Berichte

Die Jubiläumsfeier der ‚Schattenklingen‘ : Einige Impressionen des Abends

Veranstaltungsbericht. Am letzten Freitag startete die Gemeinschaft der ‚Schattenklingen‘ ihren zweiten Anlauf, ihr Jubiläumsfest zum zehnjährigen Bestehen zu feiern, nachdem der erstangesetzte Termin, aufgrund eines heftigen Unwetters, hatte abgesagt werden müssen. Diesesmal kam jedoch glücklicherweise nichts dazwischen, sodass ab der achten Abendstunde, im Gasthaus der ‚Klingen‘, in der Breelandsiedlung ‚Wilster‘, eine fröhliche Feier über die Bühne gehen konnte.

 

1

Der Schankraum des Wirtshauses zeigte sich gut gefüllt, nachdem alle Gäste bereits auf der Strasse, am Sippenhaus der ‚Schattenklingen‘, in Empfang genommen und hierher geführt worden waren. Nach der allgemeinen Begrüssungsphase und der ‚In-Augenschein-Nahme‘ der rustikal-gemütlichen Lokalität, betrat Sippenanführer Marric die gemauerte Bühne und richtete einige einleitende Worte an die sehr zahlreich erschienen ‚Schattenklingen‘ und Gäste.

2

Er berichtete etwas über die Geschichte der ‚Schattenklingen‘ und wie dereinst, ein Waffenmeister namens ‚Beoratar‘, selbige gegründet hatte und dann Marric selbst – nachdem Fräulein Diandra und Herr Gallinor zunächst der Sippe vorgestanden hatten – der Posten des Anführers quasi in den Schoß gefallen war. Marrics Vortrag war höchstinteressant und ich merkte – peinlich berührt -, wie wenig ich doch eigentlich über diese formidable Gemeinschaft gewusst hatte.

3

Nach der Ansprache des Herrn Marric, waren die Feierlichkeiten dann offiziell eröffnet und Fräulein Awaly zog dann auch sofort mit dem ‚Grossen Büffet‘ nach, da ihr bewusst war, dass auch zahlreiche Hobbits zugegen waren, deren Mägen mittlerweile, doch hörbar grummelten! Während die Essensausgabe – und der Alkoholausschank – noch im vollen Gange waren, enterte das Fräulein Diandra die Bühne und trug eine spannende Geschichte, über eines der zahlreichen Abenteuer der ‚Klingen‘ vor, in der eine Schindkröte namens ‚Speedy‘ zum Lebensretter mutierte!

4

Nach dieser tollen und aufwühlenden Erzählung – ob nun wahr, oder nur erfunden – musste ich mich ersteinmal mit ‚Nervennahrung‘ stärken und traf am ‚Spanferkeltisch‘ auf Fräulein Vyzra und Herrn Gismar, welche es sich auch grad schmecken liessen. Ich bedankte mich nocheinmal für die Einladung bei ihnen und gratulierte herzlichst zum ‚Zehnjährigen‘, als mir auffiel, dass die ‚Klingen‘ anscheinend eine sehr tierliebe Sippschaft sind, da doch auch, eine überraschende Menge an Haustieren zugegen war!

5

Da der Auftritt der ‚Lindentaler Grünfinken‘, die ja für dieses Fest gebucht worden waren, noch etwas auf sich warten liess, nutzte ich, Beuno Willowtree, die Gelegenheit und bedankte mich bei den Gastgebern, indem ich mit zwei Liedern, amateurhaft das ‚musikalische Eis‘ zu brechen versuchte. Zwar schien mein ‚Dudelsackgedröhne‘ nicht jedermanns Sache zu sein, doch ging mein Plan dennoch vollends auf!

6

Gleich nach mir griff nämlich auch das Fräulein Mairad Flinkfuss zu ihrer Laute und sang einige ihrer grossartigen ‚Ohrwürmer‘, wohingegen ich selbst ja nur instrumental aufgespielt hatte. Ihre Lieder, wie ‚Bier, Bier, Bier!‘ und ‚Blau, wie das Meer‘, trafen wie die ‚Faust aufs Auge‘, da sie haargenau zur Athmosphäre der immer ausgelassener werdenden Feier passten und die Stimmung noch zusätzlich anheizten!

7

Derart ermutigt, trat dann auch das Fräulein Vyzra vor und gab – zum Erstaunen ihrer Sippenkollegen – auf der Harfe (!), einige schwungvolle Weisen zum Besten! Es gelang ihr wirklich sehr gut, dem ja eher für sanfte Melodien bekannten Instrument, höchst schmissige Töne zu entlocken, die ihre Zuhörer zu wilden Tänzen anspornten!

8

Mit Herrn Bango Gerstfeld, traf dann auch der noch benötigte ‚Grünfink‘ – oder ‚Grünifant‘, wie Bango sich ja gerne selber tituliert – im Wirtshaus ein, sodass dem Auftritt der ‚Lindentaler‘  – natürlich erst nachdem der ‚Essperte‘ sich ordentlich den Bauch vollgeschlagen hatten – dann nichts mehr im Wege stand.

