Berichte

‚Die Bunten Vögel‘ und ‚Schall und Rauch‘: Grosses Notengestöber in Winterheim zelebriert!

Das wohlbekannte Örtchen ‚Winterheim‘ in Frostfels, war dieses Mal bereits vor der offiziellen Winterfesteröffnung, gut besucht, als die bekannte Kapellen, ‚Die Bunten Vögel‘ und ‚Schall und Rauch‘, am vorletzten Samstag, unter dem vielsagenden Motto ‚Grosses Notengestöber‘, ihre zahlreichen Gäste, mit einem spektakulären Unterhaltungsprogramm verwöhnten. Ab der achten Abendstunde, startete die, in mehrere Liederblöcke aufgeteilte Festivität, die gute Stimmung und auch schon einige vorjulfestliche Gefühle bei den Zuhörern aufkommen liess.

 

Die ‚Bunten Vögel‘, die sich ja nun schon seit einiger Zeit mit der befreundeten Kapelle ‚Schall und Rauch‘ zusammengetan haben und damit bisher auch sehr gut gefahren sind, veranstalten ja leider nur noch immer mal wieder unregelmässig Konzerte, sodass die Massen sogleich zusammenströmen, wenn sich so ein seltenes Ereignis am Horizont abzeichnet. Auch wenn Winterheim ausserhalb der Saison, nicht leicht zu erreichen ist, fanden erstaunlich viele Besucher den Weg in das verschneite Örtchen, was aber auch dem extra organisierten Reisedienst geschuldet war, den die beiden Kapellen für ihr Konzert eingerichtet hatten. Hauptmann Ciriomir und das Fräulein Gina, zeichneten für den reibungslosen Ablauf der Anreise verantwortlich, wofür ihnen grosser Dank gebührt. Pünktlich zu anberaumten achten Abendstunde, war der Marktplatz Winterheims dann schon recht gut gefüllt, sodass Herr Ordosig zu seiner Begrüssungsansprache ansetzen konnte.

Ordosig: ‚Willkommen, liebe Freunde und Gäste zum großen Notengestöber in Winterheim! Wir freuen uns, Euch heute hoffentlich ein paar schöne Stunden, gefüllt mit Noten und Gesang, schenken zu dürfen. SCHALL & RAUCH, DIE BUNTEN VÖGEL und FREUNDE, wünschen Euch viel Spaß in Winterheim und alsbald warme Füße!‘

Unter Jubel und Applaus, ging es dann unumwunden, mit dem ersten Liederabschnitt los, der unter dem Titel ‚Alles Schall und Rauch‘ stand und mit einem von Herrn Garvil gesungenem Lied begann, welches, passenderweise, von der Entstehung des Kapellen-Namens kundtat. In der Formation mit den Musikern, Garvil, Tirodan, Anrida, Lufni, Ordosig, Myrke und Clopin, kam das Stück sehr schmissig rüber, sodass alsbald fast das gesamte Publikum am Tanzen war. Bei leichtem Schneefall hatten die rhythmischen Bewegungen, auch gleich noch den positiven Nebeneffekt des Warmhaltens bei den niedrigen Temperaturen. Auch die folgenden, eher düsteren und vierschrötigen  Texte des Herrn Clopin, welche selbiger mit seiner unvergleichlich rauhen Stimme intonierte, taten der guten Stimmung keinen Abbruch. Das ‚Notengestöber‘ zeichnete sich schon früh als Erfolgskonzept ab, zumal man mit Schankwirt, Zwergenherrn Gimpf, wieder einen formidablen Essens- und Getränkehändler am Start hatte. Der Inhaber der ‚Lustigen Schankmaid‘, sorgte für das leibliche Wohl der Anwesenden, indem er verschiedene Getränke – darunter auch leckeren Glühpunsch -, aber auch köstliche Julfestkekse, an alle hungrigen Gäste ausgab. Herr Tirodan bezauberte uns alle dann mit seinem ‚Bardenspiel‘, wie sein Auftritt betitelt worden war und in welchem, ausschliesslich er, seine wunderbare Stimme erklingen liess. Seine Texte, welche er wohl selbst verfasst hatte, wie ich annahm, waren ebenso beeindruckend und liessen alle Zuhörer verträumt innehalten und konzentriert zuhören! 

Tirodan: ‚Komm, der Wind kennt das Lied von dir, Trägt es weit über’s Meer, Sturm und Flut bringt dich fort von hier,

Denn du gehörst doch zu mir, Geh‘ nur hin, ich lass‘ ab von dir, Zu verschieden sind wir,

Doch das Meer ist nicht weit von hier, Bald kommst du wieder zu mir!‘

Nach diesem Block, kamen dann einige ‚Bunte-Vögel-Klassiker‘ zum Zuge. Dieser Abschnitt fungierte unter dem Motto ‚Buntes Vogelgezwitscher‘ und hatte solche ‚Immergüns‘ wie, ‚Feuertanz‘, ‚Federkleid‘, ‚Rabenschwarz‘, ‚Sein und Schein‘, oder ‚Land der Träume‘, im Programm, welche natürlich mit den entsprechenden Showeinlagen dargeboten wurden, die das Publikum – darunter, unter anderem, die Damen, Ellineth, Ellisandre, Nimrendis, Ivrineth, Azaline, Mairad, Elanorya, sowie die Herren, Culrod, Kriso, Bango, Rumbalin, Drachius, Gollorin und Skjalmir – um mal nur einige Namen zu nennen – staunend, mit offenen Mündern, zuruückliessen. Da kam der nächste Liederblock mit rein instrumentalen Nummern – ‚ohne Worte‘ genannt – gerade recht und bot etwas Zeit zur Entspannung und gelassenem Zuhören. Damit war nach wenigen Liedern, dann aber wieder Schluss, als Ordosig lautstark den fünften Liederblock ankündigte.

