Berichte

Achtjähriges Bestehen der ‚Glüxschmiede‘ mit einer Modenschau in ‚Entenbrügge‘ nachgefeiert!

Am vergangenen Montag, hatte Sippenleiter, Herr Bubikopf, einen Nachholtermin für die Jubiläumsfeier seiner ‚Glüxschmiede‘ anberaumt. Ab der neunten Abendstunde, wurde das ‚Achtjährige‘ der beliebten Gemeinschaft, mit einer zünftigen Modenschau – einer Art Tradition der ‚Glüxschmiede‘ – im Gartenareal des ‚Sippenhauses‘ begangen.

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Trotz des eher ungewöhnlichen Wochentags und der späten Anfangszeit, waren viele Freunde und Sippenmitglieder – wie Fräulein Peea, Fräulein Mawaja und Herr Dobb -,  dem Aufruf des beliebten Hobbitherrn Bubikopf gefolgt und hatten sich zum vereinbarten Zeitpunkt und bei bestem Wetter, im Garten des ‚Sippensmial der Glüxschmiede‘ versammelt. Herr Bubikopf freute sich sichtlich über die zahlreichen Gäste, wie er unumwunden zugab.

Bubikopf: ‚Guten Abend, die Herrschaften! Ich bin hocherfreut! Soviele Leute waren hier lange nicht, ganz ungewohnt!‘

 

Während Bubikopf sodann eine halbwegs kundige Jury für die geplante Modenschau aus unseren Reihen rekrutierte, nutzen einige von uns derweil die kühle Sommerbrise, um unsere mitgeführten Papier- und Stoffdrachen, steigen zu lassen. Bubi’s Wahl fiel letztendlich auf drei ‚Lange‘ – die Fräuleins, Tunvil und Nimrendis, sowie den Elbenherrn Ahilleth -, die selbst stets sehr gut gekleidet daherkommen und denen deswegen, eine gewisse Kompetenz nicht abgesprochen werden konnte.

Die Suche nach Modellen, welche die verschiedenen Kleidungsstücke vorführen sollten, zog sich etwas länger hin, sodass wir übrigen erstmal ein kleines Picknick abhalten konnten. Bubikopf hatte sich nicht lumpen lassen und köstlichste Speisen und Getränke vorbereitet – teilweise gespendet von der Bäckerei ‚Smialtörtchen‘ -, die dann auch allen Gästen, wie zum Beispiel, Fräulein Belaya, Fräulein Tulpeline, Herrn Hamroc und auch Herrn Thorwien, ganz hervorragend mundeten.

Als Vorführmodelle hatten sich dann – nach Anwendung einiger Überredungskunst seitens des guten Bubikopf – die Hobbitdamen, Sahma und Millaray, sowie Hobbitherr Faroweis und Zwergenherr Kirgon, freiwillig gemeldet, was von uns weniger Mutigen, mit tosenden Beifall bedacht wurde! Rasch nahmen wir noch einige letzte Bissen zu uns, bevor der Gastgeber dann schon die kleine Gartenbühne erklomm und den Beginn der ‚Modenschau‘ verkündete.

Bubikopf: ‚So, meine Lieben gibt es noch offene Fragen? Sonst würde ich gerne mit einer Rede beginnen. Ich möchte euch Lieben, nochmal herzlich in Entenbrügge, hier am Sippenhaus der Glüxschmiede willkommen heissen! Es ist zwar schon eine Weile her, doch der Grund für diese Festlichkeit ist das Jubiläum der Glüxschmiede. Mittlerweile streifen wir in der 5. Generation durch Mittelerde, haben Höhen und Tiefen erlebt und uns hier eine schöne Heimat errichtet. Ich erinner mich gern an all die schönen Momente mit Euch, die Zeit des Kennenlernens, wie auch die Zeiten der Probe von Zusammenhalt und Freundschaft. Wie ihr seht haben wir viele Freunde über die Zeit gewonnen, die ich bis heute nicht missen möchte und ich wäre ein glücklicher Hobbit zu wissen, dass all dies noch viele Jahre besteht! Ich wünsche uns allen, das sehr und freue mich darauf, ebenso auf den Abend der noch jung vor uns liegt, also gute Unterhaltung und guten Appetit! Beginnen werden wir mit einer Modenschau, weil das eins der größeren Events war, das die Glüxschmiede über die Jahre, mehrfach glücklich gemacht hat. Die Jury wird nun von ihrem Ehrentisch aus, jedes Modell begutachten und bewerten, nach Stimmigkeit zum Thema, Konsistenz der Einzelteile und Präsentation des Modells. Als erste Runde haben wir das Motiv ‚Wildnis‘. Mögen die Modelle umgezogen heraustreten und sich anschauen lassen!‘

