seneschallvorstellung vornehmen wollte, die auch Dwalin sehr zu interessieren schien.

Kriso: ‚So, nun noch einmal: Schön, dass Ihr alle da seid! Es ist uns eine Freude! Heute möchte ich auch einmal meine Seneschalle zu mir bitten. Mir war es nie so bewusst, dass Ihr ja nicht wisst, wer unsere Offziere sind. Die Vorstellung selbiger, möchte ich heute nachholen. Dazu bitte ich den Herrn Diargi, der ja mein Nachfolger wäre, wenn ich einmal heiraten würde, sowie die Herren, Rumbalin, Bazaghal und Skuldori, zu mir auf die Bühne. Wir haben – wie Ihr schon selbst sehen konntet – heute auch noch einen hohen Ehrengast in unsren Reihen. Es ist uns eine Ehre, den Hochfürsten Dwalin begrüssen zu dürfen!‘

Hochfuerst: ‚Werte Fäuste, werte Gäste, Euch allen, einen herzlichen Gruß! Zu dem heutigen Abend, wurde ich von Fürst Kriso eingeladen, um der Veranstaltung beizuwohnen. Für die Gäste von außerhalb: Ich bin Hochfürst Dwalin, Herr von Thorins Halle! Der werte Kriso wollte den Abend dazu nutzen, allen einmal seine Seneschalle vorzustellen. Und da auch nicht jeden Zwergt persönlich kennen kann, werde ich dem Ganzen heute beiwohnen.‘

Von Fürst Kriso erhielten die vier Seneschalle dann die Order, sich jeweils einmal selbst vorzustellen, damit alle Besucher und auch der Hochfürst, sich ein eigenes Bild von den Offizieren der ‚Fäuste‘ machen zu können. Der jüngste der Zwerge, Herr Rumbalin, machte den Anfang.

Rumbalin: ‚Ich danke euch, mein Fürst und natürlich auch dem Hochfürsten! Die meisten kennen mich schon, mein Name ist Rumbalin, auch manchmal ‚Rumba‘ genannt. Ich bin der jüngere Bruder von Rombalin, der hier vor Jahren in diesen Hallen gewandert ist. Auch er war Seneschall, jahrelang hat er dem damaligen Fürsten gedient, bis er abberufen wurde, in geheimer Mission! Nach jahrelanger Abwesenheit, hab ich von ihm einen Brief bekommen, daß er mich treffen wollte. Also hab ich angefangen ihn zu suchen und fand ihn schließlich in Moria. Bei einem Faß Bie,r trug er mir auf, mich auf die Suche nach den Fäusten zu machen um dieser Sippe beizutreten. Als ich Kriso dann fand, habe ich ihm meine Familienverhältnisse dargelegt und er freute sich, von einem alten Weggefährten zu hören. Nach einiger Zeit trug er mir die Ehre auf, Seneschall zu werden, was ich auch tat!‘

Diese ehrliche Geschichte und die folgende ‚Schwurerneuerung‘ von Herrn Rumbalin, wurden spontan mit dem Schwertgruss der Zwerge geehrt, wie hernach auch die Erklärungen und Schwüre der anderen Offiziere, von welchen der Herr Bazaghal, als Nächstes an der Reihe war.

Bazaghal: ‚Vorstellen muss ich mich, glaube ich, nicht, denn ich bin hier wohl allen Anwesenden bestens bekannt, will ich hoffen! Haha! Dennoch wird es sicher einige von euch interessieren, wie gerade ich zu den Fäusten kam. Ich hörte in einer Schlacht von den legendären Kriegern der ‚Faust von Durin‘. Leider kamen diese nicht zu dieser Schlacht, dennoch war mein Interesse geweckt, diesen Kriegerclan kennenzulernen. Ich machte mich auf diese zu finden und hatte nur einen Namen: ‚Kriso‘! In Thorins Halle angekommen, hörte ich mich bei den hiesigen Zwergen um und diese nannten mir dieses Gasthaus, zu dem ich sogleich eilte. Tatsächlich traf ich Kriso hier an und erzählte ihm von meinen zahlreichen Taten, woraufhin er mich als Rekrut annahm. Nun, nach meiner Zeit als Rekrut bei den Fäusten, ernannte er mich schon sehr bald zum Seneschall und nun stehe ich heute vor euch!‘

Dann trat Herr Skuldori vor und berichtete von seiner persönlichen Geschichte.

