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Die Bunten Vögel: Grosses Spectaculum im Rabensaal zu Ewall zelebriert!

Der legendäre 'Rabensaal' in der Breelandsiedlung 'Ewall', platzte aus allen Nähten, als die bekannte Kapelle 'Die Bunten Vögel', am vergangenen Samstag, unter dem vielsagenden Motto 'Spielkunst, Gaukeley und Tanz', ihre zahlreichen Gäste, mit einem spektakulären Unterhaltungsprogramm verwöhnten. Ab der achten Abendstunde, startete die, auf gute vier Stunden (!) ausgelegte Festivität, die selbst die erfahrensten und durchhaltefähigsten 'Partygänger', an den Rand der Erschöpfung brachte.

Die ‚Bunten Vögel‘, die ja vor einigen Monaten eine Zäsur durchlaufen hatten, als sie einiger Mitglieder verlustig gegangen waren und sich kurzerhand mit der befreundeten Kapelle ‚Schall und Rauch‘ zusammengetan hatten, veranstalten ja, immer mal wieder, unregelmässig, Feste und Konzerte, in ihrer geräumigen Residenz, in der Breelandsiedlung ‚Ewall‘. Die auf den beeindruckenden Namen ‚Rabensaal‘ benannte, hölzerne Halle, wurde augenscheinlich, extra für solche Veranstaltungen konzipiert, wobei besonders auf Gemütlichkeit und einen hohen Wohlfühlfaktor, geachtet worden war. Natürlich wurde auch auf eine extra grosse Bühne wert gelegt, was aber bei solchen Konstrukteuren und Besitzern, wahrlich niemanden gewundert haben dürfte!

Obgleich man auch auf jede Menge Platz für etwaige Besucher geachtet hatte, haben Feierlichkeiten in der Vergangenheit gezeigt, dass selbiger oft dennoch nicht ausreichte, um die Massen an interessierten Besuchern und Partygängern, adäquat aufnehmen zu können, derart beliebt hatten sich die Veranstaltungen der ‚Vögel‘ erwiesen. So war es auch am letzten Samstag, wenig erstaunlich, dass es wiedermal recht ‚kuschelig‘ im ‚Rabensaal‘ zuging. Anfangs war jedoch noch genügend Platz vorhanden, sodass ich bei meinem, leicht verspäteten Eintreffen, einen idealen Blick auf die riesige Bühne hatte, auf der die Kapelle soeben mit ihrem ersten Liederblock startete.

Nach einer Begrüssungsrunde durch das noch überschaubare Publikum, aus welchem mir viele bekannte Gesichter entgegenlächelten – wie die Fräuleins Ellisandre und Ivrineth, das Hobbitfräulein Liebala, Zwergenherr Darnulf, das Pärchen, Ellineth und Culrod, oder Fräulein Vidu, um nur einige zu nennen – bekam ich die Ansage des ‚Orchestersprachrohrs‘, Herrn Ordosig, noch geradeso mit einem Ohr mit.

Ordosig: ‚Willkommen, liebe Freunde und Gäste, zum großen SPECTACULUM ZU EWALL! Genießt den Themenabend von ‚Liebelei‘ bis zu ‚Tod und Verderben‘, von Mystischem, über Nachdenkliches und Notenvielfalt, bis hin zu ‚Lustigem und Sauferei‘! Und zwischen all den Noten und Liedern, seid dabei bei der ‚EISFEUER-SCHAU‘! Wohlan! Viel Spaß… wir beginnen mit dem ‚Bardenwort‘ und dem 1. Thema des Abends: ‚Tod und Verderben‘!‘

 

Dann ging es eher gemächlich, aber durchaus auch ohrenschmeichelnd, mit dem besagten ‚Bardenfeuer‘, los, das sogleich erfreute Mienen auf die Antlitze der Zuhörer zauberte, derart gefühlvoll bot die Fusion aus ‚Vögeln‘ und ‚Rauchern‘, diese tolle Weise dar, wobei Herr Ordosig, mit seinem Gesang, einmal mehr, das ‚Sahnehäubchen auf das Törtchen‘ setzte, wie man im Auenland sagen würde. Die als Septett, mit den Musikern, Hardhin, Garvil Vanjaris, Anrida und Lufni Wemsteg, Clopin, Tirodan und Ordosig, startende Gruppe, hatte den auf vier Stunden Spielzeit ausgelegten Abend, in ebenfalls 7 Blöcke unterteilt, derer Erster uns Gästen, nun zu Gehör gebracht wurde.

