Berichte

Die erste, grosse ‚Blautal Musik- und Theaternacht‘ erfolgreich in Breeland zelebriert!

Am dritten Tag des achten Monats, hatten die ‚Ziehenden Musikanten‘, rund um Fräulein Pandorradis, in Zusammenarbeit mit der Zeitung ‚iBeth‘, deren Vertreter Herr Githjan war, zur langen ‚Musik- und Theaternacht‘, in ihr ‚Theaterhaus‘ in ‚Blautal‘ geladen. Einlass war bereits ab der halbsiebten Abendstunde, wohingegen der offizielle Beginn, auf die siebte Abendstunde festgelegt worden war.

 

Die Gäste trafen noch, nach und nach, ein, als ich fast pünktlich, zu Beginn von Githjans Begrüssungsrede, im festlich geschmückten Theatersaal ankam und mich – alle Freunde und Bekannte begrüssend – zur Bühne vorkämpfte, um den Willkommensworten zu lauschen.

Githjan: ‚Willkommen in Blautal!!! Aber sind wir mal ehrlich, wir können ebenso hier die Bude einheizen, wie es anderswo geschieht, oder meint etwa ihr nicht?‘ Also lasst mich euch hören!!! Also das geht doch noch etwas besser, oder etwa nicht? Oh ja, besser! Um gut vorbereitet zu sein, haben die Musiker ihre Instrumente gestimmt und die Stimmen geölt. Uns steht also ein stimmungsvoller Abend bevor, und zwar bis der Letzte aufgibt! Fangen wir gleich an. Heißen wir eine allseits beliebte und geschätzte Persönlichkeit willkommen! Beinahe schon legendär. Diese Person schreibt nicht nur etliche Texte und Musikstücke für die Bärtigen Musen, die Ziehenden Musikanten, nein, sie schreibt auch Theaterstücke und vieles mehr! Hier kommt Pandorradis und die Ziehenden Musikanten mit dem Blautal-Eröffnungslied!!‘

Dann erklomm Theaterautorin, Fräulein Pandorradis, die Bühne und begrüsste das Publikum ebenfalls kurz, bevor sie ein – anscheinend extra für dieses Fest komponiertes – Lied (‚Nacht der Musik‘) sang, welches einmal mehr, ihr grosses Talent – sowohl als Texterin, als auch als Sängerin – unter Beweis stellte.

Pandorradis: ‚Herzlichen Dank, für euer Erscheinen und auch für die lieben Worte meines Vorredners. Ich bin echt froh, dass er nicht noch länger geredet hat. Aber nun möchten die Ziehenden Musikanten euch musikalisch begrüßen!‘ 

Pandorradis: ‚Nur noch ein paar Worte. Für Speis und Trank ist gesorgt. Bitte bedient euch. Der Braten, Käse, Brot, Bier und sonstiges ist hinter euch aufgebaut. Mir bleibt dann nur noch, euch viel Spaß zuwünschen. Den Anfang machen unsere lieben Freunde, die Mondbarden. Sie sind immer ein Garant für beste Unterhaltung. Geniesst den Abend!‘

Pandorradis hatte nicht zuviel versprochen, da die ‚Mondbarden‘ – rund um das Ehepaar, Tunvil und Thorwien Wintermond – wirklich immer eine Stimmungsgarantie besitzen zu scheinen. So war es auch an diesem Abend, als sie die perfekte musikalische Eröffnung hinlegten und das immer mehr anwachsende Publikum, sofort in Verzückung versetzten!

Herr Githjan – der ja auch der Besitzer des Theaterhauses ist – kümmerte sich derweil, um die neu eintreffenden Besucher der ‚Blautalnacht‘, wie hier das Fräulein Myrke und Herr Ordosig, sowie Hobbitfräulein Maiglockli, wenn er nicht gerade magische Lichteffekte erzeugte und den Saal – zur allgemeinen Begeisterung – in allerlei bunten Farben, erstrahlen liess!

Nach dem vielumjubelten Auftritt der ‚Mondbarden‘, enterte eine Symbiose zweier bekannter Kapellen, die gleichzeitig aus- und einladende Bühne, des wunderschönen Theaters. Verstärkt durch die Musiker der Zwergenfamilie Bragomur, bestritten Hobbitfräulein, Reganilda und ihre Mitmusiker von ‚Ohrwurm‘, ihren fulminanten Auftritt.