Skuldori: ‚Einige kennen mich als Skuldori, oder die besten Freunden, als ‚Skul‘ und ich komme aus den ‚Grauen Gebirge‘. Ich musste aus den ‚Graue Gebirge‘ fliehen, als die Eisdrachen kamen und somit bin ich dann viele Jahre durch die Lande gereist. In dieser Zeit habe ich das Jagen und Fallenstellen gelernt, bis ich eines Tages meinen Urgrossonkel Drachius traf. Er hatte mir geraten, nach den ‚Durins Fäusten‘ zu suchen und nach einen Zwerg namens ‚Kriso‘ zu fragen. Die ‚Fäuste‘ leben in den ‚Ered Luin‘ und somit zog ich in die ‚Blauen Berge‘, um diesen Anführer zu suchen. Ich fand sie dort aber nicht und durch Zufall traf ich meinen Grossvetter Wutomur, der mich darauf aufmerksam machte, dass sie beim Rathaus in Bree zu finden sind und somit habe ich mich beeilt, um sie dort zu treffen. So kam ich zu den ‚Durins Fäusten‘ und seit 7 Monaten, bin ich jetzt Seneschall bei ihnen. Bin sehr stolz darauf!‘

Hernach war noch Herr Diargi an der Reihe, welchen Fürst Kriso ja, wie gesagt, als seinen designierten Nachfolger bestimmt hatte.

Diargi: ‚Werte Fäuste und werte Gäste, viele von Euch kennen mich schon lange. Ich bin Diargi Krummhammer, zu euer aller Diensten! Vor Jahren schon, stieß ich zu den Fäusten, als kleiner Jungbart noch. Meine Familie zog zu dieser Zeit gen Moria, um unsere Vettern dort bei der Rückeroberung zu unterstützen. Es war ein weiter Weg aus den Eisenbergen. Die Tücken des Düsterwaldes, und der dortigen Waldelben, brachte uns allerdings vom Weg ab. So kamen wir zu spät zur Schlacht im Schattenbachtal! Wir zogen daraufhin quer durch alle Lande und ich erreichte letztlich Bree. Zu der Zeit war der ehrenwerte Gosrak noch Fürst der Fäuste. Er nahm mich auf und bot mir Kost und Verpflegung für meinen Dienst zur Ehre von Thorins Halle. Doch bald darauf fühlte er sich berufen, unsere Vetter im Nebelgebirge zu unterstützen. So kam Kriso wieder zur Fürstenehre! Es dauerte nicht lange und ich wurde befördert zum Seneschall. Und so bin ich auch heute noch stolz, ein Teil dieser ruhmreichen Sippe zu sein!‘

Grosser Jubel brandete auf, als die letzte Vorstellung endete und alle Anwesenden nun mehr über die ‚Fäuste Durins‘ erfahren hatten. Auch der Hochfürst zeigte sich sehr begeistert und mischte sich anschliessend noch unter das ‚gemeine Volk‘, um mit einigen der ‚Fäuste‘ nochmals persönlich zu reden. ‚Die Bragos‘ nahmen auch wieder ihre Instrumente auf, um den Rest des Abends, wieder mit ihren feinen Melodien zu beschallen.

Auch Fürst Kriso durfte sich noch über ein persönliches Lob seines obersten Lehnsherrn freuen, welches ich beim Tanzen, nebenbei aufschnappen konnte.

Hochfuerst: ‚Eine sehr gute Truppe habt ihr da zusammengestellt, werter Kriso!‘

Kriso: ‚Ich danke Euch, dass Ihr euch Zeit genommen habt, um heute mit uns hier zu verweilen! Ich hoffe, dass Ihr uns etwas besser kennegelernt habt.‘

So endete dieser beschauliche Schanktag im ‚Eisernen Krug‘, mit glücklichen Zwergen und nicht minder glücklichen Gästen, die quasi einem historischen Ereignis hatten beiwohnen dürfen! Schliesslich trifft man nicht alle Tage einen echten Hochfürsten, oder kommt ihm auch nur ansatzweise, so nahe! Ein tolles Erlebnis und ein weiterer wunderbarer Abend, im Zwergengasthaus der ‚Fäuste‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Wieder einmal ein wunderbarer Bericht von dir, Beuno.

    Ich habe meine Rede kurz gehalten sonst hätte es zu lange gedauert mit meinen ganzen Abenteuer wo ich erlebt habe. Wie etwa meinen Beinamen „Eichenfaust“ gekommen bin.

  2. Tunvil Wintermond

    Toller Bericht über einen wundervollen Abend bei den Fäusten …
    Auch wenn uns das sooo peinlich wurde, denn die Mondbarden sollten ja auch spielen. Aber irgendwie ist das völlig an uns vorbeigerauscht …
    Wir bitten alle noch einmal herzlich um Entschuldigung !!!

  3. Das ist doch halb so schlimm, Tunvil. Du warst bestimmt so vertieft in die Vorbereitung für das 14. Grosse Keilermart-Planung das es total vergessen hast. *lächelt besonnen*

  4. danke sehr beuno für den wundervollen bericht.
    danke auch an alle da bei waren,
    brago danke für die feine musik,
    werte tunvil das ist doch nicht schlimm und du musst dich nicht dafür entschuldigen,
    *kriso verbeugt sich*

  5. Kirgon Stahlhammer

    Ja, mein Onkel Krund war ja da und hat mir davon berichtet. Dank der Bilder kann ich es mir nun gut vorstellen und alle Seneschalle merken. Vielen Dank für den Artikel Beuno.

  6. Das war voll Aufregend. Ich hab mit dem Hochfürsten Gesprochen. Huihuihui.

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