Einige der Lieder aus dem ersten Themengebiet ‚Tod und Verderben‘, schienen mir noch ziemlich neu zu sein, oder ich konnte sie einfach nicht einordnen, jedenfalls war es – wie der Titel schon vermuten liess – ein mehr düsteres und ruhigeres Hörvergnügen. Dieser hochklassige erste Abschnitt des Abends, beinhaltete Lieder, wie ‚Vogelbarde‘, ‚Breitschwert‘, ‚Königreich‘, ‚Etten‘, ‚Die Knochenbrecher‘, ‚Ehefrau‘ und ‚Weltenkrieger‘ und sorgte für einiges Staunen in den Reihen der Zuschauer. Mein pfiffiger Kommentar zum dritten Lied der ‚Vögel‘, ging aber wohl ungehört, im Jubel der Menge unter.

Beuno: ‚Lieber ein Breitschwert schwingen, als ’schwer breit‘ zu singen!‘

 

Die Musiker standen natürlich mitnichten, unter Einfluss alkoholischer Getränke, oder verbotener Substanzen, insofern ich das beurteilen konnte. Ihre Hochstimmung war allein, ihrer eigenen Musik und den positiven Reaktionen seitens ihrer Zuhörer darauf, geschuldet. Es folgte alsbald dann der nächste Themenblock, der mit den Worten ‚Liebelei und Herzschmerz‘ tituliert worden war und mit dem sehr ruhigen, sehnsuchtsvollen ‚Vergissmeinnicht‘ startete, zu dem sich einige Zuhörer sogar hinsetzten, um versonnen Mitträumen zu können.

‚Brief und Siegel‘, das von Grossvater Clopin gesungene ‚Weit weit weg‘, ‚Atme‘, ‚Augen zu‘, ‚Mutterherz‘, das traditionelle, von Herrn Garvil mit Gesang veredelte ‚Kitty‘ und ‚Gegangen‘, komplettierten dieses wunderbare ‚Liebeslieder-Konvolut‘. Mit dem Eintreffen meines Redaktionskollegen, Faroweis Birnhaag und Herrn Ordosigs Ansage, das auf den Tischen, im hinteren Bereich des Saals, ein reichhaltiges Büffet für alle Gäste, bereitstehen würde, bgann dann auch  ‚Block 3‘, welcher ‚Notenvielfalt‘ hiess und der gänzlich mit instrumentalen Stücken angefüllt war. Passenderweise, hiess das erste Lied dann auch ‚Silencio‘, was soviel, wie ‚Stille‘, oder ‚Ruhe‘ bedeutete.

Die Sänger konnten ihre Stimmen schonen und das Publikum, gedankenverloren, zu den feinen Melodien, dahintanzen. Ein feiner Abschnitt, der das ganze handwerkliche Können der Musiker zeigte und vor der grossen Show von ‚Eisfeuer‘, die hernach folgte, mit Stücken, wie ‚Sehnsuchtsvoll‘, ‚Einhorn‘ und ähnlichen ‚Ohrwürmern‘, einen schönen, ruhigen Kontrastpunkt setzte. Dann war es Zeit für die Darbietung, die schon zweimal – wenn ich richtig gerechnet habe – die Zuschauer zum ‚Austicken‘ gebracht hatte: ‚Eisfeuer‘! Noch nie vorher, war das zaubermächtige Spektakel, von Fräulein Janail und Herrn Ordosig, in einem so kleinen Raum aufgeführt worden, was das beeindruckende Schauspiel, aber nur noch intensivierte. Die Menge staunte mit offenen Mündern, oder jubelte einfach nur ekstatisch, als die beiden Darsteller, auf einem niedrig gespannten Seil balancierend, ihre magische, Licht-Feuer-und-Eis-Sensation ‚durchzogen‘, zu der auch ein gestellter Kampf der unterschiedlichen ‚Zauberer‘ gehörte! Einfach nur ‚klasse und grossartig‘, so lautete hinterher der allgemeine Tenor, des Publikums, zudem, zum Glück noch rechtzeitig, die Zwergenherrn Bragomur und Zedrock, Herr Olodriel und die Truppe von ‚Struck by Moonlight‘ gestossen waren.