Da einige ‚Ohrwürmer‘ sich im Urlaub befanden, hatten ‚Die Bragos‘ sich dankenswerterweise, kurzerhand dazu bereit erklärt, die Kollegen tatkräftig zu unterstützen. Diese Kombination machte sich dann tatsächlich positiv bemerkbar, besonders als es an die ‚Orchesternummern‘ von ‚Ohrwurm‘ ging, die derart, höchst druckvoll in die Reihen der Zuhörer ‚geblasen‘ werden konnten und alle zum Mittanzen animierte! Ein grossartiger Auftritt!

Githjan: ‚Das war Ohrwurm! Ich hoffe ihr habt nun nicht zu viele Ohrwürmer bekommen! Einen Applaus nochmal für Ohrwurm! Und danke, an Brago-Brothers, die diese unterstützt haben! Vielleicht helfen ja gegen Ohrwürmer ein paar Fäuste?! Wir haben rein zufällig welche da! Begrüßt nun auf der Blautal-Bühne: Durins Fäuste!‘

So fein angekündigt, liessen sich die ‚Fäuste‘ – oder auch die ‚Fäustlinge‘, wie einige die Kapelle ja liebevoll nennen – natürlich nicht lumpen und brachten den Saal, mit ihren traditionellen ‚Mitgeh-Stücken‘, mühelos zum ‚Überkochen‘! 

In der Formation, Fürst Kriso, Herrn Feurigomur, Herrn Rumbalin und dem Neuling, Herrn Halfrik, spielten sie vor bunter, natürlich von Githjan erzeugter Kulisse, all ihre Klassiker, die eigentlich zu jeder Feier dazugehören und gaben wahrlich ein imposantes Bild ab!

Ich war – wie auch das immer mehr ausrastende Publikum – höchst beeindruckt und völlig aus dem ‚Smialchen‘, von der Leistung, welche die vier Bartträger an diesem Abend auf die Bretter legten! Frenetischer Jubel und ‚Zugabe-Rufe‘ – die übrigens bei allen Kapellen laut wurden ! -, waren dann am Ende, der verdiente Lohn für ‚Durin’s musikalische Söhne‘! Bravo!

Danach war es dann aber Zeit für das Theaterstück des Abends ‚Salon Haar-a-Kiri‘, welches traditionell mit dem ‚Theater-Lied‘ startete, das natürlich von Herr Tomlyn gesungen wurde, der vorher auch schon eines der ‚Fäuste-Lieder‘ mit seinem Bariton veredelt hatte!

Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, kann man sagen, dass es sich bei der Handlung, dieses von Fräulein Pandorradis geschriebenen Schauspiels, um einen eher chaotischen ‚Frisörladen‘ drehte, der nebenbei – wie es bei manchen Barbieren üblich ist – auch zahnärztliche Aufgaben im Angebot führte! Herr Tomlyn übernahm dabei die Rolle des Inhabers – Herr Figaro Vidal de Sasson-Professional (!) -, während Hobbitfräulein Brigga, die abergläubige Angestellte ‚Ziehmonia Auweh‘ darstellte.

Als Zuschauer musste man etwas aufpassen, da oft zwei Handlungsstränge gleichzeitig stattfanden. So hatte ‚Ziehmonia‘ gerade einen bedauernswerten Kunden – gespielt von Herrn Ronjo – am Wickel, während sich im Hintergrund, die anderen Mitarbeiter des Salons, Haarpunzel Schmalzlockis ( Fräulein Marileen) und Barbierus Haarspalter ( Herr Garindor ), über das Inventar der Regale stritten.

Dennoch war das Stück äusserst amüsant und es wurde unter den Zuschauern viel gelacht, derart komisch war die Handlung! Auch Herr Rodryc, der den anspruchsvollen ‚Baron von Ziegenbart‘ mimte, trug erheblich zur Erheiterung des Publikums bei. Fräulein Pandorradis beherrscht eben nicht nur Dramen und Liebesgeschichten, sondern hat auch einen sehr feinen Humor, wie hier eindrucksvoll bewiesen wurde!

