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Verbund für Hobbitisches Brauchtum’ veranstaltete gemütliche Plauderrunde mit Wildfleischgenuss!

Veranstaltungsbericht. Am letzten Sonntag, fand – nach dem keilermarktbedingten Ausfall des letzten Verbundabends – ein ganz normaler ‘Brauchtumstreff’, in der Stammkneipe des Vereins, dem ‘Grünen Drachen’ zu Wasserau, statt. Obwohl, so ganz ‘normal’ ging es dann doch nicht vonstatten, wurde dort, ab der achten Abendstunde, den Gästen, doch ein ganz besonderes ‘Wildmenü’, seitens der Verbundsvorsitzenden, Tulpeline Schweinepfote, kredenzt! Weiterlesen

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Umfrageergebnis: 8. Oktober – 15. Oktober

Meldung. In jeder Ausgabe des Auenländer Wochenblattes veröffentlicht die Redaktion eine einwöchige Umfrage zu stets verschiedenen Themen und Anlässen. Auch in der vergangenen Woche ließen wir Euch wieder abstimmen, sodass wir heute das Ergebnis der Umfrage vom 8. bis zum 15. Oktober für Euch zusammengefasst haben. Weiterlesen

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Valimaro – die Geschichte eines Elben aus dem Großen Grünwald

Teil 5

Bei dem Gedanken, seine Mutter gleich wiederzusehen, nach all den vielen Jahren, die seither vergangen waren, klopfte Valimaros Herz aufgeregt. Wie würde sie auf seine Heimkehr reagieren? Was war ihr alles in der Zwischenzeit widerfahren?

Viele Fragen schossen dem Elben durch den Kopf und dennoch verlangsamte er seine Schritte merklich, denn nun ergriff die Aufregung Besitz von ihm. Auch Valkas spürte, dass sein Reiter langsamer wurde und begann kräftig zu wiehern, wohl in der Hoffnung, endlich rasten zu können. Überrascht blickte Valimaro zu seinem Hengst und schüttelte den Kopf, „du musst etwas geduldig mit mir sein, mein Freund, ich bin etwas nervös vor dem großen Wiedersehen.“

Ein Mensch hätte wahrscheinlich wacklige Knie gehabt und vermutlich vor freudiger Erwartung gezittert, doch Valimaro war die Anspannung äußerlich nicht anzumerken, auch wenn er innerlich zerrissen war, ob vor Aufregung, Angst oder Schamgefühlen, das vermochte nur er selbst für sich zu wissen. Und dann kam es in Sicht, das Heim der Maneth, am Ende der letzten Wegkreuzung, die die zwei vor einer gefühlten Ewigkeit passiert hatten.

Baradan und Garadal hatten nicht viel durch ihre Worte erwarten lassen und so war es auch tatsächlich, denn das Haus von Maneth der Ausgestoßenen lag am äußersten Rand der Waldfestung, fast schon eher außerhalb davon. Ein kleines, allerdings sehr ordentlich aussehendes Holzhaus. Nicht wie die der übrigen Familien der Waldelben, welche zumeist auf Baumhäusern in den Baumkronen wohnten, sondern ein Haus, das fest auf dem Waldboden stand und aus einfachem Holz gezimmert war.

 

Die Vorfreude Valimaros verschwand augenblicklich, als er mehrere, schwer bewaffnete Soldaten der Garde Thranduils erblickte, die vor dem Haus seiner Mutter postiert waren und die Tür mit ihren Gold verzierten Speeren blockierten.

Es handelte sich dabei nicht um die Grünwaldgarde, die für den Schutz des Reiches verantwortlich war und von Garadal befehligt wurde, nein, diese Soldaten gehörten zur Leibgarde in den Hallen des Königs des Waldlandreiches, es waren die besten und wohlhabendsten Elben unter den zahlreichen Familien der Waldelben im Reich.

Allein ihre bloße äußere Erscheinung machte den Unterschied sehr deutlich, denn alle Soldaten trugen leicht angelegte Lederharnische in rostbraunen Farbtönen, die sich deutlich von jenen Rüstungen der Grünwaldgarde unterschieden, die grundsätzlich dunkelgrün oder grüngelb eingefärbt waren.

