Berichte

Ausgelassene und sehr leckere Julfeier bei Smialtörtchen

Am vorletzten Tag des alten Jahres hatte Herr Faroweis Birnhaag, der Verlobte der Verfasserin, zu einer Nachjulfeier in die Räume der Bäckerei Smialtörtchen eingeladen und viele viele Gäste kamen…

 

Genau wie die Verfasserin waren auch Fräulein Cattaline und Herr Floderic bereits früh vor Ort und Faroweis verwöhnte die Gäste zuerst einmal mit sogenannten „Schleckern“ einer wirklich sehr leckeren Süßigkeit. 

Immer mehr füllte sich der Garten der Backstube mit Gäste, auch Fürst Kriso und Herr Diargi, Fräulein Yome und andere gesellten sich hinzu. 

Dann war der Zeitpunkt für die Begrüßung der Gäste gekommen. Die gesamte Mannschaft der Bäckerei stellte sich vor der Mühle im Garten auf. 

Faroweis: „Darf ich um eure Aufmerksamkeit bitten… Ruhe Torbol ich rede.“

Torbol: „Genau! Psst“

Faroweis: „Ich heiße euch alle herzlich Willkommen zur Julfeier der Backstube Smialtörtchen.“

Beuno: „HERZLICH WILLKOMMEN!“

Torbol: „Hallo.“

Faroweis: „Diese findet gemeinsam organisiert durch den Verbund und uns heute statt. Dafür einen großen Applaus an Tulpi!“

Tulpeline: „Schön dass ihr alle da seid.“

Faroweis: „Ich möchte euch zuallererst kurz das heutige Programm vorstellen.“

Beuno sagt: „Ja, der Verbund mischt heute auch mit!“

Faroweis: „Zuerst erwartet euch eine Führung durch die umgestaltete und nicht wiederzuerkennende Backstube mit einer kurzen Stärkung!“

Beuno: „Es wird Frühstück geben!“

Faroweis: „Danach spielen für euch die Lindentaler Grünfinken auf.“

Faroweis: „Und zum krönenden Abschluss erwartet euch eine ganz besondere Überraschung.“

Beuno: „Die Führung dauert nicht lange…“

Faroweis: „Dazu allerdings später mehr.“

Beuno: „Die Backstube ist klein.“

Torbol: „*murmelt* Ihr dürft zum Schluß alle abwaschen… das wird ne Überraschung“

Faroweis sagt: „Nun übergebe ich das Wort an Torbol damit er sich kurz vorstellt. Er ist vielen als Mitglied unserer Backstube recht unbekannt.“

Torbol: „Äh, ja guten Abend auch! Ich bin Torbol Prallwams, anglernter Bäckerlehrling. Ich arbeite nun schon seit… keine Ahnung… ner ganzen Weile bei Smialtörtchen. Ausserdem bin ich geprüfter Halbmeister des Bäckerhandwerks.“

Faroweis: „Und er war es der die Nopfknus auf die beste Qualität gebracht hat. Applaus für Torbol!“

Torbol: „Mein Spezialgebiet ist Ofenanheizen, Ausfegen und die Brandbekämpfung, äh, das wars.“

Bango, wir alle kennen den großen Hunger des symphatischen jungen Hobbits, werte Leser, war schon ganz hibbelig, weil er statt Törtchen zu probieren, Reden anhöhren musste, und so begaben sich alle in die Bäckerei. 

Drinnen erwartete nicht nur den hungrigen Bango ein Imbiss auf Brezeln. Balgern und Törtchen, alle sprachen den leckeren Speisen reichlich zu, während Faroweis den Schrank mit den Rezeptbüchern öffenete und den Besuchern einen kleinen Blick ins „allerheiligste“ von Smialtörtchen gestattete. 

Danach erlebten die Gäste eine Überraschung, den neuen 6-Kammer-Ofen der Bäckerei, der es möglich macht 200 Törtchen pro Stunde zu backen. 

Faroweis erklärte dazu, dass es eine Konstruktion aus den Blauen Bergen sei, der Rauch werde durch einen speziellen Abzug nach unten gezogen und ausserhalb des Smials abgeleitet. Dies rief unter allen Anwesenden ein großes Hallo aus während sich die Vertreter von Durins Volk die Konstruktion ganz genau ansahen und wissend nickten. 

Bango nahm natürlich das Staunen der anderen Besucher zum Anlass, um bei Faroweis weitere Törtchen zu erbitten. 

Auch der Backtisch, aus Steineiche, wie Herr Diargi sehr treffend bemerkte, erntete die Bewunderung der Gäste. 

Und dann war es des Redens genug, werte Leser, es folgte Schmausen und Trinken. Neben Herzhaftem für die Zwerge und so vielen Törtchen, dass selbst Bango wunschlos glücklich war, gab es Saft und Bier und natürlich das obligatorische Milchbier für Fürst Kriso. 

Und nach dem Schmausen und Staunen war es nun Zeit für Musik. Das milde Wetter erlaubte es den Grünfinken, draußen zu spielen in der Besetzung Faroweis, Hebiadoc. Millaray, Bango und meiner Wenigkeit.

Und wie immer gaben wir, die Grünfinken, auch liebevoll Grünifanten genannt, unser bestes, um das Publikum mit useren Immergrüns zum Tanzen zu bringen. Da ja keine Tische zur Verfügung standen, taufte Herr Diargi die Tischtanzpolka kurzer Hand in Smialdachpolka um. Gut dass Herr Diargi und auch Torbol wieder sicher vom Smialdach heruntergekommen sind, werte Leser. 

Nach dem schönen Auftritt der Finken, bat uns Faroweis für die Überraschung wieder in die Bäckerei und alle Gäste platzten fast vor Neugier. 

Artig und gespannt stellten sich alle in einer Reihe auf und jeder Gast erhielt einen großen Weidenkorb gefüllt mit den besten Erzeugnissen der Bäckerei Smialtörtchen, was für eine tolle Überraschung, werte Leser. 

Um den Gästen die Wartezeit ein wenig zu verkürzen, Bango stellte sich insgesamt 4 oder 5 mal immer wieder an, griff die Verfasserin noch einmal zur Laute und sang ein paar Liedchen. 

Mit der Verabschiedung durch Faroweis endete ein wunderbarer Abend, werte Leser. Danke Smialtörtchen und Tulpeline.

Gestatten, Mairad Flinkfuß, Falbhaut, geboren vor 40 Jahren im wunderschönen Dachsbauten, wohnhaft im Südviertel, Weiler Baumgart. Mit 33 verließ ich das Auenland in Richtung Ered Luin. Nach einer 5-jährigen Lehrzeit als Goldschmiedin bei Gnorf bin ich in meine wunderschöne Heimat zurückgekehrt. Ich liebe gutes Essen, das Musizieren, meine Arbeit in meiner Goldschmiede und bin beim Auenländer Wochenblatt Redakteurin für Klatsch und Rezepte.

  1. Beuno Willowtree

    Toller Bericht, liebe Mai! 😀 Du hast die Stimmung gut eingefangen und das Geschehen prima wiedergegeben! Das war eine feine Feier! 🙂

  2. Tunvil Wintermond

    Vielen Dank, liebe Mairad, für den anschaulichen Bericht.
    Ja mir war bereits zu Ohren gekommen, dass es ein sehr schönes Fest gewesen sein muss. Bravo Smialtörtchen und Verbund.

  3. Tulpeline

    Ja das war ein gemütlicher Abend.

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