Zusätzlich witzig war es, dass Fräulein Tulpeline, als Klatschreporterin ‚Kolumna‘, alles aus dem Zuschauerraum heraus, nocheinmal süffisant kommentierte und ‚zynische Spitzen‘, das Stück betreffend, abfeuerte! So auch, als Ziehmonia ihren Patienten endlich erfolgreich betäubt hatte und sich, mit nicht gerade feinfühligen Methoden, an der Ziehung seines Zahns versuchte, während Fräulein Rusteline wieder als ‚Frau Herzeleid‘ auftrat – die man ja bereits aus anderen Stücken kannte – und ihr beliebtes ‚Herschmerz-Lied‘ (‚Bohemian Rhapsody‘) zum Besten gab, welches sehr gut bei den Zuhörern ankam!

Zum Ende des Stücks, tanzten nochmal alle Beteiligten Darsteller, zum obligatorischen Abschlusslied, vor ihren begeisterten Zuschauern, die diese urkomische Komödie, augenscheinlich sehr genossen hatten! Manche wischten sich noch die letzten Lachtränen aus den Gesichtern, bevor sie Fräulein Pandorradis und der Truppe der ‚ZiehMus‘, ungehemmt zujubelten! Tolle Vorstellung, fürwahr!

Der Abend war dann aber mitnichten am Ende, da es nun wieder musikalisch weiterging.

Githjan: ‚Da der Mond langsam aufgeht trifft es sich ja gut, das wir nun… Struck by Moonlight auf der Blautal-Bühne haben!‘

Die reine Hobbit-Kombo, rund um das Fräulein Belaya, bildete mit ihren fröhlichen Liedern, einen ausgleichenden Kontrast zur vorangegangenen ‚Lachnummer‘, sodass man sich beim Tanz wieder etwas entspannen konnte. Im weiteren Verlauf zog das Quintett das Tempo dann aber auch erheblich an, was im Publikum sogleich mit Jubel quittiert wurde! Auch einige ‚Spassnummern‘ standen auf der Spiel-Liste der ‚Moonies‘, sodass die gute Stimmung ungeahnte Höhen erreichte! Eine ganz wunderbare Darbietung!

Leider war für mich dann Zeit zum Aufbruch gekommen, obgleich die ‚Blautalnacht‘ natürlich noch weiterging und ich, bedauernswerterweise, zumindest noch den Auftritt der ‚Bragos‘ verpasste. Wer dann noch spielte und wielange die Veranstaltung noch fortging, vermag ich leider nicht zu sagen. Das, was ich sehen durfte, war jedenfalls grossartig und schreit förmlich nach einer nächstjährigen Wiederholung! Grosses Lob, an Pandorradis, Githjan und alle anderen Mitwirkenden – Künstler und Gäste -, für die tolle, lange ‚Musik- und Theaternacht‘ im schönen ‚Blautal‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Ein wundervoller Bericht über eine tolle Veranstaltung. Leider war ich verhindert aber es muss wunderprächtig gewesen sein.

  2. Anonymous

    Tausend Dank für den wirkllich wunderschönen Bericht, lieber Beuno.
    Pando

  3. Kirgon Stahlhammer

    Jau…… der Tomlyn war erst seeeehr spät zu Hause… Muss wirklich toll gewesen sein. Danke für den schönen Bericht Beuno! Nun kann man sich alles sehr gut vorstellen, auch dank der Bilder.

  4. Tunvil Wintermond

    Es ist immer so schön, deine Berichte zu lesen, lieber Beuno.
    Vielen Dank für diese Erinnerung an die erste Musik- und Theaternacht. Es war wahrlich ein vernüglicher Abend …

  5. Sehr schöner Beitrag, mein Freund…
    War ein wirklich heiterer Abend. Freut uns auch, dass so viele aus dem südviertel dabei waren… ich kann mich jetzt noch köstlich über Faroweis amüsieren wie er Sarumba angepflaumt hat… *kicher*

  6. Tulpeline

    Ich kann mich allen nur anschliessen. Ein toller Abend war das.

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