 

Millaray, Sahma und Herr Kirgon, präsentierten daraufhin, ihre eigenen, persönlichen ‚Bekleidungs-Sets‘, die sie tatsächlich tragen, wenn sie denn in, Wald, Flur und eben der Wildnis, unterwegs sind, oder sich auf ‚Abenteuerei‘ befinden. Herr Faroweis liess diese Runde aus, da er bei solchen Aktivitäten, eigentlich immer seine Berufskleidung trug, was ohnehin das Thema der zweiten Runde darstellte. So wurden dann nur die drei Erstgenannten von, Tunvil, Nimrendis und Ahilleth, in Augenschein genommen und einer kritischen Prüfung – die dann doch recht positiv ausfiel, wie man zwischen den Zeilen heraushören konnte – unterzogen.

In der folgenden Umkleidepause, war dann wieder Zeit für einen weiteren kleinen Imbiss, der von lebhaften Diskussionen, die eben gesehenen ‚Outfits‘ betreffend, begleitet wurde. Jeder hatte natürlich seine eigene Meinung und eigene Favoriten!

Wie schon angedeutet, drehte es sich beim zweiten Durchlauf auf dem ‚Katzengang‘ (‚Catwalk‘), um die Berufskleidungen der mitwirkenden Modelle. Schwungvoll moderiert von Gastgeber Bubikopf, machte Herr Faroweis nun den Anfang in seiner Grenzeruniform. Er machte eine schnittige Figur, doch meinten manche, dass er doch lieber seine Bäckerkluft hätte tragen sollen und die Grenzeruniform für den ersten Durchgang ‚Wildnis‘ hätte hernehmen können. So verspielte er wohl einige Punkte bei den Kampfrichtern, genauso wie das Fräulein Sahma, die genau das selbe ‚Wildnisensemble‘ nocheinmal für die ‚Berufskleidungsrunde‘ trug. Auch wenn es logisch erschien, da sie ja praktisch ‚in der Wildnis‘ arbeitete. Kirgon führte seine bekannte ‚Schürf- und Schmiede-Kluft‘ vor, welche alle schonmal an ihm gesehen hatten und die wohlwollenden Beifall generierte. Fräulein Millaray kombinierte ihr ‚Musikanten-Outfit‘ der ‚Lindentaler Grünfinken‘, gleichmal mit einer Kostprobe ihres Tätigkeitengebiets: einem schmissigen Liedchen! Eine hervorragende Präsentation, wie sich alle einig waren!

Während Herr Ahilleth zwischenzeitlich – wohl aufgrund eines heftigen Brechdurchfalls – die ‚Jury-Segel‘ hatte streichen müssen und an diesem Abend auch nicht mehr wiederkehrte – wurde die dritte und letzte Runde, mit dem Thema ‚Lockere- oder Hauskleidung‘, von Bubikopf ausgerufen. Die vorgeführte Bekleidung von Faroweis und Millaray, erschien vielen im Publikum, doch noch recht edel für etwas ‚Lockeres‘, während Sahma recht speziell – in einem sommerlichen Freizeit- und Badeanzug – und Herr Kirgon, urig-rustikal, daherkamen. Alle Sets erhielten dennoch positive Reaktionen, sodass eine ‚Gewinnerfindung‘ seitens der geschrumpften Jury, zu einer kniffeligen Angelegenheit mutierte!

Bei einer weiteren Essenspause, wurde zwischen Fräulein Nimrendis und Fräulein Tunvil, lange und energisch geflüstert, bis sie schliesslich doch zu einem Konsens gelangten und Herrn Bubikopf über ihre Entscheidung informieren konnten.