Dieser Lederharnisch der Leibgarde des Königs war mit zahlreichen wunderschönen Blätterornamenten und Motiven des Waldes wie beispielsweise Geweihen oder Wolfsköpfen verziert und machte die Zugehörigkeit zur Elite des Waldlandreiches für alle optisch erkennbar. Zusätzlich kennzeichnete der rote Samt, der unter der Lederrüstung hervorguckte, dass diese Wachen bedeutende Mitglieder der Palastwache waren.

Zwischen den Soldaten stand ein hochgewachsener Elb mit langen, dunkelbraunen Haaren, die zu einem nach hinten geflochtenen Zopf zusammengebunden waren. Valimaro wusste sofort, wer dort auf ihn wartete. Es war Elros, der befehlshabende Offizier der Leibgarde Thranduils, wenn sich Prinz Legolas nicht im Waldlandreich aufhielt.

Zögerlich stoppte Valimaro und überlegte kurz, was er nun machen sollte. Doch dann wurde ihm diese Entscheidung abgenommen, als sich Elros, der von einer der Wachen auf Valimaro aufmerksam gemacht wurde, zu ihm drehte und ihn zu sich heranwinkte. Als Valimaro die kurze Strecke zwischen Elros und sich zurückgelegt hatte, streckte er diesem seinen Arm zur Begrüßung aus. Diese Geste wurde von Elros erwidert, und beide Elben begrüßten sich kurz und nickten sich zu.

 

Dann sprach der Befehlshaber der Leibgarde des Königs: „Ich grüße euch Valimaro, ich habe Befehl, euch ohne Umwege in die Hallen des Königs zu führen, ihr erhaltet für euer Anliegen eine Audienz bei Hofe. Mein König erwartet, dass wir umgehend bei ihm vorstellig werden.“ 

Mit einer gleitenden Handbewegung deutete Elros an, dass sie sich direkt auf den Weg zu den Hallen machen sollten. Valimaro schluckte bei diesen Worten, sollte es wirklich so sein, dass ihm nicht ein einziger Moment der Rast mit seiner Mutter vergönnt war? Elros machte sich schon bereit zu gehen und die Wachen vor der Haustür taten es ihm gleich.

Valimaro zögerte, drehte sich zur Tür des Hauses und dann wieder zur Elros herum, der bereits ein paar Meter weiter in Richtung der Hallen gegangen war. Die Wachen folgten ihm. „Darf ich mein Pferd noch hier anbinden und versorgt wissen, bevor wir aufbrechen? In den Hallen ist kein Platz für Valkas, wie ihr wisst.“ Elros drehte sich zu Valimaro und die Wachen blieben plötzlich stehen, abwartend, wie ihr Offizier auf diesen Einwand reagieren würde.

Nach einem einvernehmlichen Moment zwischen den beiden Elben antwortete Elros schließlich, zunächst nur zu seinen Männern gewandt: „Valimaro versorgt seinen Hengst Valkas hier und wird uns dann folgen. Geht voraus und informiert den Hof, dass wir bald eintreffen.“ Ohne weitere Kommentare schritten die Wachen an den beiden Elben vorbei, um diesem Befehl nachzugehen. Dann, in einem flüsternden Ton, sprach Elros zu Valimaro: „Vali, ich gebe dir maximal zwei Minuten mit deiner Mutter, danach musst du mir versprechen, dass du von selbst aus dem Haus zu mir trittst. Viele Elben beobachten uns in diesem Augenblick und ich kann keinen Moment länger auf dich warten. Das musst du mir versprechen.“

„Selbstverständlich Elros, ich danke dir.“ Antwortete Valimaro leise.

Schnell wickelte der Elb die Zügel von Valkas um einen der Holzbalken, sodass der Hengst ausreichend Freiraum besaß, um auf einem kleinen Stück zu Grasen. Während er ihn festzurrte und die Satteltaschen von ihm nahm, sprach Valimaro leise und ruhig mit Valkas und ließ ihn wissen, dass sich seine Mutter schon gut um ihn kümmern würde, damit er seine Audienz im Thronsaal wahrnehmen konnte. Als dies erledigt war, schritt Valimaro an Elros vorüber zur Tür des Hauses und öffnete diese, ohne anzuklopfen, denn dafür war jetzt keine Zeit in der Eile.

Maneths Augen füllten sich mit Tränen, als ihr einziger Sohn die Türschwelle betrat und plötzlich in ihrem Heim stand. Auch Valimaro konnte die glasigen Augen nicht verbergen. Groß war der Sohn Maneths und seine pechschwarzen, schulterlangen Haare waren zu drei Zöpfen aufgeflochten, die nach hinten abfielen und von kleinen braunen Broschen gehalten wurden, auf denen Blättermotive eingelassen waren.