Ordosig: ‚Wir kommen schon zu unserem 5. Thema: SACKPFEIFEREI! Lasst Euch nun betören… oder mags den ein oder anderen auch quälen… von einigen Stücken, die hauptsächlich durch die Sackpfeife getragen werden. LASST DIE FANFAREN ERTÖNEN!‘

Dann ging es voll ab! Den Gutelaune-Klängen der Sackpfeifen, beziehungsweise, des ‚Dröhnbeutels‘, kann sich erfahrungsgemäss, kaum jemand entziehen, sodass es wenig verwunderlich war, dass der ‚Tanzboden‘ nur so malträtiert wurde und durch den daurch schmelzenden Schnee, regelrecht Dampf aus dem Publikumsareal aufstieg! Das Konzert war quasi auf dem Höhepunkt angelangt, als Herr Clopin noch einige Sangesnummern nachschob, wobei eines seiner Lieder sogar sehr lustig daherkam, was man so von ihm garnicht gewohnt war. Die Zuhörerreaktionen zeigten allerdings, dass diese humorvolle Weise, ebenfalls sehr gut ankam und der Senior der Kapelle, durchaus auch heitere Texte beherrscht! Leider musste ich dann schon recht zeitig aufbrechen, obwohl – mit ‚Schabernack‘ und ‚Wünsch Dir was‘ – noch ganze zwei Liederabschnitte geplant waren. Obwohl ich diese leider nicht mehr mitbekam, bin ich mir sicher, dass diese ebenso gut angenommen wurden, wie die ersten fünf Blöcke. Eine Aussage, die man bei solch professionellen Kapellen wie, ‚Die Bunten Vögel‘ und ‚Schall und Rauch‘, mit ziemlicher Sicherheit treffen kann, denke ich! Das was ich vom ‚Notengestöber‘ mit anhören durfte, war jedenfalls grossartig und ich kann mich nur für den tollen Abend in Winterheim bedanken! Bravo, ihr ‚Schallenden Vögel‘, oder ‚Rauchende Bunte!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Ich habe das Konzert leider verpasst, wirklich schade.
    Beuno, kann man die Konzertveranstaltungen in Zukunft auch in den Kalender vom Suedviertel-Forum bringen? Daran orientiere ich mich immer, das wär echt toll 🙂

    • Beuno Willowtree

      Das wäre sicherlich möglich, Oli. 🙂 Mal schauen, ob ich es dann nicht immer vergesse. *grübel*

  2. Kirgon Stahlhammer

    Ja….. ich war auch anderweitig verhindert zu meinem eigenen Leidwesen…. *seufz*
    Und wir brauchen wirklich irgendwie eine Anschlagtafel für diese feinen Veranstaltungen.

  3. Mairad Flinkfuss

    Danke für den tollen Bericht, lieber Beuno und Danke an die Vögel und Schall und Rauch für die Musik.
    SInd das jetzt die schalligen Rauchvögel *kicher*

  4. juhu, toller Bericht Beuno!
    Das war toll, und es gab lecker Kekse vom Gimpf, oja!

  5. *Über Augen wisch* Hach Beuno! Ich rufe zu den Valar, dass auch künftig in irgendeiner Form derartige Berichte zu lesen sind 🙂
    Auch dieses Mal wieder ganz große Klasse! Im Namen aller Buntraucher sag ich mal vielen herzlichen Dank dafür *verbeug*

    Außerdem ein herzliches Dankeschön an die Reisebegleiter und Herrn Gimpf, wir denken, es blieb kein Wunsch offen!
    Danke, dass Ihr die Mühen auf Euch genommen habt und so zahlreich mit uns in das „Notengestöber“ eingetaucht seid. Ich glaube kalt war niemand mehr …. hihi

    • Beuno Willowtree

      Ui, dankeschön, für dein tolles Lob, lieber Ordo! *freu* 😀 Das war aber auch ein toller Abend! 🙂

  6. Mal eine doofe Frage: Wie kommt man denn außerhalb der Festzeit dorthin (ohne Karte)?

    • Beuno Willowtree

      Hauptmänner können die Leute dorthin rufen (wie es die Kapellen ja auch angeboten haben), oder man nutzt eben Reisekarten, die man aus dem Vorjahr noch hat. 🙂

  7. Tulpeline/Olodriel

    Ich konnte ja leider nicht dabei sein. Schade.
    Aber danke für den Artikel Beuno =)

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