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‚Caput Draconis‘: Die ‚Drachenköpfchen‘ gastierten erstmals im Auenland!

Ihr erst viertes Konzert der Kapellengeschichte, führte die Musiker von 'Caput Draconis', rund um ihr 'Drachengehirn', Fräulein Ellisandre, erstmals über die Grenzen des Breelandes hinaus und zwar ins wunderschöne Auenland, wo die - diesmal als Sextett auftretende - Gruppe, ab der achten Abendstunde, auf der altehrwürdigen 'Methelbühne' aufspielte.

Ich konnte leider erst wieder zur Hälfte des Konzerts dazustossen, traf dann aber auch auf eine feiernde Menge, die bester Laune zu sein schien und zu den Klängen von ‚Caput Draconis‘, tanzte und klatschte, sodass ich daraus schliessen konnte, dass Fräulein Ellisandre und ihre Begleiter, genau, wie zuvor schon, bei ihren Auftritten in Bree, wieder den Geschmack des Publikums getroffen hatten. Trotzdem sie diesmal im Auenland spielten, konnte ich nur wenige Hobbits in den Reihen der Zuhörer ausmachen, was mich schon ein wenig enttäuschte.

Immerhin, konnte ich die Hobbitfräuleins, Liebala, Samanthia und Sebylla, vor Ort begrüssen und auch viele ‚Lange‘ waren extra angereist gekommen, um den ‚Drachenköpfchen‘ lauschen zu können, die dieses Mal, zu sechst die Bühne geentert hatten. Waren im Zuschauerraum nur wenige Halblinge auszumachen, hatte sich Orchesterchefin, Fräulein Ellisandre, für diesen speziellen Auftritt, ausschliesslich mit Hobbitmusikern umgeben! In der Formation, mit Amilija, Clarette, Crescento, sowie den Gastmusikern von ‚Frische Brise‘, Belcantia und Alegrio, legte das Fräulein Ellisandre, erneut beste Spiellaune an den Tag, beziehungsweise, den frühen Abend.

Nicht nur hatte die langbeinige Dame, die Spielliste des Konzerts, anscheinend für den auenländischen Hörgeschmack – fröhlich und tanzbar – zusammengestellt, auch hatte sie tatsächlich – eingedenk des stetigen Appetits der Hobbits -, ein eigenes Versorgungspony mit auf der Bühne dabei! Natürlich durften sich aber auch alle Vertreter anderer Völker, gratis an den mitgeführten Leckereien des Vierbeiners bedienen, während sie den schwungvollen Klängen der ‚Lindwurmschädel‘ zuhörten. Die veränderte Besetzung in der Kapelle, erklärte die sympathische Ellisandre dann vor dem Immergrün ‚Zurück zum Absender‘ (‚Return to Sender‘), als sie freimütig zugab, dass es bei ‚Caput Draconis‘ garkeinen festen ‚Musikerstamm‘ gäbe und die Zusammensetzung, wohl bei jedem Auftritt, etwas anders aussehen würde. Einzige feste Grösse, sei sie selbst, als Gründerin und ‚oberster Drachenkopf‘.

Dies machte für alle in der Zuschauermenge, wie Fräulein Vidu und Herrn Elehdier, oder Fräulein Nimrendis und Herrn Halgoreth, durchaus Sinn, da derart, immer neue Spielstile in den ‚Klangteppich‘ mit ‚eingewebt‘ werden würden und es so nie langweilig werden konnte. Hernach wollte sich Ellisandre erstmals selbst, auch am Gesang versuchen, was aber, aufgrund ihrer Nervosität, leider etwas nach hinten losging und sie doch glatt, den falschen Text zum Besten gab. Dieser Fauxpas wurde ihr aber von niemanden der Anwesenden krumm genommen, im Gegenteil, brandete sogar lauter Beifall auf, ob ihres Muts, dies für sie ungewohnte Wagnis, versucht zu haben. Hobbitherr Alegrio, übernahm für das nächste Stück, dann erstmal den Gesang und schmetterte den allseits bekannten Gassenhauser ‚Läuse‘ in die verzückte Menge, die dazu förmlich ‚ausrastete‘.

Ellisandre und die anderen Hobbitmusiker, begleitetn den Sänger von ‚Frische Brise‘ so genial, dass viele nur staunen konnten und ‚Elli‘ grinsend zugab, innerlich selbst wie eine Hobbit zu sein. Nach den wohlbekannten Ohrwürmern, ‚Regenbogenlied‘, ‚Schmutz’ger alter Fluss‘ (‚Dirty Old Town‘), ‚Fassade zu grau‘ (‚Fade to Grey‘) und ‚Mein geliebtes Zuhause‘ (‚Town I loved so well‘), als auch ‚Farbenelb‘, Olodriel, zur Menge hinzugestossen war und Fillach und Tomlyn, sich leider schon verabschieden mussten, versuchte sich die mutige Ellisandre, nochmals am Gesang und brachte – dieses Mal fehlerfrei und durchaus wohlklingend – ‚Unter deiner Flagge‘ zu Gehör, das uns alle begeisterte und zu Jubelstürmen hinriss!

Nach den Nummern ‚Schwarzgekleidete Waldläufer‘ (‚Men in Black‘) und ‚Nicht nachgeben‘ (‚Stand your Ground‘), war das offizielle Programm dann, viel zu schnell, leider schon wieder beendet, sodass rasch die ‚Zugabe-Trommeln‘ im Publikum hervorgeholt wurden und den ‚Drachenköpfchen‘, unter Feuerwerk und Gejohle, noch zwei weitere Lieder abgerungen werden konnten! Mit der kongenialen Darbietung von ‚Ich will kein Bogü sein‘ (‚Engel‘) und ‚Das Brot‘ (‚Das Boot‘), wurde dieser famose ‚Auenlandauftritt‘ von ‚Caput Draconis‘, dann hervorragend abgerundet und ‚Elli‘ und ihre Hobbits, strahlten übers ganze Gesicht, als Lob, Jubel und ein Beifallssturm, begleitet von einem Freudenfeuerwerk, seitens ihrer Zuhörerschaft, über sie hereinbrachen.

So konnten die Kapelle auch dieses ‚ausserbreesche‘ Konzert, als vollen Erfolg in ihren Annalen verbuchen und man darf positiv gespannt sein, wie der Weg von ‚Caput Draconis‘ nun weiterverlaufen wird! Bravo und Danke, ‚Drachenköpfchen‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Schade dass ich nicht dabei sein konnte und danke für den Bericht lieber Beuno

  2. Ellisandre

    vielen lieben Dank Beuno für deinen famosen Bericht, deine Worte wieder so treffend, freue mich sehr darüber.

    und vielen Dank Beuno das Du noch gekommen bist zum Konzert Abend 🙂

    Liebe Frau Mairad Flinkfuss..ich werde mal schauen das ich einen angemessenen Termin finde, das einige kommen können, die es schon zum bedauern nicht konnten

  3. Auch wenn ich nicht das ganze Konzert erlebt habe hat mir sehr gefallen was ich gesehen habe.

  4. na toll! immer wenn ich lange in der schmiede stehe spielt jemand son tolles Konzert!

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