Berichte

Durins Faust der Gerechten‘ feierten ihre Sippengründung vor 11 Jahren!

Am gestrigen Samstag, fanden bei 'Thorins Halle' in den Ered Luin, ab der achten Abendstunde, die Feierlichkeit zum elfjährigen bestehen der Zwergensippe 'Durins Faust der Gerechten' statt. Die geselligen Zwerge, rund um ihren Fürsten, Kriso Sturmschild, die allenthalben nur liebevoll 'Die Fäuste' genannt werden, hatten alle Verbündeten und Freunde, zunächst zum Treffpunkt 'Frerins Platz', dem zentralen Geviert inmitten der Zwergenansiedlung, geladen.

Das weitläufige Areal, rund um die gigantische Zwergenskulptur – wahrscheinlich handelte es sich dabei um den Namensgeber ‚Herrn Frerin‘ -, füllte sich rasch mit den zahlreichen Besuchern, die dem kühlen Wetter entsprechend, in wärmende Kleidung gewandet, angereist gekommen waren, während die ‚Fäustlinge‘ pünktlich mit ihrem Eröffnungsständchen begannen.

Fürst Kriso erklomm, nach angemessener Wartezeit für noch verspätet eintreffende Gäste, dann das Podium, um einige warme Worte an das Publikum zu richten und mit diesen, das Fest offiziell zu eröffnen.

Angedenk der mittlerweile schon legendären, letztjährigen Feier zum zehnjährigen Bestehen, war eine nicht geringe Vorfreude in den dichten Reihen der Festgäste zu spüren, welche, angesichts des geplanten Programmablaufs, wohl auch gerechtfertigt war. Als Erstes, gab es zahlreiche Glückwünsche, Gratulationen und Vorträge der Besucher zu hören. Gabiola und Herr Krund, rezitierten z.B. Gedichte, während Mairad ein Ständchen zum Besten gab.

Fürst Kriso erklärte hernach, wie das folgende Programm mit den Kapellen und dem reichhaltigen Büffet ablaufen sollte. Doch stand mitnichten nur Feiern, Musik und Essen, auf dem abwechslungsreichen Plan, nein, auch die Kultur – in diesem Falle, hauptsächlich ‚Architektur‘ – sollte nicht zu kurz kommen. In Form einer ausgiebigen Führung, durch die Hallen und über das Gelände, sollten uns Besuchern die Errungenschaften und Baukünste der Zwerge näher gebracht werden.

Kriso übergab dafür das ‚Zepter‘ an Herrn Skodek, der uns eine wunderbar informative Tour, durch die staunenswerten Hallen der Zwerge lieferte, die wahrlich ihres Gleichen suchen konnte! Neben den Aussenanlagen, durften wir dabei, unter anderem, das beeindruckende Gewächshaus und die riesigen Schmieden bewundern.

Über den Abstecher zu den imposanten, unterirdischen Wasser- und Kanalanlagen, ging es dann jedoch endlich – so schön Herrn Skodeks Führung auch gewesen war – in Richtung der Taverne und des Festsaals, wo Musik, Speis und Trank unserer harrrten und der gemütliche Teil des Abends eingeläutet werden sollte.

Als langjährige Freunde der ‚Fäuste‘, hatte es sich die bekannte Musikgruppe ‚Die Mondbarden‘ natürlich nicht nehmen lassen, das Jubiläum mit ihrer wunderbaren Musik zu versüssen! Die Mannen und Maiden, rund um Fräulein Tunvil Wintermond, zeigten sich in bester Spiellaune und begeisterten ihre Zuhörer, von Beginn ihres Auftritts an.

Für die Vettern der ‚Fäuste‘ – Herrn Bragomur und seine Verwandschaft – war es eine ganz besondere Ehre, als Musikkapelle, zu dieser Zwergenfeier eingeladen worden zu sein und ihre virtuose Spielkunst vorführen zu dürfen! ‚Die Bragos‘ brauchten dennoch nicht im geringsten nervös zu sein, bestehen sie doch aus ausschliesslich, höchst erfahrenen Musikern, die auch diesesmal wieder all ihr Können in die Waagschale warfen! Alterierend mit den Mondbarden, spielten sie ihre bekanntesten Lieder, worunter auch eines, mit Zwergenherrn Krunds Gesang veredelt wurde!

War beim letztjährigen Jubiläum, noch die Bühne, von Hobbitherrn, Craaco Birkenheimein, in Schutt und Asche gelegt worden, hatten die Zwerge den Tisch, der ihnen bei ihrem Zwischenspiel, als Auftrittsort diente diesesmal, extra mit Stahlstreben verstärkt, sodass alle ‚Fäustlinge‘ in Sicherheit aufspielen konnten. Immerhin hatte dieser denkwürdige Zwischenfall, den Zwergenmusiker Skodek, zu einem sehr lustigen Text inspiriert, der seitdem zu einem wahren Kapellklassiker der ‚Fäustlinge‘ mutiert ist und auch an diesem Abend – Herrn Birkenheim gewidmet – vorgetragen wurde.

Die Zeit verflog nur so und schon bald wurde dann für das grosse Abschlussfeuerwerk nach draussen gebeten, wo die bunten Raketen und Böller, mit Gratulationen und Glückwünschen für die ‚Fäuste‘, in den kalten, klaren Nachthimmel über Thorins Hallen gefeuert wurden! Ein schöner Brauch, der das Auge und das Herz erfreute!

Den Schlusspunkt setzten dann aber die ‚Fäuste‘ selbst, die ihre Gäste mit einer anrührend-epischen Weise – gesungen von Herrn Skodek – und einem eigenen kleinen Feuerwerk, würdig verabschiedeten und allen einen guten und sicheren Heimweg entboten! Bis zum nächsten Jahr, zum ‚Zwölfjährigen‘, liebe ‚Fäuste‘! Akhbal, Rasup gamut!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Was für ein Abend, zwergisch und gut und der Bericht ist wieder einmal klasse Beuno

    • Beuno Willowtree

      Danke, für das Lob, liebe Mai! 😀 Es war wirklich eine tolle Feier! 🙂

  2. Wir möchten euch allen nochmals danken für den unvergessenen Abend .
    Da freuen wir uns schon auf den 12 ten Geburtstag.
    Lieber Beuno dir lieben Dank, für den wundervollen Bericht.

  3. Tunvil Wintermond

    Nochmals vielen Dank für die Einladung. Es war uns eine große Ehre, zu diesem elften Ehrentag der Fäuste aufspielen zu dürfen.
    Es war ein herrlicher Abend.
    Vielen Dank Beuno für den tollen Bericht … Eine gelungene Erinnerung an diesen Tag.

  4. Gosrak Starkbier

    Herzlichen Glückwunsch auch aus der Ferne 😁

  5. Kirgon Stahlhammer

    Ja, mein Onkel Krund hat mir davon erzählt. War ja selbst nicht da wegen meiner Großtante…..
    War wohl ein toller und schöner Abend und der Bericht gibt das wunderbar wieder. Nur im Text unter dem zweiten Bild bitte noch korrekt Fürst Kriso statt meinem Namen eintragen. Bin ja weder Fürst noch Fäustling.

    Ansonsten wie immer ein sehr guter Bericht.

    • Beuno Willowtree

      Ui, danke für dein Lob und den Hinweis, lieber Kirgon! 😉 Ich werde es gleich ändern! 😀

  6. Tulpeline

    Das Fest war mega schön. Den Artikel lässt alles einen nochmal durch den Kopf gehen.

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