Seine helle Hautfarbe verlieh dem Elben etwas Makelloses und für Maneth stand das Ebenbild ihres Mannes vor ihr, den sie bereits für immer verloren hatte.
Ohne ein Wort der Begrüßung lief Valimaro auf seine Mutter zu, die alleine an dem langen Esstisch im Raum saß und umarmte sie in tiefer Liebe. „Ich bin sehr stolz auf dich, mein Sohn, so wie dein Vater auch.“ 

„Ich habe dich sehr vermisst und bin so traurig, was sie dir wegen meiner angeblichen Verfehlung angetan haben. Das tut mir leid, Mutter. Ich werde dafür sorgen, dass du wieder ein Leben ohne Schande hier führen kannst.“ Bei diesen Worten sank Valimaro auf die Knie und umarmte seine Mutter noch fester, in dem Wissen, sich gleich wieder verabschieden zu müssen.

 

Ein Klopfen an der Tür zerstörte diesen flüchtigen Moment des Wiedersehens. Valimaro wehrte sich unbewusst gegen das Lösen der festen Umarmung und ignorierte das erste Klopfen geflissentlich. „Vali, du musst nun mit ihnen gehen, ich werde hier auf dich warten, ich habe solange auf deine Rückkehr gewartet und immer Hoffnung gehabt, da werde ich die wenigen Stunden, die jetzt noch vor mir liegen, auch noch auf dich warten können.“

Bei diesen Worten löste sich Valimaro zufrieden aus der Umarmung und blickte anerkennend zu seiner Mutter, die sich die Tränen aus ihrem Gesicht wischte. „Ich habe meinen schwarzen Hengst, sein Name ist Valkas, draußen vor dem Haus angebunden. Kannst du dich bitte kurz um ihn kümmern? Er ist etwas müde und bräuchte frisches Wassers und vielleicht etwas Hafer, um wieder zu Kräften zu kommen.“

Maneth nickte freundlich und berührte mit der linken Hand das Kinn ihres Sohnes. „Du hast immer noch dieselben klaren Augen deines Vaters und sie sind so grün, als hätte man die schönsten Blätter des Grünwaldes ausgesucht und in deine Augen gelegt.“ Valimaro lächelte bei diesem Vergleich und richtete sich auf.

Ein zweites, kräftigeres Klopfen war nun von draußen zu hören. Die beiden Elben drehten sich zur Tür. Dann sagte Valimaro entschlossen: „Ich beeile mich Mutter und dann können wir unser Wiedersehen in Ruhe begehen, ich habe dir so viel zu erzählen.“ Vorsichtig ergriff Valimaro die Hand seiner Mutter und küsste sanft deren Handrücken. Dann machte er kehrt und schritt zur Tür hinüber.

Maneth sah ihrem Sohn nach und flüsterte mehr zu sich selbst: „Und bleibe ruhig im Thronsaal und besonnen, erhebe nicht deine Stimme und kehre sicher wieder zu mir zurück.“ Mit einem tiefen Ausatmen öffnete Valimaro die Haustür und kam damit Elros zuvor, der bereits vor ihm stand und gerade ansetzen wollte, um ein drittes Mal zu klopfen.

 

Valimaro ging stumm an ihm vorbei und signalisierte, dass er nun bereit zur Abreise war. Elros drehte sich zu ihm und beide Elben gingen nebeneinander den Weg in Richtung der Hallen des Königs.

„Nur so aus Neugierde, was hättest du eigentlich gemacht, wenn ich nach dem dritten Klopfen nicht aus dem Haus gekommen wäre?“ Elros schmunzelte nur und antwortete nicht auf diese Frage.

Wird fortgesetzt…

V.T. für A.W.
Klatsch_Tratsch

Man munkelt … im Auenland

Meldungen. Nun werte Leser, mache Munkeleien lassen der Verfasserin einerseits die Schamesröte ins Gesicht steigen und andererseits die Wut in der Verfasserin brodeln und das obwohl sich die Verfasserin darüber im Klaren ist, dass Munkeleien nicht unbedingt wahr sein müssen aber können. Aber lest selbst, werte Leser und Achtung, die Munkeleien von heute sind nichts für zarte Gemüter.

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