Berichte

Auftritt von ‚Notenzauber‘ schlug Bree in seinen Bann!

Ein kurzfristig angesetztes Konzert der bekannten Kapelle 'Notenzauber', versüsste vielen Passanten und Einwohnern des Städtchens 'Bree', den samstäglichen Abend, so sie denn am 'Tänzelnden Pony' vorbeikamen und dort verweilten, um den Klängen und Melodien, dieser überaus begabten Musikgruppe zu lauschen. Ab der neunten Abendstunde, wirkten die zehn Musikanten, dort nämlich ihren magischen 'Notenzauber'.

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Ohne grosse Ankündigung, hatten sich die neun Musiker, rund um Kapellmeister, Herrn Deascaith, dazu entschlossen, an diesem Abend, einen Auftritt vor dem stadtbekannten Gasthaus in Bree zu absolvieren und sich an den überraschten Reaktionen der Bevölkerung zu erfreuen. Immerhin trägt die Kapelle ‚Notenzauber‘ ja einen überregional bekannten Namen, sodass wohl die wenigstens erwartet hätten, an diesem Samstagabend, einem kostenlosen Konzert dieser Koryphäen, unter freiem Himmel, beiwohnen zu können!

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Die sechs Hobbits, die neben Fräulein Gliridiel, Herrn Garbert und ihrem ‚Chef‘, Elbenherrn Deascaith, noch einen Gastmusiker – einen Elbenherrn namens Vall – dabei hatten, begannen pünktlich zur neunten Abendstunde, ihren Auftritt, wobei sie allerdings nicht, die dem ‚Pony‘ gegenüberstehende Bühne nutzten, sondern es vorzogen, direkt auf der kleinen Rasenfläche, die dem Gasthaus vorgelagert ist, ihre Instrumente erklingen zu lassen. Als sie mit ihrem ersten Lied begannen, hatten sich zunächst nur einige wenige Interessierte versammelt, die neugierig der Dinge harrrten, die da kommen mochten.

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Die eingängigen Melodien und tanzbaren Klänge, zogen aber rasch immer mehr Zuhörer an, die sofort die Qualität der dargebotenen Musik erkannten und grösstenteils, dann auch bis zum Ende des Konzerts vorort verweilten. Die ‚Notenzauberer‘ griffen teils auf ihr altbewährtes Repertoire und ihre Klassiker zurück, brachten aber auch einige brandneue Nummern, die auf typische ‚Notenzauber-Art‘ interpretiert, sofort grossen Anklang beim Publikum fanden und einige sogar zu synchronen Gruppentänzen animierten! Ein paar der Stücke wurden dann auch gesanglich von Fräulein Gliridiel veredelt, deren glockenhell-wohlklingende Stimme, tatsächlich viele der Zuhörer zu verzaubern schien, egal ob sie eine traurige Elbenballade, oder ein Stück über ein einfaches Hobbitpärchen, anstimmte.

Die Stimmung war jedenfalls stets bestens, wie man am frenetischen Applaus und Jubel so illustrer Gäste, wie den Fräuleins Belaya, Veryty, Ranidia und den Herren Sevko und Halgoreth, mühelos ablesen konnte. Viel zu selten hatte man ‚Notenzauber‘ bisher in Bree bewundern dürfen, sodass die Zuhörerschaft, geradezu begierig, jede ihrer Noten mit den Ohren ‚aufzusaugen‘ schien und den ‚Tanzboden‘ zum Beben brachte, wann immer auch nur die kleinste tanzbare Melodie zu vernehmen war.

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‚Notenzauber‘ hatten sichtlich Spass am Spielen und konnten diesen Auftritt am Ende, als vollen Erfolg verbuchen. Mit ihrer überzeugenden Vorstellung, hatte sie das Publikum, mit wehenden Fahnen, im Sturm erobert und ganz bestimmt, viele neue Anhänger hinzugewonnen! Selbst die erst spät hinzugekommenen, Fräulein Tunvil, Herr Thorwien und Herr Bragomur – allesamt selbst Musiker und Experten des Instrumentenspiels -, lobten die Leistung des Orchesters in höchsten Tönen und bescheinigten ihnen, mit zu den besten Kapellen zu gehören, die sie je gesehen hatten!

So schien auch das restliche Publikum zu denken, welche die zehn Musikanten, erst, widerwillig, nach zwei weiteren Zugaben ziehen liess. Man kann sich nur wünschen, ‚Notenzauber‘ in Zukunft, häufiger in Bree spielen zu sehen! Wenn man die Reaktionen der Konzertbesucher als Maßstab heranzieht, können die nächsten Konzerte ja nur zu einem Triumphzug mutieren! Vielen Dank, für diesen schönen Abend, ihr ‚Notenzauberer‘!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Mairad Flinkfuss

    Danke für den Bericht lieber Beuno, ja die Gliri singt immer sehr fein und der Dea macht tolle Lieder. Ich konnte nur bei der Probe dabei sein aber das macht nichts

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