Es folgte eine kurze Pause, in der Herr Ordosig und wohl auch die Zuschauermenge, ersteinmal wieder Atem schöpfen mussten, bevor mit dem von Opa Clopin gesungenen ‚Rabenschwarzenacht‘, der vierte Liederblock ‚Lustiges und Sauferei‘, eingeläutet wurde. Diese Sammlung stimmungsvoll-frivoler Machwerke, war zu diesem Zeitpunkt genau das Richtige. Nicht zu ruhig, sondern tanzbar und unterhaltend, konnten die gesungenen Texte, mühelos das Stimmungslevel der formidablen ‚Eisfeuershow‘ halten und liessen immer wieder Gelächter unter den Zuhörern erschallen! Die zotigen Nummern, waren hauptsächlich, das Metier das graubärtigen ‚Alterspräsidenten‘, Herrn Clopin, der auch zu so vielsagenden Titeln, wie ‚Schlimme Dinge‘ und ‚Knietief‘, seine kratzige Stimme erklingen liess. Aber auch Herr Ordosig, der nun wieder genug Luft geschöpft hatte, trug mit seinem Gesang zu ‚Dann Trink!‘, seinen Anteil zur ‚Sauferei‘ mit bei.

Leider konnte ich dann die letzten drei Konzertabschnitte nicht mehr miterleben, da ich ins Auenland zurückkehren musste, um diesen Artikel noch vor Redaktionsschluss, fertigstellen und einreichen zu können. Ich bin mir aber sicher, dass die Kapelle, die übrigens noch durch Herrn Hiron verstärkt worden war, auch diese ‚Blöcke‘, spektakulär über die ‚Rabensaalbühne‘ gebracht und das Publikum, bis zum Ende hin, famos unterhalten haben, da ist auf die ‚Schallenden Bunten‘ ja stets Verlass!

Es war ein wunderbarer Abend, der wahrlich dem Titel ‚Spectaculum‘ gerecht geworden war! Vielen Dank, für diese tolle Veranstaltung, ‚Bunte Vögel‘ und ‚Schall und Rauch‘!

Mein Name ist Margerite Himbeerstrauch und ich bin die Chefredakteurin und Herausgeberin des Auenländer Wochenblattes. Ich bin mittlerweile rund 40 Jahre jung und lebe alleine in einem kleinen Häuschen nahe dem Redaktionsbüro im Ortsteil Wasserau bei Hobbingen. Schon als kleines Hobbitmädchen habe ich mich für das Schreiben interessiert, verbrachte die Zeit meistens in der Stube, natürlich mit Büchern und Zeitungen. Beim Auenländer Wochenblatt bin ich inzwischen seit vier Jahren tätig. Ich begann zu der Zeit, als ich der Zeitung neues Leben einhauchte. Zusammen mit einer großartigen Redaktion ist es mir gelungen, das Wochenblatt wieder an die Spitze der Zeitungen im Auen- und Umland zu katapultieren.

  1. Mairad Flinkfuss

    Wie immer ein wunderbarer Bericht über ein tolles Ereignis. Ist der nicht vom Beuno?

    • Beuno Willowtree

      Doch der ist von mir…steht das da anders? Danke, für dein Lob, liebe Mai! 😀

  2. Famos geschildert lieber Beuno, unser aller Dank für diesen spektakulären Bericht, der dem Abend in nichts nachsteht.
    Es war uns eine große Freude und wir danken nochmals allen Gästen für ihr Kommen. Außerdem ein großer Dank an die Dame, die mit ihrem Können einige Bilder in fortlaufender Form festhielt.
    Wir werden das Ergebnis noch bereit stellen.

    • Beuno Willowtree

      Ui, dankeschön, für das tolle Lob, lieber Ordo! Der Abend war wirklich toll! 😀

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