Alle scharrten sich gespannt um die Bühne, als die drei selbige bestiegen und die Platzierungen der Modenschau verkündeten. Auf den Plätzen vier bis zwei, durften sich Faroweis, Sahma und Kirgon, über wertige Preise aus den Händen des Gastgebers freuen, der sich nochmals herzlich für deren Teilnahme bedankte. Auch von den Zuschauern wurde der Mut der freiwilligen Modelle, mit heftigen Applaus und lauten Jubel, honoriert.

Als Siegerin ging jedoch das Fräulein Millaray, völlig zu Recht, wie sich alle einig waren – aus diesem Wettbewerb hervor! Sie hatte in allen drei Runden geglänzt und sich, neben ihren tollen Outfits, auch durch ihre famose Präsentation selbiger, deutlich hervorgetan, wie Bubikopf, Tunvil und Nimrendis, einstimmig kundtaten! Die errötende Efeubuschwirtin, freute sich sehr über diesen Sieg und durften nun einen weiteren Titel in ihr ‚Gewinnerarchiv‘, gleich neben ‚Wettkönigin des Auenländer Pferderennens‘, eintragen!

Unter tosenden Beifall für die ‚Modenschaukönigin‘, endete diese feine ‚Kleidungsvorführung‘ der Glüxschmiede, die wahrlich ein wahrer Augenschmaus gewesen war!

Anschliessend folgte noch eine furiose ‚Schnitzeljagd‘ quer durch ‚Entenbrügge‘, bei der es sich jedoch tatsächlich um Bücher drehte und nicht etwa um ‚Schnitzel‘. Bubikopf schickte alle Interessierten mit Suchhinweisen los, die idealerweise zum schnellstmöglichen Auffinden von vier gesuchten Büchern führen sollten! Da ich auch an der wilden Jagd teilnahm, blieb mir währenddessen leider keine Zeit, um Skizzen davon anzufertigen. Jedenfalls wurden letztendlich, gemeinschaftlich, alle Bücher aufgespürt, was allerdings nur der Auftakt für eine weitere – für die Zukunft geplante – ‚Suche‘ war, wie uns Bubikopf, schelmisch grinsend, bei unserer Rückkehr verriet.

Bei der folgenden Verabschiedung, gab unser Gastgeber noch preis, dass es sich bei dem Ganzen wohl um eine Geschichte über ‚Huorns und Ents‘ handeln würde! Man darf also gespannt sein, wie es damit weitergeht. So endete ein feines, kleines Fest, das diesem ‚Jubiläum der Glüxschmiede‘, zu aller Ehre gereichte! Vielen Dank, lieber Bubikopf und ihr Glüxschmiede, für diesen tollen Abend!

Beuno Willowtree ist ein vierzigjähriger Bockländer, der hauptsächlich in der Holzwirtschaft tätig ist. Zu seinen Leidenschaften zählen aber auch der Angelsport und das Jagen, welches er von Kindesbeinen an von seinem Onkel beigebracht bekam. Trotzdem eher friedfertig veranlagt, tauschte er schon bald desöfteren die Rute und den Bogen gegen Zeichenstift und Papier und fertigte lieber Bildnisse der Tiere an, anstatt diese zu erlegen. Dies blieb nicht gänzlich unbemerkt und so geschah es, dass auch das Auenländer Wochenblatt aufmerksam wurde und eines seiner Werke erstand und abdruckte.

  1. Tunvil Wintermond

    Toller Bericht über eine schönen Abend … Vielen Dank Beuno.
    Vielen Dank auch Herrn Bubikopf, der diesen schönen Abend erst ermöglichte!

  2. Bubikopf

    Auch auf diesem wege grossen dank an die sehr fähige jury, den zu recht gefeierten modellen, smialtörtchen für die leckere spende und meinen mitsipplern und allen freunden die zu besuch waren! Eine feier die es durchaus wert war zu planén und umzusetzen! Gerne wieder. Danke für den schönen bericht und die neuen erinnerungen beuno!

    • Beuno Willowtree

      Danke, für dein Lob, lieber Bubi! 😀 Das war eine sehr schöne Feier, über die ich gerne geschrieben habe. 🙂

  3. Kirgon Stahlhammer

    Ja….. war mal was ganz Neues als Modell auf der Bühne… hehe

    Und richtig, die Millaray war wahrlich hübsch. *zwinker*

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