9

Das Hobbitquartett, bestehend aus den Fräuleins, Mairad und Millaray, sowie den Herren, Gutmald und Bango, wurden von Anfang an bejubelt und auch teilweise auch bestaunt, da manch einem der Anwesenden, wohl garnicht bekannt gewesen war, dass auch Hobbits derart famos zu Musizieren in der Lage sind! Selbst Schindkröte ‚Speedy‘ legte zu den Finken-Liedern – zusammen mit Hobbitfräulein Azaline -, einen langsamen Walzer aufs Parkett!

10

Eigentlich war der Auftritt ja in Quintett-Grösse vorgesehen gewesen, doch war Kapellmeister, Herr Filbu Buchsbaum, leider kurzfristig, krankheitsbedingt ausgefallen, da er sich den Magen mit Unmengen von unreifen ‚Gratis-Apfelkuchen‘ verdorben hatte und sich stets in der Nähe des heimischen Abtritts aufhalten musste! Aber auch als Vierergruppe begeisterten die ‚GrüFis‘ den Saal, auch wenn einige Gesangsnummern auf der Strecke bleiben mussten.

11

Zur berühmten ‚Tischtanzpolka‘ wollte ich dann zusammen mit Vyzra, auf dem ‚Spanferkeltisch‘ schwofen, doch brach ich, schon nach den ersten Schritten, durch die marode Tischplatte und musste mir von einigen ‚Schattenklingen‘ wieder heraushelfen lassen! Dies trübte meine Stimmung jedoch nur kurzfristig, da der nahestehende Schweinebraten, zum Glück, nicht in Mitleidenschaft gezogen worden war!

12

Die Stimmung auf der Jubiläumsfeier war wahrlich famos und man sah nur glückliche Gesichter unter Gästen und Veranstaltern! Die ‚Lindentaler Grünfinken‘ setzten zu ihrem Finale an und gaben – angespornt durch die positiven Publikumsreaktionen – noch einmal alles, bis sie mit ihrer ‚Finken-Hymne‘, ihren wunderbaren Auftritt letztendlich beendeten.

13

Herr Marric bat hernach dann alle Anwesenden hinaus in den Garten, wo – von einem extra engagierten Elbenmaler – ein Ölgemälde dieses denkwürdigen Jubiläums, angefertigt werden sollte!

Die bunte Gesellschaft wurde dann auch wunderbar im Bilde festgehalten und wird so als ewiger Beweis und schöne Erinnerungshilfe dafür gelten, was für ein grossartiges Fest die ‚Schattenklingen‘ ihren Mitgliedern und Freunden, an diesem Abend im August, bereitet hatten! Dankeschön, ‚Klingen‘!

b.wi. für A.W.

Mein Name ist Margerite Himbeerstrauch und ich bin die Chefredakteurin und Herausgeberin des Auenländer Wochenblattes. Ich bin mittlerweile rund 40 Jahre jung und lebe alleine in einem kleinen Häuschen nahe dem Redaktionsbüro im Ortsteil Wasserau bei Hobbingen. Schon als kleines Hobbitmädchen habe ich mich für das Schreiben interessiert, verbrachte die Zeit meistens in der Stube, natürlich mit Büchern und Zeitungen. Beim Auenländer Wochenblatt bin ich inzwischen seit vier Jahren tätig. Ich begann zu der Zeit, als ich der Zeitung neues Leben einhauchte. Zusammen mit einer großartigen Redaktion ist es mir gelungen, das Wochenblatt wieder an die Spitze der Zeitungen im Auen- und Umland zu katapultieren.

  1. Mairad Flinkfuss

    Ein schöner Bericht über einen lebhaften und tollen

  2. Mairad Flinkfuss

    …Abend. Danke Beuno und noch mal Glückwunsch den Schattenklingen

    • Beuno Willowtree

      Ich danke für dein Lob, liebe Mai, schön, dass Dir der Bericht gefallen hat! 🙂

  3. Hallo,

    vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht. Ich war anscheinend etwas abgelenkt, manches hatte ich gar nicht mitbekommen.

    Und „Speedy“ ist übrigens meine Schindkröte und hat mir das Leben gerettet.

    Gruß Marric

    • Beuno Willowtree

      Gerne, Marric! 😀 Und danke, für die Infos. Ich hatte nicht mitbekommen, dass Speedy dir gehört. 😉

  4. Wutrak Nebelklaue

    Sehr geehrte Redaktion,

    vielen Dank für diese wunderbare Zusammenfassung unser Feierlichkeit!

    Ein tolles Wochenblatt, dass ihr hier habt.

    Gruß Wutrak

  5. Tulpeline

    Leider konnte ich bei der Feier nicht dabei sein. Aber sehr schöne Bilder hast du gezeichnet lieber Beuno

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.