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Aus den Geschichts-Chroniken von Michelbinge und Groß-Smials

Teil III – Die Schlacht auf dem Grünfeld

Der großartigste und heldenhafteste Moment in der Geschichte unsres Landes ist sicherlich die Schlacht auf dem Grünfeld im Jahre 2747 des Dritten Zeitalters, nach Auenländer Zeitrechnung 1147. Damals wurde eine einfallende Orkhorde von unserem Aufgebot unter der Führung von Bandobras Tuk vertrieben und in die Flucht geschlagen. Nebenbei entstand aus einer Begebenheit während der Schlacht ein heute weithin beliebtes Spiel, aber dazu weiter unten mehr. Informativer Bericht.

 

Bandobras Tuk war der Sohn von Thain Isumbras Tuk dem III. und wurde „Bullenrassler“, oder anderen alten Aufzeichnungen zufolge auch „Stierbrüller“ genannt. Ein wahrer Riese, könnte man sagen, denn es heißt, er wäre ganze 1,35 m groß gewesen – der größte bisher bekannte Hobbit. Aufgrund seiner Körpergröße war er gar imstande, nicht nur ein Pony, sondern ein Pferd zu reiten! Ein Porträt des alten Bullenrassler hängt im Michelbinger Mathomhaus und natürlich in der Grenzerwachstube von Dachsbauten. Ich habe jedoch im Jahrbuch von Tukbergen auch noch eine kleine Kohlestift-Zeichnung von ihm gefunden, die ihn wohl in seinen Jungendjahren darstellt.

 

Bandobras TukEs wird erzählt, dass der Orkkönig Golfimbul damals mit seinem Heer vom Berg Gram herüberzog. Wo sich dieser Berg befindet, weiß heute niemand mehr so genau. Einige der Langen sagen, er würde im nördlichen Teil des Nebelgebirges liegen, andere wiederum behaupten, der Berg Gram läge in den Ettenöden. Wo auch immer das sein mag, der Name klingt aber alles andere als einladend. Jedenfalls sollen die Orks etwa um 2740 des Dritten Zeitalters herum angefangen haben, zunächst in die nördlichen Gegenden von Eriador einzufallen. Nach geraumer Zeit standen sie dann auch vor unserer Haustüre und begannen, das Nordviertel zu verwüsten und zu plündern.

Es musste also schleunigst etwas getan werden, um den Orks Einhalt zu gebieten. Daher wurde eine Armee aufgestellt, die unter Führung von Bandobras „Bullenrassler“ Tuk nach Norden zog. Auf dem Grünfeld traten sie dann dem Orkheer entgegen und es kam zur Schlacht. Über den genauen Verlauf des Kampfes gibt es fast keine Berichte. Was man aber weiß ist, dass Bandobras den Orkkönig Golfimbul stellte und ihm mit einem mächtigen Keulenhieb den Kopf abschlug! Daraufhin flüchteten die Orks vom Schlachtfeld und aus dem Auenland. Laut Überlieferung soll der Hieb so stark gewesen sein, dass Golfimbuls Kopf fast 90 Meter durch die Luft flog und, als er landete, in einen Kaninchenbau hinein rollte.

Aus dieser Begebenheit in Kombination mit dem Namen des Orkkönigs entstand das heute allseits bekannte und beliebte Golfspiel. Wenn man heutzutage diesem Freizeitvergnügen frönt, pflegt man damit also die Erinnerung an eine heldenhafte Tat. Und sollte Euch Euer Weg demnächst einmal nach Dachsbauten führen, dann besichtigt unbedingt die große Holzstatue, die dem Bullenrassler dort errichtet wurde.

Holzstandbild Bullenrassler
Eine Federzeichnung vom Gefreiten Folkomar Haselwurz

m.zw. für A.W.

  1. Beuno Willowtree

    Huiii, spannender Bericht über dies historische Ereignis!
    Wirklich packend geschrieben, grosses Lob! 🙂

  2. Moosgloeckchen Finkenfeder

    Ûh, ja, die Geschichte ist wirklich immer wieder interessant!

  3. Tulpeline

    Ich Lese die Geschichte vom Bullenrassler immer wieder gerne. Ist sehr spannend.

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